Der Koigarten in Burg im Spreewald ist sehr unauffällig. Man muss schon den Ortsplan genauer lesen, um das idyllische und Entspannung bringende Kleinod in den Spreeauen zu finden. Geboren wurde die Idee eines Koigartens durch den Arzt Eckhardt Albert, der nach der Wende damit begann, ein Wochenendgrundstück mit angeschlossenem Garten zu errichten. Durch die Liebe zur Natur entstanden in den Folgejahren ein Koiteich und eine parkähnliche Landschaft, die sich an asiatische Vorbilder anlehnte. Daneben entstand ein kleinerer preußischer Garten, diverse Wasserspiele und ein Teehaus für die gastronomische Stärkung unmittelbar am Koiteich.
Die Provinz Cornwall in Südengland war lange Zeit kaum beachtet – weder florierte in der Gegend die Industrie, noch verirrten sich Touristen hierher. Bis der englische Archäologe und Unternehmer Tim Smit auf die Idee kam, in einer stillgelegten Kaolingrube einen botanischen Garten zu gestalten. Das Zentrum der Anlage bilden jeweils zwei riesige Gewächshäuser, die aus vier verschnittenen geodätischen Kuppeln bestehen. Sie waren 2014 die weltgrößten Gewächshäuser (und sind es womöglich auch geblieben …).