
Die größte der Borromäischen Inseln im Lago Maggiore ist die Isola Madre („Mutterinsel“). Auf ihr geht es um einiges ruhiger zu als auf ihrer Schwesterinsel, der Isola Bella, die von Touristen regelrecht überrannt wird. Auf diesem schönen Eiland finden wir einen im englischen Stil gehaltenen Garten mit dem Palazzo Madre. Neben dem immer noch sehenswerten Palast, der 2016 nicht bewohnt war, finden wir noch die sog. Familienkapelle mit einem schmuck herausgeputzten Vorplatz.
Die Insel beherbergt viele subtropische Gewächse und ist ein Refugium für eine Reihe von Fasanen und Pfauen, die sich vor den Besuchern prächtig ins Zeug legen. Nebenbei gesagt ist die Gartenanlage eine der weltweit beliebtesten und dementsprechend hervorragend gepflegt. Es gibt lauschige Plätzchen und einen schönen Rundweg über die Insel – und wenn man Glück hat, blüht gerade der Titanenwurz. Er stammt ursprünglich aus Sumatra und lockt Bestäuber mit seinem penetranten Verwesungsgeruch erfolgreich an.
















Im nächsten Gartenbeitrag kehren wir vorerst zurück nach Deutschland und besuchen ein Kleinod japanischer Gartenbaukunst in Schmalkalden/Thüringen.
Bleiben Sie neugierig!
Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele
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