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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Feld- und Wiesenwunderwelt (2)

Foto: Wolfgang Schiele – Im Nebel abgetaucht …

Auf geht´s zur zweiten Kurzreise durch Feld und Wiese. Ich habe wieder einmal Motive aus den vergangenen zehn Jahren zusammengestellt, die vorrangig in meiner näheren Heimat im Brandenburgischen um Bad Saarow herum entstanden sind. Viel Freude beim Betrachten und Reflektieren!

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Vom „Rosenstolz“, Teil 4 – Die BuGa 2021 in Erfurt

Foto: Wolfgang Schiele

Der (vorerst) letzte Teil der „Rosentetralogie“ stammt von der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt. Der der ständigen EGA-Ausstellung angeschlossene Rosengarten wurde aus diesem Anlass offensichtlich etwas aufgehübscht und zeigte sich bei bestem Gartenwetter in seiner ganzen Pracht.

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Feld- und Wiesenwunderwelt (1)

Foto: Wolfgang Schiele – „Pusteblume“ am Wegesrand

Auf geht´s mit einer Kleinserie an Feld- und Wiesenmotiven, die ich vornehmlich in der freien Natur – und ausnahmsweise auch auf Gartenschauen – erspäht, bewundert und fotografiert habe. Aktuell habe ich drei Teile zu je 10 Fotos zusammengestellt. Sollte ich beim Sichten meines Bildarchives weitere ansprechende Motive finden, dann können es auch mehr Serienteile werden. Da es mir nur ums Betrachten, Genießen und Reflektieren geht, habe ich auf detaillierte Bildunterschriften weitestgehend verzichtet. Viel Spaß beim Schauen!

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Das digitale Fotoerbe (3)

Foto: Wolfgang Schiele

Viele unserer digitalen Bilder sind in clouds, in Datenbanken oder auf mobilen Datenträgern nicht nur einmal, sondern mehrmals abgespeichert, verarbeitet oder veröffentlicht. Auch wenn die Welt, wie wir sie kennen, untergeht, werden viele Abbildungen unserer Umwelt erhalten bleiben. All die Trilliarden von Motiven könnten wieder zusammengesetzt werden. Ob sich daraus ein Bild der realen Welt synthetisieren ließe? Würden die Informationen, die wir gesammelt und gespeichert haben, ausreichen, um eine vollständige Rekonstruktion einer beseelten Welt herbeizuführen?

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Vom „Rosenstolz“, Teil 3 – Der Dom(rosen)garten zu Fulda

Foto: Wolfgang Schiele

Mitten in der Innenstadt liegt der Dom zu Fulda. Im Vorfeld unseres Besuches im Domdechaneigarten ging ein Platzregen nieder. Wir nutzten die ungeplante Gelegenheit, um uns den Dom von innen anzuschauen. Ein barockes Meisterwerk, so wie die ganze Stadt Fulda als Barockstadt bezeichnet wird!

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Das digitale Fotoerbe (2)

Foto: Wolfgang Schiele – Blühende Clematis am Haus im Mai 2022
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Vom „Rosenstolz“, Teil 2 – Der „Ostdeutsche Rosengarten“ in Forst

Fotio: Wolfgang Schiele

Auf einer Fläche von 17 ha vereint der Ostdeutsche Rosengarten in Forst in der Lausitz rund 1000 Rosensorten auf mehreren 10.000 Rosenstöcken. Damit kann er beiweitem nicht mit dem Rosarium in Sangerhausen mithalten, bietet aber durch seinen Anlagenaufbau mit mehreren baulichen Gestaltungselementen einen abwechslungsreichen Rahmen für einen entspannten Besuch.

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Das digitale Fotoerbe (1)

Foto: Wolfgang Schiele

Früher war alles anders – und nicht unbedingt besser. Wir hatten in der Regel Filmdosen dabei, die Rollen aus Acetat- oder Polyesterträgermaterial enthielten und auf denen sich üblicherweise lichtempfindliche Substanzen befanden. Meist nutzten wir die längeren Ausführungen mit 36 Bildern, eher weniger die mit 20 Aufnahmen. Jede Belichtung hatte ein einzigartiges und (fast) unveränderbares Fotomotiv zum Ergebnis; das allein schon machte die Aufnahme in gewisser Hinsicht wertvoll. Und da die Filme vergleichsweise teuer waren, nahm man sich als Hobbyfotograf mit einem gewissen Qualitätsanspruch auch einen Moment länger Zeit, damit das Motiv exakt belichtet, möglichst wackelfrei und horizontal ausgerichtet auf dem Negativfilm landete.

