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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Verfasser

coaching50plus

Meine Freitätigkeit als Coach und Trainer habe ich 2024 beendet. Nun bin ich als Blogger bei WP und LinkedIn aktiv. Zudem kombiniere ich als Hobbyfotograf meine Bilder mit bekannten Sinnsprüchen zu sog. Zitatografien.

So schließt sich der generative Kreis …

Seit einiger Zeit „signiere“ ich meine Beiträge hier oder bei LinkedIn mit dem Zusatz „freiwillig emeritierter (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Best ager“. Das hat seinen Grund: Ich habe zum Jahreswechsel 2023/2024 meine Freitätigkeit als Trainer und Coach auf Honorarbasis eingestellt. Ursächlich hat mich die nach Corona abflauende Auftragslage dazu bewogen. Hinzu kommt, dass ich keine Zeit weiter darauf verschwenden wollte, vermehrt zeitaufwendige und nervige Ausschreibungen zu bedienen. Der dritte und vielleicht wichtigste Anlass war jedoch mein Wunsch, mich mehr mit meinem Hobby, der Natur- und Landschaftsfotografie, zu befassen. Schließlich warten Zehntausende von archivierten Fotografien auf ihre Sichtung und im Hinterkopf entstanden erste Gedanken für ein Buch, das sich vorrangig mit den emotionalen Motiven der Fotografie auseinandersetzen soll.

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„Fotoschnipsel“ – Motiv und Wirkung (11) – Die vier Seiten eines Fotos

Foto: Wolfgang Schiele

„Wieso vier Seiten? Meine Fotos haben eine gestaltete Vorderseite und in der Regel eine weiße Rückseite. Ein Foto ist ein zweidimensionales Ding!“ … Dachte ich lange Zeit auch. Und wurde durch meine Tätigkeit als Coach eines Besseren belehrt.

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Brücken schlagen zwischen den Ufern des Lebens (4)

Und wieder starte ich mit dem Schlussbild der vorangegangenen Folge zum Thema „Brücken“ (siehe auch https://wp.me/p7Pnay-70k). Und selbstverständlich mit einem Brückenzitat:
„Jede Brücke, die du nicht überquerst, ist eine verpasste Chance auf ein neues Leben.“
(Unbekannt)
Wer bereits die ersten drei Folgen geschaut hat, hat festgestellt, dass es eine ungeheure Vielfalt an Brückenbauwerken auf der Welt gibt. Jede ist in ihrer Art einzigartig, und manche weichen sogar vom Bild der klassischen Brücke ab. Auch von dieser Gattung ist heute wieder etwas dabei …

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In die Jahre gekommen …

Ja, sie ist in die Jahre gekommen – genau wie ihre Erfinderväter und Programmierer. Die Rede ist von Voyager 1, die 1977 die Erde verlassen hat und nun die am weitesten von uns entfernte technische Konstruktion der Menschheit ist. Ursprünglich war sie maximal für ein Dutzend Jahre ausgelegt. Ihre Computer-Komponenten stammen noch aus den 60er Jahren. Da kam gerade der Opel Rekord E auf den Markt und der Heimcomputer Apple II.


Und jetzt werden sie gebraucht! Die alten Hasen der Voyager-Gründerzeit, denn die Sonde funkt nur noch Datenschrott. 47 Jahre nach ihrem Start wird Wissen und Kompetenz gebraucht, um vielleicht noch einmal die sich vergaloppierenden Daten wieder auf Vordermann zu bringen. Alterswissen ist gefragter denn je, um die längst überholten Programmiersprachen und die früher verbauten technischen Geräte am Leben zu erhalten und ihre Funktion wiederherzustellen, um wertvolle Daten weit hinter den Grenzen unseres Sonnensystems doch noch zu retten.


Alterskompetenz wird benötigt, die Weisheit weit zurückliegender Generationen, die – so die ZEIT in ihrer Ausgabe N° 17 – mittels Computerarchäologie alte technische Fähigkeiten und Möglichkeiten der 60er-Jahre-Technik auszuloten. Nun sollen die Veteranen der NASA-Raumfahrt eine remote Programmierung versuchen, um zu retten, was zu retten geht. Was für eine späte Ehrung der alten Ingenieurserfahrung, eine Reminiszenz an die alten Lehrmeister der Raumfahrttechnik! Denn neben dem längst im Ruhestand befindlichen Informatiker B. Rasmussen wurde auch der knapp 90jährige Ingenieur L. Zottarelli in das „Rettungsteam“ berufen.

