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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Picture Words of Sense (151)

Zitatografie – eine Mariage (manche sagen auch Liebesheirat …) zwischen fremdem Zitat und eigener Fotografie.

© Wolfgang Schiele 2025 – auch unter https://www.linkedin.com/in/wolfgang-schiele-42b86990/ und in der LinkedIn-Gruppe „Smart aging – gelassen altern“ unter https://www.linkedin.com/groups/12716599/ zu finden.

Orte als Gefühlsauslöser

„Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach den Gefühlen, die sie in uns auslösen.“

Dieser Satz von Sigmund Graff, einem deutschen Schriftsteller und Dramatiker, hat in mir eine tiefe Wandlung bewirkt. Vor dem und vor allem war ich als Beobachter der Welt und Hobbyfotograf der inneren Überzeugung, dass das zu erwartende Motiv ausschlaggebend für meine Anwesenheit an einem bestimmten Ort sei. Ich wollte genau dorthin, wo ich eine bestimmte Aufnahme machen und wo ich ein Bild für mich „einfrieren“ konnte. Kausal betrachtet hieß das bis dato, dass mich allein der visuelle Sehnsuchtsplatz in seinen Bann zog. Dass ich beispielsweise eine Fahrt, einen Urlaub oder einen Spaziergang danach plante, was ich dort interessantes sehen und fotografieren könnte.

Und jetzt dreht sich die Kausalität um: Ich gehe oder fahre dorthin, um meinen Gefühlen nachzuspüren und um Emotionen auszulösen, früheres Erleben wiederzuerwecken. Nicht der Ort an sich ist Sehnsuchtsziel und Reisezweck, sondern die mit ihm verbundenen Auslöser intensiven inneren Erlebens. Dass ich dieser Logik bisher noch nicht auf die Schliche gekommen bin ist umso befremdlicher, da ich doch immer wieder gern in Fotobüchern blättere: Nicht, um die Bilder an sich zu betrachten, sondern ihre Ausstrahlung und Faszination wieder zu erleben. Und damit eine tiefe Befriedigung zu erlangen.

Und in der Tat habe ich bereits mehrmals wahrgenommen, dass sich beim erneuten Besuch eines früheren Wander- oder Reiseziels gleiche oder vergleichbare Gefühle einstellen. Dass es zum inneren Erlebnis wird, dieselben Impulse zu spüren, die in der Zwischenzeit verschüttet waren und jetzt wieder aufpoppen.

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!

Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2025 | Coaching50plus | info@coachingfiftyplus.de

Picture Words of Sense (150)

Zitatografie – eine Mariage (manche sagen auch Liebesheirat …) zwischen fremdem Zitat und eigener Fotografie.

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Picture Words of Sense (149)

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Picture Words of Sense (148)

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Picture Words of Sende (147)

Zitatografie – eine Mariage (manche sagen auch Liebesheirat …) zwischen fremdem Zitat und eigener Fotografie.

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Picture Words of Sense (146)

Zitatografie – eine Mariage (manche sagen auch Liebesheirat …) zwischen fremdem Zitat und eigener Fotografie.

© Wolfgang Schiele 2025 – auch unter https://www.linkedin.com/in/wolfgang-schiele-42b86990/ und in der LinkedIn-Gruppe „Smart aging – gelassen altern“ unter https://www.linkedin.com/groups/12716599/ zu finden.

Von der Dialektik zwischen Bild und Zitat

Seit einiger Zeit versuche ich Bild und Schrift miteinander zu verbinden und als eine Einheit zusammenzuführen. Beide sollen sich auf einer Fläche treffen, dort miteinander verschmelzen und gegenseitig in ihrer Wirkung auf den Betrachter und Leser ergänzen, unterstützen und, wenn möglich, sogar verstärken. Das erreiche ich meines Erachtens nach am besten mit aussagekräftigen Zitaten, Sinnsprüchen und Sprichwörtern berühmter und weniger bekannter Autoren. Und natürlich mit Bildern aus eigener Produktion.

Hatte ich früher nur selten an eine Verwertbarkeit von Fotos für die von mir so genannten „Zitatografien“ gedacht, so versuche ich heute das im Entstehen begriffene Bild „zitatografiefähig“ zu machen. Also z. B. Platz für die zukünftige Schrift frei zu lassen, bestimmte geometrische Regeln einzuhalten oder die Bildaufteilung zu steuern. Wichtig ist in jedem Fall, dass das eine das andere nicht erdrückt oder dominiert.

Wobei mir bei der Beschäftigung mit der Zitatografie eine wichtige Erkenntnis gekommen ist: Nicht das Motiv, das Bild, das Foto fordert das Zitat; das Zitat verlangt eine Fotografie, die es unterstützt, hervorhebt und/oder bekräftigt. Die gedanklich Assoziation, die der Text auslöst, muss vom Bild direkt oder indirekt visualisiert werden.

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!

Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2025 | Coaching50plus | info@coachingfiftyplus.de

Picture Words of Sense (145)

Zitatografie – eine Mariage (manche sagen auch Liebesheirat …) zwischen fremdem Zitat und eigener Fotografie.

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