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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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„Gelassen älter werden“ …

… ein Podcast von Bertram Kasper, neuerdings dabei die charismatische Catharina Maria Klein als Co-Moderatorin! Vor Kurzem war ich eingeladen, dort über mein zweites Buch „Selbstmanagement im Ruhestand. Coachingmodelle für mehr Resilienz und Gelassenheit im Alter“ (Springer 2022) zu sprechen. Wir hatten uns aus den insgesamt 30 Therapie- und Coachingformaten des Buches zwei Modelle herausgesucht und führten ein angeregtes und gegenseitig äußerst befruchtendes Gespräch.

Im Mittelpunkt standen Fragen nach den Formen und Facetten der „Freitätigkeit“ nach dem Outplacement aus dem Beruf. Schwerpunktmäßig tauschten wir uns darüber aus, an welchen Kriterien und Qualitäten der angehende Ruheständler seine Aktivitäten in der Zeit der „Späten Freiheit“ orientieren und welche individuellen Maßstäbe (Werte, soziale Rollen, Lebenssinn, Sehnsüchte …) jeder an die Auswahl und Entscheidung stellen sollte.

Im zweiten Teil konzentrierten wir uns auf ein Modell aus der Transaktionsanalyse von Eric Berne. Wir analysierten, welche kleinen „inneren Antreiber“ uns während der Berufszeit aktiviert, motiviert und (manchmal auch negativ) angetrieben haben – um sie dann für die dritte Lebensphase zu den vitalen und selbstbestimmten „Erlaubern“ unseres Lebens umzuwidmen. Alles mit dem Ziel, zu mehr Gelassenheit und Resilienz im Alter zu gelangen.

Wenn der Podcast-Beitrag für die Öffentlichkeit freigegeben wird, werde ich ihn hier vorstellen bzw. verlinken. Wer schon jetzt neugierig ist, kann das Buch über amazon, den Onlinehandel oder Springer für den Preis von 27,99 € selbst bestellen: ISBN 978-3-658-36148-8.

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!

Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2023 | Coaching50plus | http://www.coachingfiftyplus.de

Kurioses vor der Fotolinse (12)

Sie sind überall – die Augen, die uns unentwegt beobachten

Nur wer unterwegs ist, kann die Kuriositäten, Absonderlichkeiten und auch Bizarres entdecken – wenn er/sie sich nämlich aus seiner/ihrer Komfortzone herausbewegt, sein/ihr erweitertes Umfeld beobachtet – und beginnt, die Dinge in einen neuen Kontext zu setzen. Geben wir dem Alltäglichen einen neuen Rahmen – und es kann uns vor allem in diesen instabilen und bedrohlichen Zeiten ein leises Schmunzeln entlocken oder einen AHA-Effekt erzeugen. Dieses Mal stammen einige Motive aus einer Rundreise durch Holland und Flandern – obwohl sie nicht zwingend auf diese Ursprungsgebiete hinweisen. Viel Spaß beim Schauen und Feixen.

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„Kennen Sie Wolfgang Schiele?“ – Eine „Hommage“ an die KI

KI ist in aller Munde. Das neue Wunderkind der KI heißt ChatGPT (im übersetzten Volltext: „Plaudern mit einem gezeugten vortrainierten Wandler“). Auch wenn uns Älteren diese Künstliche Intelligenz nicht ganz geheuer ist und wir Alten vorzugsweise auf unser eigenes Denkorgan zurückgreifen möchten, so begegnet uns der, die oder das (?) ChatGPT fast schon überall im täglichen Leben.

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Irland für Reisefaule – Entlang des Wild Atlantic Way (8)

Das National Folk Theatre „Siamse Tire“ in Tralee im County Kerry

Es geht weiter in die Region Kerry, genauer gesagt auf die Halbinsel Dingle. Wir schauen in Tralee am irischen Volkstheater vorbei und besuchen das Städtchen Dingle, wo wir uns einen original irischen Mittagsimbiss mit Fish and Chips und Beer gönnen. Wir befinden uns auf einer der schönsten Ringstraßen der Insel – dem Ring of Dingle und machen einen Abstecher zu den Bienenkorbhäusern und zum „Galarus Oratory“. Abends übernachten wir im Hotel Butlers Arm der Küstenstadt Waterville, das durch die häufigen Besuche von Charly Chaplin berühmt wurde.

