Anlässlich meines 65. Geburtstages wagten wir einen etwas weiteren Trip – nämlich über den Äquator bis in den Indischen Ozean. Ich hatte mich bereits lange auf die dortigen Inseln fokussiert und so ging es auf den 12stündigen Flug nach Mahe, der Hauptinsel der Republik der Seychellen. Zu den sogenannten „Inner Islands“ – den Granitinseln – gehört u. a. Praslin. Und diese Insel hat Bemerkenswertes zu bieten: einen prähistorischen Palmenwald, in dem man den größten Samen der Welt entdecken kann – nämlich die Coco de Mer. Für die Touristen wurde ein streng geschützter und reglementierter Bereich, der „Vallee de Mai“ erschlossen. Wenn man ihn betritt, befindet man sich zurückversetzt in die graue Urzeit … und ebenso dunkel ist es auch in diesem Urwald, was das Fotografieren bei Führungen nicht gerade einfacher macht …
Der Koigarten in Burg im Spreewald ist sehr unauffällig. Man muss schon den Ortsplan genauer lesen, um das idyllische und Entspannung bringende Kleinod in den Spreeauen zu finden. Geboren wurde die Idee eines Koigartens durch den Arzt Eckhardt Albert, der nach der Wende damit begann, ein Wochenendgrundstück mit angeschlossenem Garten zu errichten. Durch die Liebe zur Natur entstanden in den Folgejahren ein Koiteich und eine parkähnliche Landschaft, die sich an asiatische Vorbilder anlehnte. Daneben entstand ein kleinerer preußischer Garten, diverse Wasserspiele und ein Teehaus für die gastronomische Stärkung unmittelbar am Koiteich.