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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Picture words of sense

Allen stillen und lauten Lesern ein friedvolles, freudiges und frohes Weihnachtsfest!

Wolfgang Schiele

Irland für Reisefaule – Entlang des Wild Atlantic Way (13 – und Abschluss!)

Wie Praktisch – gleich neben dem Touristenbüro ist das Dubliner Whiskeymuseum! Cheers!

Die Reise geht unwiderruflich zu Ende – wir verlassen die Straßen und Wege des Wild Atlantic Way und schauen uns zum Abschluss die Stadt an, in der wir per Flugzeug angekommen sind: die Hauptstadt der Republik Irland Dublin. Dublin – der Name stammt von den Wikingern und bedeutet schwarzer See. Wir besuchen den größten Park Europas, den Phoenix Park, statten der St. Patrik-Kathedrale einen kurzen Besuch ab, wechseln dann in das georgianische Viertel mit den prachtvollen Haustüren, staunen in der O`Connell Street über das 121 m hohe und neue Wahrzeichen der Stadt, „The Spire“ und nutzen unsere Freizeit, um die Innenstadt zu erkunden. Und dann ist es Zeit zum Flughafen zu fahren und der Insel ade zu sagen … Fast zwei Wochen lang haben wir die wilden Landschaften, bizarre Klippen und fast karibisch anmutenden Sandstrände bewundert und werden die Reise so schnell wohl auch nicht vergessen …

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Wofür es sich zu leben lohnt – „Ikigai“ im Alter(n)

Foto: Wolfgang Schiele

„Ikigai“ ist das japanische Konzept für „das, wofür es sich zu leben lohnt“. Es geht darum, Lebensfreude zu entfalten und Zufriedenheit zu erlangen. Das philosophische Konzept des „Ikigai“, der Entwurf eines erfüllten Lebens, geht in der japanischen Geschichte und Tradition sehr weit zurück. Bekannt wurde es jedoch vor allem im Zusammenhang mit einem Diagramm, das von Andres Zuzunaga 2011 entworfen wurde. Zugegeben, Zuzunaga klingt sehr japanisch, hat aber mit Japan nichts zu tun. Zuzunaga ist ein spanischer Astrologe, der ausgehend vom Geburtshoroskop Fragen der menschlichen Bestimmung in den Mittelpunkt stellt. Und sie später auch auf den Businesskontext adaptierte.

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Die Euganeischen Hügel (1) – Die Villa dei Vescovi

Die Villa dei Vescovi aus dem 16. Jahrhundert in Torreglia

Inmitten der Euganeischen Hügel – einer bewaldeten und teilweise noch aktiven Vulkanlandschaft nahe Padua in Norditalien – befindet sich eine Renaissancevilla, die früher einmal der Sommersitz des Bischofs von Padua war. Besonders wertvoll sind die original erhaltenen Fresken, die aus der Zeit des Kardinals Francesco Pisani stammen. Die Anlage gehört seit 2005 dem italienischen Staat, genauer gesagt der italienischen Stiftung für Denkmal- und Umweltschutz. Ich hatte zwischen Jahren 2014 und 2017 während eines Seminarurlaubs in Abano Terme dreimal das Glück, die Anlage besuchen zu dürfen.
Die Euganeischen Hügel wurden übrigens 1989 zum ersten Naturpark der Region Venetien ernannt.

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Das kleine Wort „demnach“

Foto: Wolfgang Schiele

Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, dass ein an sich selten gebrauchtes Wort zurzeit seine Auferstehung feiert? Redakteure und Programmdirektoren scheinen ein vormals selten genutztes Wort für die Nachrichten wiedergefunden zu haben – und das auf fast allen Fernsehkanälen: das Wörtchen „demnach“. Achten Sie mal drauf, wenn Sie Nachrichten hören – und überprüfen Sie, ob dem Wörtchen „demnach“ auch ein zwingender Kausalzusammenhang folgt. (Denn „demnach“ besitzt ja als Synonyme Worte wie folglich, also, darauf, deshalb …) Z. B. bei einer Aussage, wie: „Eine der kriegsführenden Parteien setzte wiederholt Raketen ein, demnach waren mehrere Todesopfer zu beklagen.“