Wie schreibt DIE ZEIT weiter in ihrem Beitrag, in dem sie die 74jährige Filmemacherin Ann Druyan zitiert, die seinerzeit die der Voyager beigegebenen vergoldeten Schallplatten entwickelte: „Wenn eine Raumsonde, die für sechs oder vielleicht ein Dutzend Jahre ausgelegt war, immer noch funktioniert und jetzt auf die 50 zugeht, dann berührt das den Teil von uns, der allem Wissen zum Trotz hofft, dass wir selbst vielleicht nicht sterben werden.“

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!

Ihr/Euer freiwillig emeritierter (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2024 | Coaching50plus | info@coachingfiftyplus.de

I´ve got a „Rentenausweis“ – hey!

Letztens in einem Museum. Meine Frau fragt am Schalter nach einer Ermäßigung für Rentner. Oh nein, denke ich, bloß jetzt nicht den Rentnernachweis erbringen müssen! Obwohl: Ich bin ja in einem Alter (noch wenige Wochen fehlen bis zur Vollendung meines 70sten …), wo ich wieder stolz sein kann auf mein Alter – so wie einer, der seinem 18. Geburtstag entgegenfiebert!

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„Fotoschnipsel“ – Motiv und Wirkung (10) – Emotionen und „Somatische Marker“

Foto: Wolfgang Schiele

Bilder sind immer die Auslöser der rückwärtsgerichteten Einsicht in eine bereits vergangene Welt. Sie erzeugen mehr oder weniger starke Gefühle und verleiten uns dazu, eine (Nach-)Bearbeitung unseres Selbstkonzeptes vorzunehmen und/oder unsere (Vor-)Erfahrungen mit der aktuellen Welt abzugleichen. Einige unserer emotionalen Erinnerungen, die über Bilder transportiert werden, führen darüber hinaus auch zu Körperreaktionen. Dadurch sind sie vergleichbar mit den sog. „somatischen Markern“, die Antonio Rosa Damasio, ein portugiesischer Neurowissenschaftler, im Rahmen seiner Bewusstseinsforschungen beschrieben hat.

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Brücken schlagen zwischen den Ufern des Lebens (3)

Die 2404 m lange „Peljesac-Brücke“ in Kroatien

Und wieder starte ich mit dem Abschlussbild meines zweiten Teils über Brücken (den man unter https://wp.me/p7Pnay-6ZF anschauen kann). Und ich habe auch ein weiteres Zitat zum Brückenthema dabei:
„Die stabilste Brücke zwischen Rat und Tat baut die Erfahrung.“
(Karl-Heinz Karius, Urheber, Mensch, Werbeberater)
Ein Sinnspruch, der sehr gut zu dem passt, was ich in 10 Jahren im Spannungsfeld zwischen Beruf und Ruhestand selbst erfahren und verinnerlicht habe. Dass diese Zeitspanne zu den anspruchsvollsten und herausforderndsten Transformationen in unserem Leben zählt. Und dass es besser ist, wenn man sich – bevor man diese „Brücke“ betritt – mit dem kommenden Ruhestand schon einmal im Vorhinein auseinandersetzt.
Und jetzt wieder einige meiner visuellen Brückenerfahrungen …

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… und an den Pontischen Hängen die Adonisröschen stehen

Einige Jahre lang habe ich immer wieder die Adonisröschen-Blüte bei Lebus an der Oder verpasst. Aber dieses Jahr sollte es ganz bestimmt anders sein, da auch der RBB einen kurzen Bericht darüber brachte. Also nichts wie auf ins Grüne!

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Mit 66 Jahren …

… sang einst Udo Jürgens in seinem Lied über das, was sich alles verändert nach dem Berufsleben. Aber verändert sich tatsächlich im Alter so vieles? Verändern wir uns noch einmal? Oder kann und soll man einen alten Baum nicht mehr umpflanzen?

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