Eine uralte Zeder im Park – sie soll über 300 Jahre alt sein

Der Park Valsanzibio gehört mit seinen Gartenanlagen und den zugehörigen Villen und Nebengelassen zu den wichtigsten und auch größten Barockgärten Italiens. Er umfasst ca. 10 Hektar und ich habe ihn während meiner Aufenthalte in Abano Terme zweimal besucht. Allerdings ist er in die Jahre gekommen und die Erhaltung scheint ein Kostenproblem zu sein. Trotz seiner etwas morbiden Verfassung (2017) ist er bemerkenswert und inspirierend und in jedem Fall ein Gartenjuwel des Barocks, das jedes Jahr Zehntausende zu Kurzweil und Entspannung anlockt.

Der Garten in seiner heutigen Form ist ein Kunstwerk des Venizianers Antonio Barbarigo, welcher durch seinen Bruder, den Kardinal Gregorio, Mitte des 16.Jahrhunderts inspiriert wurde, die bis dahin bestehende Anlage zu einem monumentalen Rundgang zu erweitern. Hinter allem liegt die mystische Symbolik, den Menschen aus der Dunkelheit ans Licht und aus der Unwissenheit in die Offenbarung zu führen.

Das „Diana-Portal“ von der Straße aus gesehen, Wer früher mit dem Boot anreiste, betrat hier den Barockpark.

Die Villa Barbarigo selbst ist leider nicht für den Besucherverkehr freigegeben. Auf den Stufen wird u. a. mit Inschriften über den Aufbau und den Zweck des Parkes aufgeklärt.

Der Wasserpark ist stufenförmig angelegt und soll im übertragenen Sinne den Weg zur Erkenntnis beschreiben.

Ein mystisches Steintor im Park – es regt unsere Phantasie an …

Das „Grüne Labyrinth“ – eines der größten Naturlabyrinthe aus Buchsbaum weit und breit – mit Schauturm in der Mitte – besser, man postiert einen Beobachter darauf, um wieder hinauszufinden.

Ein kleines „Wasserspiel“ am Eingang zum „privaten“ Park der Besitzer

Eine urige steinerne Bank lädt zum Verweilen ein

Auf der Seite zur Straße sieht man noch die Reste eines früher schiffbaren Kanals – heute ein Biotop für Zikaden und Frösche

Im Wassergarten mit seinen zahlreichen Statuen aus istrischem Stein – hier der Blick auf das Diana-Tor von der Gartenseite aus

An der Kanincheninsel – im Hintergrund die uralte Zeder vom Titelbild in voller Größe, davor eine gemauerte Vogelvoliere

Kleine Wasserkaskade mit Enten

Ein grandioser Blick entlang der Hauptallee an den „Gartenzimmern“ vorbei zur Hauptvilla

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße
Ihr freiwillig emeritierter (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele
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