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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Zwei Seelenverwandte: die Muße und die Resilienz

Foto: Wolfgang Schiele

Bei der wissenschaftlichen Aufarbeitung resilienter Wirkfaktoren ist meiner Ansicht nach ein wichtiger Aspekt bisher wenig beachtet worden. Wenn wir als Säulen der Resilienz die Akzeptanz, den gesunden Optimismus, die Lösungs- und Zukunftsorientierung, die Selbstwirksamkeit, die Eigenverantwortung sowie das Netzwerken aufrufen, dann fehlt noch eine wichtige Voraussetzung, die uns das Ziel einer gelassenen Selbstkontrolle in Stress- und Extremsituationen leichter erreichen lässt: es ist die MUßE.

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Apokalypse now? Was kostet die Rettung der Welt?

Corona ist nur ein Vorgeschmack
Wenn man davon ausgeht, dass all die Hilfsprogramme zur Belebung der Wirtschaft, zur Rettung von Unternehmen, zur Suche nach Medikamenten und Impfstoffen gegen das Virus, zur Finanzierung von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit usw. aktuell und weltweit vielleicht mit 10 Billionen Euro finanziert werden, und wir mit einer Million Toten weltweit rechnen müssen, dann ist das pro Kopf die an sich schon ungeheure Summe von 10 Millionen Euro! (Ist das der Preis für ein Menschenleben? Was muss man herausrechnen, was fehlt in dieser Rechnung? …)

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Ferien in Brandenburg: Das Schiffshebewerk Niederfinow

Blick von Bad Freienwalde in die Landschaft des Barnim, ganz hinten in der Bildmitte, ist das Bauwerk zu erahnen – Foto: Wolfgang Schiele

Nun, da dem Auslandsurlaub einige Schikanen innewohnen könnten, bleiben wir doch lieber im eigenen Land. Und so reifte der Entschluss, mal wieder ein technisches Denkmal deutscher Ingenieurbaukunst zu bestaunen: das Schiffshebewerk Niederfinow. Auch in der leisen Hoffnung, an einem Wochentag im August dort etwas Entspannung und Ruhe zu finden …

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Resilienz als persönliche Metakompetenz in unvergleichlichen Zeiten (2)

Foto: Wolfgang Schiele

Der Weg der individuellen Resilienzverbesserung besteht aus einer Reihe von Schritten und wird geprägt von Grundhaltungen und Einstellungen zum Ich und zur Welt. Welche Bedingungen sollten, ja müssen erfüllt sein, um zu einer resilienteren Persönlichkeit zu reifen und wie kann man das trainieren?

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Sinnquellen für´s Alter(n) – Teil 1 – Selbstverwirklichung

Foto: Wolfgang Schiele

In der Sinnforschung – u. a. an der Uni Innsbruck durch Prof. Tatjana Schnell – wird seit längerer Zeit akademisch darüber nachgedacht, welche Lebensbereiche, Motivatoren und Kompetenzen als Sinnquellen für uns Menschen bedeutsam sein könnten. Vor gut zehn Jahren hatte man die wichtigsten zusammengetragen: Insgesamt 26 „Lebensbedeutungen“, die je nach Intensität und Präsenz sinnstiftend oder sinnneutral sind. Anders gesagt: „Was gibt meinem Leben einen Sinn?“ oder: „Was macht mich trotzdem glücklich?“ Ich will versuchen, die einzelnen Bedeutungen auf die reife, vor dem (oder auch schon im) Ruhestand stehende Generation der Babyboomer zu adaptieren …

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Resilienz als persönliche Metakompetenz in bewegten Zeiten (1)

Foto: Wolfgang Schiele

Manche Menschen kommen mit der Bewältigung von Stress und dem Überwinden seelischer Tiefschläge besser zurecht als andere. Mit der Erforschung der Ursachen befasst sich seit einigen Jahrzehnten bereits die Resilienzforschung. Aber was ist überhaupt Resilienz? Nach R. Kalisch ist „Resilienz die Aufrechterhaltung oder schnelle Wiederherstellung der psychischen Gesundheit während oder nach Widrigkeiten.“ Doch welche Haltungen zum Leben müssen vorhanden sein, um resilient auf missliche Veränderungen reagieren zu können?

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Ein Spaziergang durch die „Gärten der Welt“

Lassen Sie uns durch die Gärten dieser Welt spazieren gehen! – Was, das sei in diesen Zeiten nicht so einfach? Nun ja, man muss sie ja nicht auf fremden Kontinenten suchen. Man fahre nach Berlin, dort in den östlichen Stadtbezirk Marzahn – und schwupps … hat man, ohne den Flieger zu bemühen oder lange Schiffsreisen zu unternehmen, die volle Packung Natur – und zugleich ein Stückchen Völkerkunde. Fast vor der eigenen Haustür, greifbar nah und preiswert, liegen sie geballt in einem Stück grüner Lunge der Hauptstadt …

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Forgotten memories – Was wir am besten erinnern …

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Foto: Wolfgang Schiele

Sie kennen das, glaube ich, alle: Wir nehmen einen bestimmten Geruch wahr und befinden uns plötzlich in der Küche unserer Großmutter, die das Lieblingsgericht unserer Kindheit zubereitet …

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Vom zeitlich korrekten Umgang mit der persönlichen Vergangenheit

Foto: Pixabay

Vor einigen Wochen überlegte ich, wie ich einem „runden Geburtstagskind“ eine ganz persönliche Freude machen könnte. Und nach einigem Hin-und-Her-Überlegen fasste ich den Entschluss, ein Fotobuch über die letzten 10 Jahre anzulegen. In den verschiedenen Erholungsurlauben und auf den zurückliegenden Reisen (ja, es gibt einen sehr klaren Unterschied zwischen Reisen und Urlauben!) habe ich als Hobbyfotograf einen recht großen Fundus an Bildern zusammengetragen. Geschätzte 25.000 Fotografien!

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