Foto: Wolfgang Schiele

Heute, viele Jahre nach der Einführung der Digitalfotografie, sind die vielfältigsten Speicherorte mit fast unendlicher Kapazität überall so gut wie kostenlos zu haben. Die Medien, in oder auf denen unsere Bilder gespeichert werden und auftauchen können, sind ungezählt. Milliarden und Abermilliarden von Aufnahmen führen zu einer nie gekannten Reizüberflutung – unser Gehirn wird regelrecht bombardiert mit einer unendlich scheinenden Menge an Farben, Motiven und Bearbeitungseffekten. Das macht die Fotografie zum Medium einer lückenlosen Aneinanderreihung von Menschheitsmomenten, aber auch zu einer archivierten Lebensgeschichte ohne wirkliche Höhepunkte für das Individuum. Ohne die bildliche Abspeicherung unseres Daseins scheint es keine Vergangenheit gegeben zu haben, könnten wir unsere eigene Existenz anzweifeln oder sogar grundsätzlich leugnen.

Foto: Wolfgang Schiele

Wenn wir ein Motiv fotografieren, dann treten wir aus dem gerade eben durchlebten Moment heraus. Wir verlassen die Realität und schieben ein Abbild von ihr in unser Lebensarchiv – auch in der Hoffnung, dass es als externes Gedächtnis sorgfältiger und fehlerfreier arbeitet, als unser biografisches Gedächtnis. Dem digital gespeicherten Bild schreiben wir eine zweifelsfreie Wahrnehmung und die ausschließliche Wahrheit zu. Einem Phänomen, das sich aus Millionen von leblosen Pixeln zusammensetzt (und das jederzeit gelöscht, zerstört oder missbraucht werden kann!) vertrauen wir in der Zukunft offenbar mehr als den Gefühlen und Sinnesempfindungen zu, die Körper, Geist und Seele im Augenblick des Auslösens bewusst und unbewusst aufgenommen haben.

Foto: Wolfgang Schiele

Je weiter die Zeit voranschreitet, die fotografische Cloud wächst und die Festplattenlaufwerke voller laufen, desto mehr wächst der innere Druck, das Digitalarchiv auszumisten, zu ordnen und zu katalogisieren. Auch wenn die Befassung mit dem fotografischen Nachlass Spaß verheißt und Erinnerungen wachrufen wird – das Unterfangen wird bald zu einer unerwarteten Mammutaufgabe. Bei der Sichtung der Fotoausbeute wollen wir möglichst genau den Ort, die Situation und den Zeitpunkt fixieren. Zu den beiden ersten Aspekten gelingt uns eine Zuordnung meist recht gut; beim Erinnern des Zeitpunktes beginnen die Unschärfen. Wenn wir beim Durchforsten und Sortieren der Bilder den mentalen Bogen zum biografischen Gedächtnis schlagen können und sich Deckungsgleichheit zwischen dem Bild und der vergangenen Wirklichkeit einstellt, dann passiert es: Das Pixelchaos initiiert in uns die Emotionen des real verstrichenen Augenblicks.

Foto: Wolfgang Schiele

Dann, wenn die Bilder in uns eine emotionale Betroffenheit auslösen und wir sie für würdig empfinden, in neuer, geordneter Form abgelegt zu sein, dann hat die Digitalität ihren Zweck erfüllt. Denn wir haben alle Möglichkeiten, sie jederzeit und fast von jedem Ort der Welt erneut anzurufen, um eine weitere Zeitreise in die Vergangenheit zu unternehmen. Das alles wäre mit einem analogen Abzug nicht machbar gewesen – denn wer läuft schon mit seiner ausgedruckten Lieblingsbildersammlung unter dem Arm durch die Welt?

Foto: Wolfgang Schiele

Nun habe ich in der Tat begonnen, meine geschätzt 25.000 Bilder Schritt für Schritt zu sichten. Schon zu lange hat mich mein liebstes Haustier, der Schweinehund, davon abgehalten. Oder muss die Zeit erst reifen, damit man das Aufbereitungswerk seiner „visuellen Vergangenheit“ in Angriff nimmt? Man schreibt ja seine Memoiren auch nicht schon mit 35 Lebensjahren. Sei es, wie es sei. Stellt sich die Frage nach der Herangehensweise und die Art der Klassifizierung. Da bleiben nicht viele Optionen: entweder man entscheidet sich für die thematische oder die chronologische Ordnung. Ich habe einen neuen Ordner angelegt und verfahre nach dem Themenprinzip. Und hoffe, noch zu Lebzeiten mit der Aufarbeitung fertig zu werden …

Foto: Wolfgang Schiele

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!

Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

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Vom „Rosenstolz“, Teil 1 – „Europa-Rosarium“ Sangerhausen

Foto: Wolfgang Schiele

Rosen gelten als die Königinnen der Blumen. Seit Menschengedenken werden sie gezüchtet, verehrt und verschenkt. Die größte Rosensammlung der Welt befindet sich im Europa-Rosarium Sangerhausen in Sachsen-Anhalt.

Foto: Wolfgang Schiele

Im Jahre 1903 wurde das Sangerhäuser Rosarium anlässlich des Kongresses Deutscher Rosenfreunde auf einer Fläche von 1,5 ha eröffnet. Den Grundstock dafür legte die 1100 Rosensorten umfassende Sammlung des Rosenfreundes Albert Hoffmann.

Foto: Wolfgang Schiele

Ursprünglich wurden die Rosenstöcke, die heute die stattliche Zahl von 80.000 erreicht haben, in einem vom Gartenarchitekten Friedrich Doerr geschaffenen formalen Garten gezeigt.

Foto: Wolfgang Schiele

Die Nigrette, auch die „Schwarze Rose“ von Sangerhausen genannt, bekam ich allerdings nicht zu Gesicht. Das mag auch daran liegen, dass sie nicht wirklich schwarz ist, sondern „nur“ dunkelrot mit einer intensiv samtigen Anmutung und damit auch nur „eine Schöne unter vielen“ ist.

Foto: Wolfgang Schiele

Das Europa-Rosarium zeigt über 8600 Rosensorten und 57 Rosenklassen, die sich nunmehr auf eine Gesamtfläche von etwa 13 Hektar verteilen. Unter ihnen befinden sich auch ca. 500 Arten von Wildrosen aus aller Welt.

Foto: Wolfgang Schiele

Die Auswahl der Rosenmotive entstammt meinem Archiv aus dem Jahre 2013, als wir gemeinsam mit einer Nachbarin zwei Tage in Sangerhausen und am Kyffhäuserdenkmal weilten.

Fotos: Wolfgang Schiele

Sangerhausen wurde 1993 offiziell zur „Rosenstadt“ ernannt. 2003 kürte der Weltrosenvereinigung den Garten zum „Exzellenten Garten“.

Foto: Wolfgang Schiele

Auf einer großen Schautafel kann man sich über die Entwicklung der Gartenrose informieren und lernt Interessantes über die Züchtungsrichtungen, die die Vielfalt der Rosenarten und Rosenklassen ausmachen.

Foto: Wolfgang Schiele

Strauch- und Kletterrosen dürfen im Aufgebot der blühenden Vielfalt natürlich nicht fehlen.

Foto: Wolfgang Schiele

Manchen Blüten merkt man es auf den ersten Blick gar nicht an, dass sie zu den Rosen gehören. Im Keukenhof in Holland gibt es Tulpen, die dieser Rose verdammt ähnlich sieht …

Foto: Wolfgang Schiele

In der Sommerglut – da tut ein Eis gut! Hier, im Rosarium, empfiehlt sich ein Roseneis.

Foto: Wolfgang Schiele

Und jetzt noch ein paar rosige Exemplare – ohne Worte …

Foto: Wolfgang Schiele
Foto: Wolfgang Schiele
Foto: Wolfgang Schiele

Wer hätte das gedacht: Bereits 1959 gab es eine Zuchtrose mit dem Namen „Vatertag“! Vielleicht hat sie schon jemand geschenkt bekommen, ohne es zu wissen?

Foto: Wolfgang Schiele

Wer möchte, kann sich einen Rosenstrauß binden oder ein Gesteck arrangieren lassen.

Foto: Wolfgang Schiele

Bis zum nächsten Mal – wir treffen uns wieder im Domgarten zu Fulda, auf der Bundesgartenschau in Erfurt 2021 und/oder im Rosarium in Forst im Brandenburgischen.

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!

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Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2022 | Coaching50plus | http://www.coachingfiftyplus.de

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