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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Verfasser

coaching50plus

Meine Freitätigkeit als Coach und Trainer habe ich 2024 beendet. Nun bin ich als Blogger bei WP und LinkedIn aktiv. Zudem kombiniere ich als Hobbyfotograf meine Bilder mit bekannten Sinnsprüchen zu sog. Zitatografien.

Visitenkarten als Trigger der persönlichen Reflexion im Alter

Hobbymäßig habe ich über viele Jahrzehnte einen fotografischen Bildschatz zusammengetragen. Das Archiv wird wohl um die 30000, 35000 Bilder umfassen. Ich bin seit über einem Jahr dabei, das Archiv zu sichten und thematische Gruppen zusammenzustellen, die ich dann mit Texten versehen hier im Blog oder in ausgesuchten sozialen Netzwerken präsentiere. Immer, wenn ich meine Fotografien durchsehe, bearbeite, neu sortiere oder betexte, befinde ich mich zu einem Teil genau an dem Ort, den ich früher einmal abgelichtet habe, spüre die Szene, in der ich damals Player oder Beobachter war. Und kann sie fast immer genau reflektieren. An Hand der Bilder gelingt es mir, die Abfolge meiner Lebensabschnitte besser zu sortieren, zu positionieren, zu bewerten – und, ja, auch zu bewundern!

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Psychotherapie in der letzten Lebensphase

Foto: Wolfgang Schiele

Im Newsletter des Carl-Auer-Verlages entdeckte ich vor einigen Monaten eine Neuerscheinung, die mich außerordentlich neugierig machte: Ein Buch über begleitende Psychotherapie in der letzten Lebensphase von uns Menschen. Die Autorin ist die Österreicherin Sandra Burgstaller, die Palliativpatienten psychotherapeutisch in ihrer allerletzten Lebensphase auf ihrem Weg vom Leben in den Tod betreut. Eine Reise, die von letzter existenzieller Bedeutung ist und damit auch unumkehrbar …

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Irland für Reisefaule – Entlang des Wild Atlantic Way (7)

Denkmal für Oscar Wilde in Galway (hier mit Eduard Vilde)

Wir nehmen Abschied von Galway. Das Galway, das sich als letzte Stadt in Europa noch eine Kathedrale gegönnt hat. Auf geht es nun zu den sog. „Burren“, einer steinigen Karstlandschaft, die den Iren einen Nationalpark wert waren. Später begeben wir uns zu den größten Klippen der irischen Insel, den Cliffs of Moher, die jährlich von Abertausenden von Touristen besucht werden und daher völlig überlaufen sind. Unser ortskundiger Fahrer will uns nach dem Pflichtaufenthalt hier noch andere sehenswerte Klippen und Strände zeigen – und er wird meines Erachtens nach Recht behalten mit seiner Auffassung, dass es woanders noch faszinierendere Steilküsten gibt. In der völlig touristenfreien Gegend lässt sich gut wandern und das eine oder andere tolle Motiv aufnehmen.

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Irland für Reisefaule – Entlang des Wild Atlantic Way (10)

Während der Bootsübersetzung nach Garinish Island

Heute verbringen wir den Großteil des Tages auf Garinish Island oder „Ilnacullin“. Eine zauberhafte Insel mit einer tollen Gartenanlage, die früher in Privatbesitz der Familie Bryce war und seit 1953 der Irischen Republik gehört. Um von Glengarrif dorthin zu gelangen müssen wir die Fähre nehmen. Ein wundervoll gestalteter Garten empfängt uns und man hat manchmal den Eindruck, in eine verwunschene Märchenwelt einzutauchen. Dann geht es weiter auf dem „Ring of Beara“ nach Castletownsend, wo wir uns den „Schikanen“ des Radrennens „Beara Charity Cyclerace“ stellen müssen. Am Abend besuchen wir fakultativ den „Bamboo Garden“ in Glengarrif und streifen am Ufer der Stadt entlang. Immer wieder gibt es tolle Fotomomente festzuhalten …

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Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns (14)

Stillleben mit Windmühle rheinaufwärts

Und immer wieder geht die Sonne auf – nein, hier ist es umgekehrt: unter. Ab und an meint es der Himmel gut mit dem Fotografen und er bietet seine ganze Farbenpracht und Gestaltungsvielfalt auf, um sein Herz und seine Seele zu erfreuen. Man muss nur zur rechten Zeit am rechten Ort sein, um das Spektakel genießen zu können. Am besten geht das in Urlaubszeiten, weil man genügend Muße aufzubringen bereit ist und sich durch nichts bei seinen Beobachtungen unterbrechen lässt. Dieses Mal sind die acht Aufnahmen unter anderem bei einer Flusskreuzschifffahrt durch Holland und Flandern entstanden. Viel Spaß beim Schauen, Genießen und Relaxen!

