Meine Freitätigkeit als Coach und Trainer habe ich 2024 beendet. Nun bin ich als Blogger bei WP und LinkedIn aktiv. Zudem kombiniere ich als Hobbyfotograf meine Bilder mit bekannten Sinnsprüchen zu sog. Zitatografien.
Bevor mich jemand danach fragt: Ja, ich bin passionierter Zitatesammler. Zitate sind für mich Bücher, die in eine hochkonzentrierte Kurzform gebracht wurden. Die eine langatmige Handlung auf einen einzigen Kernsatz eindampfen. Die extreme Zeitersparnis mit maximalem Erkenntnisgewinn verschmelzen. Zitate sind der Inbegriff individueller Weisheitsfindung. Sie sind etwas für Lesefaule, für Menschen, die einen schnellen, barrierefreien und effektiven Zugang zu Wissen und Erkenntnissen mit „Aha-Effekt“ suchen.
Um den Jahreswechsel herum kann ich immer wieder wunderbare Sonnenuntergänge beobachten. Und manchmal gelingt es mir auch, schnell zur Kamera zu greifen, um 10 Minuten später am Seeufer zu stehen und zu fotografieren. Offensichtlicht steht im Dezember/Januar die Sonne im „richtigen Eintauchwinkel“ zum Wasser. An drei Zufallstagen begab ich mich zur Zeit des Sonnenuntergangs kurz nach 16 Uhr an den Anleger, um zu schauen, was es zu staunen gibt …
Es ist mit dem Sonnenuntergang wie mit der bekannten Schachtel Pralinen aus dem Film „Forest Gump“: Man weiß nie, was man (zu sehen) bekommt …
Immer wieder sind es andere Lichtstimmungen, die zum Innehalten animieren. Jeder Tagesabgang ist anders, und in jedem, selbst dem unscheinbarsten, kann man die Schönheit, den Glanz und die Kreativität der Natur erkennen.
Und so oft wie ich bereits Himmelsbilder fotografiert habe – der authentische Augenblick des Sehens, der Moment, wo ich die Augen über den Horizont schweifen lasse ist unwiederbringlich. Mit dem friedvollen Wandel des Lichts, der ständigen Veränderung der Farbeffekte und dem Dahingleiten der Wolkenfetzen steigt immer wieder ein Gefühl tiefer Demut vor der Schöpfung in mir empor.
Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Ihr freiwillig emeritierter (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren Wolfgang Schiele
Ein Muss beim Besuch in Brüssel: Das Atomium – sieht in natura viel gewaltiger aus, als ich es von Bildern dachte (Höhe 102 m)
Brüssel am Morgen – wir beginnen unsere Stadtrundfahrt am Atomium, das – von Nahem betrachtet – erstaunlich groß ist. Danach stecken wir allerdings anderthalb Stunden im Baustellenstau der Stadt. Das geht 1:1 von unserer Besichtigungszeit ab. Hinzu kommt die aufwendige Suche nach Toiletten für die Reisegruppe, die in Belgien rar sind. Schade, denn es gibt in der Altstadt so vieles zu sehen – leider müssen wir im Eiltempo durch die Gassen hetzen, um wenigsten auch noch das zweite wichtige Wahrzeichen sehen zu können: Männeken Piss!
Als bekennender Zitatesammler habe ich seit vielen Jahren eine Kalenderedition erworben, die mit passenden Fotos versehen ist: Im Mittelpunkt steht das Bild und nimmt etwa dreiviertel des Kalenderblattes ein, darunter – auf dem restlichen Viertel des Blattes – steht der Sinnspruch. Ich finde es kreativ, wie man zu einem Zitat ein Bild finden kann, das mit der Bedeutung des Zitates harmoniert, es unterstreicht oder sogar noch verstärkt.