Schon seit alters her haben die Menschen versucht, Konzepte über die jeweils aktuelle Welt aufzustellen und sich auf deren weitere Entwicklung einzustellen. Dazu haben sie die wesentlichen Strömungen und Umstände der jeweiligen Zeit analysiert und an den möglichen Auswirkungen gespiegelt. Und – wenn möglich – versuchten sie zugleich auch Strategien für den Umgang mit den aktuellen gesellschaftlichen Konstellationen zu entwickeln. Ein bekanntes Beschreibungs- und Erklärungsmodell ist VUCA, das als Akronym aus den Anfangsbuchstaben der englischen Begriffe volatility (Flüchtigkeit), uncertainty (Unsicherheit), complexity (Komplexität) und ambiguity (Mehrdeutigkeit) die wesentlichen Merkmale unserer Welt in der Zeit nach 1990 zu charakterisieren versuchte. Der Ursprung wird dem „United States Army War College“ zugeschrieben, das damit in den 90er Jahren die Prägemuster der Welt nach dem Ende des kalten Krieges beschreiben wollte. In Wahrheit taucht die Terminologie bereits 1986 in dem Managementberaterwerk „The Strategies for Taking Charge“ („Die Strategien zur Übernahme von Verantwortung“) eines gewissen Warren Bennis auf. [Wer mehr über VUCA erfahren möchte, siehe u. a. meinen Beitrag unter https://wp.me/p7Pnay-1DW – „Sind wir nicht alle ein bisschen vuka?“]

Weiterlesen „Dem Chaos ins Auge blicken – „Facing the age of chaos“ (BANI 1)“