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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Ist Ruhestand wie Kommunismus?

Quelle: Pixabay

Das ist die große Frage! Im Werk „Die deutsche Ideologie“ von Karl Marx und Friedrich Engels gibt es eine Passage, die auf den ersten Blick recht belanglos erscheint. Das Buch war 1845/1846 konzipiert als Gegenentwurf zu den tradierten politischen Strömungen, die den Philosophen die Veränderungshoheit der Welt zuschrieben und nicht der aktiven Gestaltungskraft des Proletariats. Besagte Passage beschreibt oberflächlich betrachtet eine Idylle, in der Menschen ihren ureigenen Neigungen und Bedürfnissen nachgehen …

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Die raffinierten Tricks unserer Psyche (5): Identifikation und Verleugnung

Grafik: Pixabay/Wolfgang Schiele

Wenn man vom „Drei-Instanzen-Modell“ der Psyche von Siegmund Freud ausgeht, dann befindet sich das ICH, unser Verstand, im Spannungsfeld unseres ES, das dem Lustprinzip folgt, und unseres ÜBER-ICHs, das als moralische Instanz arbeitet. Um in diesem Zwiespalt, diesem Kontrast, eine reelle Überlebenschance zu haben, hat sich unser Gehirn Kompensations- und Bewältigungsmechanismen zugelegt, die innerseelische und zwischenmenschliche Konflikte verarbeiten können. Es ist wohl Anna Freud, der Tochter des großen Psychoanalytikers zu verdanken, dass wir heute über eine umfangreiche Vielfalt von gut beschriebenen und alltagstauglichen Abwehrmechanismen verfügen, die verständlich und einleuchtend sind.

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Abwehrmechanismen – oder: Die raffinierten Tricks unserer Psyche (1)

Grafik: Wikipedia/Wolfgang Schiele

Wenn man vom „Drei-Instanzen-Modell“ der Psyche von Siegmund Freud ausgeht, dann befindet sich das ICH, unser Verstand, im Spannungsfeld unseres ES, das dem Lustprinzip folgt, und unseres ÜBER-ICHs, das als moralische Instanz arbeitet. Um in diesem Zwiespalt, diesem Kontrast, eine reelle Überlebenschance zu haben, hat sich unser Gehirn Kompensations- und Bewältigungsmechanismen zugelegt, die innerseelische und zwischenmenschliche Konflikte verarbeiten können. Es ist wohl Anna Freud, der Tochter des großen Psychoanalytikers zu verdanken, dass wir heute über eine umfangreiche Vielfalt von gut beschriebenen und alltagstauglichen Abwehrmechanismen verfügen, die verständlich und einleuchtend sind.

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(M)eine unendliche Geschichte …

Foto: Wolfgang Schiele

Oftmals, wenn es uns seelisch schlecht geht, sind wir in einer sich mantraartig wiederholenden Denkschleife gefangen. Wir sind unzufrieden mit uns selbst, scheinbar erfolglos und neiden anderen ihre Fortschritte im Leben. Die Ursache ist:
Wir erzählen uns und anderen immer wieder dieselbe Geschichte. Sie klingt so (oder so ähnlich):
„Ich kann es nicht. Es geht nicht. Ich habe es nicht verdient.“

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Und nein, ich gebe (jetzt) keine Webinare!

Grafik: Pixabay

Das Netz ist voll von Angeboten an Online-Seminaren, geradezu viral verseucht, möchte man meinen. Jeder, der nur halbwegs meint, sein Wissen in diesen Zeiten verbreiten zu müssen, wird zum Anbieter von digitalem Sendungs-Wissen. In einer Krisensituation, die wenig oder keinen unmittelbaren Kontakt zwischen Mentoren und Teilnehmern zulässt, gerät die Übertragung via Bildschirm zu einer Art Allheilmittel. Die weitgehend erzwungene Isolation, die analoge Vereinsamung, greift auf das letzte Hilfsmittel zurück, das uns geblieben ist zur zwischenmenschlichen Kommunikation. Manch Anbieter von Zahlen Daten Fakten hofft, die coronaverkeimte Zeit überbrücken zu können mit den technischen Diensten der digitalen Welt. Dahinter verbirgt sich natürlich auch der Zwang, das weggebrochene Präsenzgeschäft zumindest partiell auszugleichen und einen gewissen Deckungsbeitrag zu erwirtschaften.

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Frohes Osterfest!

Ich wünsche allen Lesern und Anhängern dieses Blogs ein gelingendes, harmonisches und sonniges Oster- und Frühlingsfest! Gerade weil die Zeiten beispiellos sind, sollten wir uns einmal mehr unserem „Innen-Leben“ widmen und die Zeit nutzen, uns über unsere wahren Ziele und Wünsche im Leben klar zu werden.

Khalil Gibran, ein libanesicher Dichter und Philosoph, hat schon vor fast 100 Jahren eine schöne Metapher für das Verhältnis von Nähe und Distanz zwischen den Menschen gefunden, die punktgenau in unsere beispiellose Zeit passt: „Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein, so wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.“

In diesem Sinne Frohe Ostern!


Wolfgang Schiele
(Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren

© Wolfgang Schiele 2020 | Coaching50plus | https://www.coachingfiftyplus.de

„Das Haus der gelingenden Beziehungen“ oder: „Die Organisation der gelingenden Arbeitswelt“

J. M. Gottman hat als Vertreter der Positiven Psychologie das sog. „Haus der gelingenden Beziehungen“ errichtet – oder besser gesagt: metaphorisch beschrieben und kommunikativ ausgestaltet. In ihm soll es im wahrsten Sinne des Wortes gelingen, dass den Partnern niemals die Neugier am anderen verlorengeht, einer am anderen immer wieder neue Eigenschaften entdeckt und beide die stetigen gegenseitigen Veränderungen, wann immer möglich, von Neuem begrüßen und wertschätzen. Das Gebäude, das Gottman aufbaut, war ursprünglich für den „Privatgebrauch“ gedacht. Ich habe versucht, das Modell auf Organisationen in unserer Arbeitswelt zu übertragen und Parallelen zu finden …

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Everyone has a story! – Sogar eine „backforward-story“!

Vor ein paar Jahren traf ich einen leitenden Angestellten einer pharmazeutischen Vertriebsgesellschaft in Berlin. Ein symphatischen Mittfünfziger. Wir hatten uns als Kontakte auf der professionellen Plattform XING gefunden und wollten es nicht bei einem „anonymen Arbeitsverhältnis“ im Netz belassen. Im abendlichen Gespräch „beichtete“ er mir, dass es ihm schwerfiele, sein Leben in Worte zu fassen – fand er es doch aufschreibenswert. Aber seine Talente dahingehend wären beschränkt … Da ich recht gut vernetzt bin, konnte ich Herrn X am nächsten Tag eine Frau empfehlen, die Interviews mit reiferen Menschen anbietet und daraus auf Wunsch Lebensgeschichten für andere niederschreibt.

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Sechs Tipps für einen erfüllten (Senioren-)Alltag …

Foto: Wolfgang Schiele

Gerade in Zeiten des Umbruchs, wo wir einen bestimmten Lebensabschnitt verlassen und in einen neuen eintreten, ist es nach meiner Meinung wichtig, sich immer wieder von Neuem selbst zu motiovieren, aufgeschlossen und optimistisch in die Zukunft zu schauen. Ich möchte an dieser Stelle ein paar Impulse setzen und Tipps einbringen, die ich selbst seit längerer Zeit in meinen „Seniorenalltag“ aktiv eingebaut habe.

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