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Fenster – geheimnisvolle Grenzflächen zwischen den Welten (1)

Fensterspiegelungen im Amsterdamer Hafen

Die Vielfalt an Fenstern ist schier unerschöpflich. Immer wieder bin ich begeistert, wie Menschen ihre Fenster auswählen, herrichten und dekorieren. Fenster gestatten zwei Sichten: In das Innen, wenn man aus der großen Welt hineinschaut, und in das Außen, wenn man aus seiner kleinen Welt hinausschaut.
Meist ist einem der Blick in Innere, Intime versperrt – darin besteht eine wichtige Aufgabe des Fensters. Zu gern möchten wir manches Mal wissen, wie es hinter der Scheibe einer Privatadresse, hinter der Glasfront eines öffentlichen Gebäudes oder hinter dem Mosaik eines Kirchenfensters aussieht. Und wenn wir drinnen sind und ans Fenster treten, erhoffen wir uns einen möglichst weiten Blick in die große freie Welt, ohne selbst erkannt zu werden.
Und dann gibt es Fenster, die sind von außen undurchdringlich. Weil sie uns als Spiegel unserer rückwärtigen Welt dienen.

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Visitenkarten als Trigger der persönlichen Reflexion im Alter

Hobbymäßig habe ich über viele Jahrzehnte einen fotografischen Bildschatz zusammengetragen. Das Archiv wird wohl um die 30000, 35000 Bilder umfassen. Ich bin seit über einem Jahr dabei, das Archiv zu sichten und thematische Gruppen zusammenzustellen, die ich dann mit Texten versehen hier im Blog oder in ausgesuchten sozialen Netzwerken präsentiere. Immer, wenn ich meine Fotografien durchsehe, bearbeite, neu sortiere oder betexte, befinde ich mich zu einem Teil genau an dem Ort, den ich früher einmal abgelichtet habe, spüre die Szene, in der ich damals Player oder Beobachter war. Und kann sie fast immer genau reflektieren. An Hand der Bilder gelingt es mir, die Abfolge meiner Lebensabschnitte besser zu sortieren, zu positionieren, zu bewerten – und, ja, auch zu bewundern!

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Psychotherapie in der letzten Lebensphase

Foto: Wolfgang Schiele

Im Newsletter des Carl-Auer-Verlages entdeckte ich vor einigen Monaten eine Neuerscheinung, die mich außerordentlich neugierig machte: Ein Buch über begleitende Psychotherapie in der letzten Lebensphase von uns Menschen. Die Autorin ist die Österreicherin Sandra Burgstaller, die Palliativpatienten psychotherapeutisch in ihrer allerletzten Lebensphase auf ihrem Weg vom Leben in den Tod betreut. Eine Reise, die von letzter existenzieller Bedeutung ist und damit auch unumkehrbar …

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Irland für Reisefaule – Entlang des Wild Atlantic Way (7)

Denkmal für Oscar Wilde in Galway (hier mit Eduard Vilde)

Wir nehmen Abschied von Galway. Das Galway, das sich als letzte Stadt in Europa noch eine Kathedrale gegönnt hat. Auf geht es nun zu den sog. „Burren“, einer steinigen Karstlandschaft, die den Iren einen Nationalpark wert waren. Später begeben wir uns zu den größten Klippen der irischen Insel, den Cliffs of Moher, die jährlich von Abertausenden von Touristen besucht werden und daher völlig überlaufen sind. Unser ortskundiger Fahrer will uns nach dem Pflichtaufenthalt hier noch andere sehenswerte Klippen und Strände zeigen – und er wird meines Erachtens nach Recht behalten mit seiner Auffassung, dass es woanders noch faszinierendere Steilküsten gibt. In der völlig touristenfreien Gegend lässt sich gut wandern und das eine oder andere tolle Motiv aufnehmen.

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Irland für Reisefaule – Entlang des Wild Atlantic Way (10)

Während der Bootsübersetzung nach Garinish Island

Heute verbringen wir den Großteil des Tages auf Garinish Island oder „Ilnacullin“. Eine zauberhafte Insel mit einer tollen Gartenanlage, die früher in Privatbesitz der Familie Bryce war und seit 1953 der Irischen Republik gehört. Um von Glengarrif dorthin zu gelangen müssen wir die Fähre nehmen. Ein wundervoll gestalteter Garten empfängt uns und man hat manchmal den Eindruck, in eine verwunschene Märchenwelt einzutauchen. Dann geht es weiter auf dem „Ring of Beara“ nach Castletownsend, wo wir uns den „Schikanen“ des Radrennens „Beara Charity Cyclerace“ stellen müssen. Am Abend besuchen wir fakultativ den „Bamboo Garden“ in Glengarrif und streifen am Ufer der Stadt entlang. Immer wieder gibt es tolle Fotomomente festzuhalten …

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