Auf der Strecke zu unserem nächsten Zwischenstopp bekommen wir schon einen Vorgeschmack auf Entspannung: Wir rasten in einer attraktiven Restauration mit mehreren Lokalen, verlockenden Übernachtungsangeboten und idyllischen Winkeln in einem kleinen Park mit See in der Ortschaft Ostroleka.
Der Begriff „Jüdisches Museum“ ist nicht ganz korrekt. Richtig muss es heißen: „Museum der Geschichte der polnischen Juden“. Die Architektur des Museums selbst ist äußerst bemerkenswert und wurde vom finnischen Architekten Rainer Mahlamäki und seinem polnischen Partner Ilmari Lahdelma entworfen. Die einzigartige, wellenförmige Glasfassade des Gebäudes hat Symbolkraft und repräsentiert die Teilung des Roten Meeres in der biblischen Geschichte des Exodus.
Ein herrlicher Samstagmorgen in Polens Hauptstadt – wie gemacht für einen Spaziergang durch die City! Wir erleben einen Hauptstadtkern, der nach dem 2. Weltkrieg komplett neu errichtet wurde, zum Teil auf Kosten anderer polnischer Städte und Landstriche. Selbst das Königsschloss wurde Stein für Stein neu aufgebaut.
Vor einigen Jahren haben wir das Weihnachtsfest im Erzgebirge – genauer gesagt im Spielzeugdorf Seiffen – verbracht. Es war eine faszinierende Reise in das Herz einer Traditionsgegend, die durch ihre Kunstfertigkeit das Weihnachtsfest wie kaum eine andere Gegend repräsentiert und auch ausgiebig zelebriert. Zehntausende Menschen aus ganz Deutschland und aller Welt kommen vor allem in den Adventswochen hierher, um die Schönheit der Holzschnitzerkunst zu bewundern und sich auf das kommende Christfest in aller Andacht und mit vielen Sinnesfreuden einzustimmen.
Nachdem uns unser polnischer Guide auch noch durch einen großen Wochenmarkt in Krakau geschleust hat (um dort einige Köstlichkeiten für die Weiterreise zu bunkern …) nähern wir uns mit unserem Reisebus der schlesischen Bergarbeiterstadt Katowice. Dort entstand – wie sollte es anders sein – ein unterirdisches Museum, das sich mit der schlesischen Geschichte befasst …