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Irland für Reisefaule – Entlang des Wild Atlantic Way (6)

Tageserwachen an einem stillen See in der Provinz Connemara

Und wieder sind es auch auf diesem Reiseabschnitt die landschaftlichen Reize, die uns zu mehreren Fotopausen animieren. Schon die Morgenstimmung mit der hügeligen Landschaft schafft gute Laune und Gelassenheit – haben wir doch heute auch einen architektonischen Höhepunkt auf der Agenda: die Kylemore Abbey mit ihrem wunderschönen Park. Das städtebauliche Highlight werden wir am Abend erreichen – die Stadt Galway. Viele Iren halten sie für die schönste und kulturell offenste Stadt auf der Insel. Zwischendurch erleben wir traumhafte Strandlandschaften und gönnen uns in einer Raststätte einen wirklich echten und authentischen Irish oder Gaelic Coffee (mit braunem Zucker gesüßter starker Kaffee, versetzt mit einem reichlichen Schluck guten irischen Whiskys und darauf eine Haube leicht geschlagener Sahne – mmmmmhhhhh!).

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Irland für Reisefaule – Entlang des Wild Atlantic Way (5)

„Downpatrick“ Head von seiner Breitseite

Auf geht´s in die Region Connemara in südlicher Richtung. Eine windige und raue Landschaft erwartet uns. Wir machen einen längeren Halt an einer prägnanten Klippe – an Downpatrick Head und stehen plötzlich vor nicht ungefährlichen, weil abrupt abfallenden und mit feuchtem Gras bewachsenen Steilwänden. Die Gegend ist felsig und bietet sehr gute Fotomotive – man muss sich nur ein wenig bewegen und den Standort wechseln, um die Eindrücke zu verdichten. In der Nähe gibt es eine große Ausgrabungsstätte und weiter auf der Route gen Süden wird die Gegend lieblicher. Wieder finden sich schöne Strände, die an die Karibik erinnern. Und tolle Fels- und Gesteinsformationen, die der Landschaft ihren einzigartigen Charakter verleihen.

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Geheimnisvolle Treppen, Wege und Alleen (5)

Auf dem Weg zum „Piton de Neiges“ – dem höchsten Berg im Indischen Ozean

Und wieder bin ich in meinem Fotoarchiv fündig geworden – bei der Suche nach geheimnisvollen Wegen, Abwegen und Irrwegen. Gerade dann, wenn wir die Führung eines Weges, den Endpunkt einer Treppe oder den Grund einer Schlucht nicht erkennen oder einschätzen können, entstehen Fantasien in uns, die sowohl Angst einflößen als auch neugierig machen können. Seitdem ich mehr oder weniger unbewusst interessante Wegeverläufe oder Treppenaufstiege und Abgänge zu fotografieren begann, lassen mich die Motive mit dem „unbestimmten Ende“ nicht mehr los. Auf Reisen bin ich wegen des für mich magischen Reizes mittlerweile auch äußerst sensibilisiert für Motive dieser Art und suche sie aktiv.

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Irland für Reisefaule – Entlang des Wild Atlantic Way (4)

Immer wieder interessant: Die Burgen und Forts am Wegesrand

Vorerst bleiben wir in der Provinz Donegal und erfreuen uns an der wunderbaren Landschaft. Aufgrund der wenigen Reisenden können wir sehr viele Zwischenstopps machen und haben immer wieder die Möglichkeit, schöne irische Motive auf die Speicherkarten zu bannen. Unser ortskundiger Fahrer tüftelt mit dem Reiseleiter die ganze Fahrt über interessante und manchmal auch schwer zugängliche Standorte für die Fotoenthusiasten aus. Wir sehen also einige Highlights am Rande der großen Tourismusrouten. So stellt man sich eine Studienreise vor, vor allem wenn der Guide Theologie, Archäologie und Völkerkunde studiert hat …

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