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Geheimnisvolle Treppen, Wege und Alleen (6)

Was erwartet uns hinter diesem steinernem Tor? (Regenstein bei Bad Blankenburg)

Die sechste Ausgabe, die uns auf einsame Treppen, Stiege und Abgänge führt. Eine Erkundung immer wieder mit unbekanntem Ausgang, Mystik inbegriffen. Der Reiz liegt im Weiterdenken des erkennbaren Weges, von dem wir vorher nicht wissen, was er für uns vorbereitet hat, worauf wir stoßen werden und welche Aus- oder Einblicke er uns im Weiteren gewähren wird. Wobei: In der Realität „kämpft“ der Fotograf besonders an vielbesuchten Orten mit den Menschen, die ständig „durch die Bildkulissen laufen“ oder einen Lieblingsplatz davor partout nicht räumen wollen. Erst wenn der Lichtbildner sich geduldig gezeigt oder den Blick aufs Geheimnisvolle mit Verständnis heischenden Worten „freigekämpft“ hat, entsteht der Reiz des Magischen, des Übernatürlichen, ja manchmal auch des Okkulten.

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Was mich zum Schrumpfen veranlasst …

Foto: Wolfgang Schiele

Einer meiner Nachbarn und ich sind etwa im selben Alter – wir gehen so langsam (ha, ha) auf die 70 zu. Wir haben uns in den letzten Jahren auf unseren Grundstücken eingerichtet, das Haus in Schuss gehalten und die Gärten gepflegt. Und haben auch ein wenig Nebengelass, weil sich im Laufe des Lebens so manches ansammelt … Sie kennen das.

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Irland für Reisefaule – Entlang des Wild Atlantic Way (12)

Schiffsmodell in Waterfort – einem Hafen im Süden der irischen Insel

So langsam schließt sich der Kreis – und wir werden wieder am Ausgangsort unserer Inselrundreise angelangt sein. Wir haben bis hierher eine große Menge an bildlichen und verbalen Informationen aufgesogen, die es gilt, zu Hause noch einmal in aller Ruhe zu reflektieren. Heute steht die Stadt Waterfort auf dem Vormittagsprogramm, die eine der größten Glasfabriken der Welt, die „Waterfort Crystal“, beheimatet. Weiter geht es dann nach New Ross, wo sich ein nachgebautes Aussiedlerschiff, die Dunbrody, befindet. Am Ende des Tages sind wir vom Veranstalter zum Besuch eines Irish Pub im Dubliner Szeneviertel Temple Bar eingeladen. Es gibt ein zünftiges irisches Mahl und einen letzten Irish Coffee. Die Stimmung ist hier an jeder Ecke überlaut und die Gassen sind übervoll von Menschen. In den Pubs wird jede Ecke zur Beköstigung der Gäste genutzt – und es erklingt traditionell Irish Folk.

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Vom Bedeutungsverlust beim Renteneintritt und anderen Komplikationen nach dem Berufsleben

Foto: Wolfgang Schiele

Vom Wert der persönlichen Bedeutung für andere
Vor bereits längerer Zeit habe ich mit der Journalistin Anja Schreiber ein kleines „Rentenprojekt“ bearbeitet, das dann im WILA, dem Wirtschaftsladen Bonn, veröffentlicht wurde. Es startet mit einigen statistischen Erhebungen zur Rente, Aussagen zur allgemeinen demografischen Entwicklung in Deutschland und schwenkt dann über zu den ganz individuellen Herausforderungen, die der Austritt aus dem Berufsleben so mit sich bringt. Hier hatte ich die Gelegenheit, altersspezifische Inhalte aus meinem ganz persönlichen Erleben und den Erfahrungen aus 10 Jahren Trainer- und Coachingtätigkeit beizusteuern. Einen großen Platz nimmt die Frage der persönlichen Bedeutung und ihr abrupter Verlust beim Outplacement ein.

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