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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Auf ein Neues!

Im neuen Jahre Glück und Heil,
Auf Weh und Wunden gute Salbe!
Auf groben Klotz ein grober Keil!
Auf einen Schelmen anderthalbe!

(Johann Wolfgang von Goethe)

Allen Aktiven und Passiven, Textern und Kommentierenden
einen guten, gelingenden und gesunden Rutsch in das neue Jahr 2021.
Mal schauen, was da so kommt – wir sind ja nun einiges gewohnt!

Ihr/Euer Wolfgang Schiele

Wenn Wünscherfüllung krank macht …

Die Christen haben die Adventszeit einst vor das Weihnachtsfest geschoben, um sich auf eine Hohe Feier vorzubereiten und einen Spannungsbogen bis zur Ankunft des Heilandes aufzubauen. Es sollte eine Zeit des Wünschens immaterieller Werte sein (z. B. Frieden) und des Begehrens nach materiellen Dingen werden. Die bis zu vier Wochen andauernde Zeit war recht lang bemessen (weshalb man wohl auf dem Wege dorthin als kleinen Frustrationskiller für die Kinder den Nikolaustag einführte …). Doch sie sollte den Menschen grundsätzlich auch zu mehr Geduld, innerer Einkehr und persönlicher Selbstfindung anhalten.

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Weihnachtsimpressionen 2020

„Je kaputter die Welt da draußen, desto heiler muss sie zuhause sein.
(Reinhard Mey)

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Ritual in den Rauhnächten

Foto: Wolfgang Schiele

Viele Jahre lang, während der Zeit der Rauhnächte – das ist bei uns etwa die Periode zwischen dem Thomastag am 21.12. und Neujahr – veranstaltete mein langjähriges Ausbildungsinstitut, das spectrum Kommunikationstraining in Berlin, ein ganz besonderes Abendevent. Es stand unter dem Motto „Altes verabschieden, Neues begrüßen“. Im Jahre 2012 war ich auch dabei. Es war ein ritueller Abend, an dem sich viele Absolventen und Auszubildende trafen, um gemeinsam auf die vergangene Zeit zurückzublicken und sich aufs neue Jahr einzustimmen.

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„Tschüss Arbeitsleben – hallo Unruhestand!

Wolfgang Schiele
(Vor-)Ruhestandscoach und Resilienztrainer für Senioren

„Tschüss Arbeitsleben – Hallo Unruhestand!“

Foto/Grafik: Pixabay

Vor einiger Zeit rief mich ein junger Mann an und bat mich um ein Interview. Es war der Kreativkopf des Online-Magazins „FÜNFZIG+ life“, Michael Seiler. Neben dem Internetauftritt gibt es auch das passende Printmedium dazu, das in und um Göttigen herum offensichtlich eine gute Verbreitung findet.

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Vom Aufblühen im Alter – mit PERMAnenz in die dritte Lebensphase

Foto: Wolfgang Schiele

Was würden wir im Leben nicht alles dafür geben, uns wohlzufühlen! Und dennoch haben wir oftmals das Gefühl, dass es mit dem eigenen Wohlbefinden nicht all zu weit her ist – zu genervt, zu aufgeregt, zu flüchtig und zu unstet eilen und hasten wir durch die Welt und die Zeit. Und verpassen die Momente des persönlichen Aufblühens, auch „Flourishing“ genannt, um einen Begriff der Positiven Psychologie zu verwenden. Letztere hat sich zum Ziel gesetzt, alles dafür zu tun, dass Menschen nicht verkümmern, sondern aufblühen können. Doch dafür müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein. Denn Studien zeigen, dass nur etwa 20% aller Menschen aufblühen, sich als „liebes-, arbeits- und genussfähig“ – also in jederlei Hinsicht als voll leistungsfähig – betrachten. Sollte es Ihnen im beruflichen Leben nicht beschieden gewesen sein, aufzublühen, dann holen Sie das doch einfach im Ruhestand nach!

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Die innere elterliche Anbindung

Vorige Woche stand ich im Präsenzseminar mit Langzeitarbeitslosen vom Jobcenter und Rekonvaleszenten der Rentenversicherung. Wir sprachen über unsere familiäre Herkunft, über die eigene Biografie, über Geschwisterfolgen und unsere Position in Mehrgeschwisterfamilien. Und was wir von unseren Eltern gehört, wahrgenommen, gelehrt und eingeredet bekamen. Mit den besten Absichten natürlich, um gefahrfrei und behütet aufwachsen zu können …

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Von der Bedeutung unserer „Adaptabilität“ im Ruhestand (1)

Was, bitte, ist Adaptabilität? —
Das ist nicht mehr und nicht weniger als unsere Anpassungsfähigkeit an die Veränderungen um uns (Umwelt, Beruf, Freundeskreis …) und in uns (Gesundheit, Lebenssinn, Lebenszufriedenheit …).
Dass diese Fähigkeit jetzt immer mehr in den Fokus von wissenschaftlichen Untersuchungen rückt, z. B. im Zuge der Resilienzforschung, muss uns nicht wundern. Denn neben zwei anderen Intelligenzen, der intellektuellen Leistungsfähigkeit, die sich mit dem IQ messen lässt, und der emotionalen Intelligenz EQ, die u. a. über Persönlichkeitsdimensionen (Stichwort: „Big Five“) gemessen werden kann, ist es für den persönlichen und beruflichen Erfolg, für das Wohlergehen und die körperliche und geistige Balance wichtig und an der Zeit, sich an die Unvorhersehbarkeit, die Flüchtigkeit, die Unsicherheit und Mehrdeutigkeit, ja an den steten und schnellen Wandel der Welt, anzupassen.

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