Stonehenge 2025 – ein einziges großes Kalendarium? (Foto: Wolfgang Schiele)
Ja, sie bricht schon bald wieder an, die Zeit der neuen Kalender. Vor allem der, welche man für 2026 aus eigenen Fotos kreieren will. Z. B. über einen Fotobuch-Dienstleister. Ich tendiere wieder einmal zu einem A2-Format. Der 26er wird sich voraussichtlich mit dem Thema „Küsten und Gestade“ auseinandersetzen. Material findet sich genug in meinem fotografischen Fundus. Die Herausforderung besteht darin, aus der Vielzahl des Motive die herauszufischen, die authentisch und attraktiv sind und mir auch nach 30tägigem Ansehen immer noch gefallen …
Kalender als Urlaubsmitbringsel: Es gehört bereits zur langjährigen Tradition bei uns, dass wir aus der Region oder aus dem Urlaubsland, in dem wir waren, einen Monatskalender mit möglichst großen und anspruchsvollen Fotos mitbringen. Der jeweilige Kalender ist dann später eine visuelle Reflexionsfläche des vergangenen Jahres, die typischerweise an die wichtigsten Stationen erinnert oder sogar neue Sehnsüchte für zukünftige Reisen weckt.
Und noch eines: Ich bin seit über 20 Jahren eingefleischter Bezieher von Kalendarien bei Klages Kalender Verlag AG. Ob großer Tagesspruchkalender, Weltweisheiten-Kalender oder Miniwochenkalender – ein unschätzbares Reservoir an Bild- und Sinnspruchimpulsen für jeden Anlass! Selbst wenn unser Hiersein auf dieser Welt absurd erscheint – die Kalendarien sind immer wieder Mutmacher für den Tag und auf die Zukunft! Und wenn ich alle Jahre wieder einen eigenen Kalender entwerfe und gestalte, dann stecken dahinter meine Zuversicht und das Vertrauen in eine positive Zukunft.
Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren Wolfgang Schiele
Je älter man wird, desto mehr sollte man sich einschränken. So zumindest lauten die einschlägigen Hinweise aus der Altersforschung. Weil man nicht mehr so viel braucht, weil man immobiler, weil man anspruchsloser wird. Angeblich. Einschränken hat wohl auch den Vorteil, mit weniger Ballast durch den Rest des Lebens zu gehen und damit auch gelassener zu werden. Weniger Ballast soll auch den Nebeneffekt haben, dass die späteren Hinterbliebenen weniger Aufwand mit dem Nachräumen haben. Neben dem Ratschlag zur Einschränkung gibt es aber noch einen weiteren sozial-juristischen Aspekt: Man sollte seinen Nachlass regeln.
Ich würde – als heute in den 70er Lebensjahren stehend – es etwas anders formulieren: Das restliche Leben und den Nachlass neu ordnen. Was eben nicht bedeutet, dass man anspruchsloser würde oder nicht mehr so viel braucht. Vielleicht möchte man – solange vital und mobil – noch das ausleben, was vorher zu kurz kam, wie z. B. Reisen oder ein leidenschaftliches Hobby. Also behalten, aber neue Organisationsprinzipien entwickeln.
Regeln kann man eh nichts wirklich. Das sollen oder müssen schon die Nachfahren erledigen. Die diesbezüglichen Ratgeber können uns noch so viele wohlmeinende Anregungen, Hinweise und Aufforderungen zur Erteilung von Vollmachten und Verfügungen unterbreiten – irgendwas bleibt immer offen, ungeklärt, unbeantwortet (Stichwort: Digitales Vermächtnis! – darüber habe ich hier im Blog bereits im Spätherbst 2024 ausführlich berichtet …)
Der altgriechische Philosoph Epikur hat angeblich dieses Zitat hinterlassen: „Unser ganzes Leben geht mit Aufschieben dahin.“ Eben weil wir Menschen gern prokrastinieren, obwohl wir von der (manchmal auch plötzlichen) Endlichkeit des Lebens wissen, gelingt uns bestenfalls eine beschränkte Ordnung der hinterbleibenden Dinge und Sachverhalte. Keine endgültige Regelung.
Wie ergeht es Euch damit? Ordnet Ihr nur oder versucht Ihr bereits zu regeln?
Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren Wolfgang Schiele