
Foto: Wolfgang Schiele
Über die Königinnen der Instrumente und die kunstvollen Gewölbe der Kirchen habe ich bereits zwei Blogbeiträge geschrieben. Nun seien abschließend die Zentren der Andacht gewürdigt, die Orte, an denen das Herz einer jeden Kirche schlägt: die Altäre. Die Bilder entstanden anlässlich einer umfangreichen Polenreise mit dem Veranstalter Studiosus im Herbst 2025.
Obwohl ich weder gläubig bin noch den institutionellen Kirchen Sympathie entgegenbringe, sind die Bauwerke doch ein einmaliges Zeugnis der menschlichen Schöpferkraft und des Ideenreichtums der Handwerksmeister und darstellenden Künstler. Und ausschließlich deshalb bin ich begeisterter Kirchgänger …
Unsere Reiseleitung hat uns mit dem Befinden der katholischen Kirche ausführlich vertraut gemacht. Aktuell verliert sie in der polnischen Bevölkerung an Vertrauen und sieht deren Einmischungsversuche in die Politik kritisch. Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung Katholiken sind, sinkt die Anzahl der Kirchgänger kontinuierlich. Wie in Deutschland ist die institutionelle Kirche in viele Missbrauchsfälle verwickelt. Die Jugend wendet sich mehr und mehr von der Glaubenslehre ab, was die Kirche über eine neue Missionarsrolle nachdenken lässt.
Hier nun eine Auswahl meiner Fotos, die den Eindruck abrunden soll, den meine beiden vorausgegangenen Beiträge (Kirchengewölbe und Kirchenorgeln) abrunden soll. Viel Spaß beim Schauen und Staunen!

Foto: Wolfgang Schiele

Foto: Wolfgang Schiele

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Foto: Wolfgang Schiele#

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Weltgrößter Schnitzaltar von Veit Stoss in der Marienkirche zu Krakau
Foto: Wolfgang Schiele

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Foto: Wolfgang Schiele
Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele
© Wolfgang Schiele 2026 | Coaching50plus | info@coachingfiftyplus.de

17. Januar 2026 at 22:42
Dem Klerus selbst ging es aber wohl auch nicht gut. Das aber wurde nicht gezeigt, sondern nur die Pracht.
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17. Januar 2026 at 22:39
Manches sehe ich wahrscheinlich auch etwas anders.
Das einfache Volk hätte von sich aus solche Prachtwerke nie gewollt.
Es waren auch nur einzelne, besonders begabte Künstler, die durch den Klerus dann gefördert wurden.
Ihre Namen blieben wohl eher unbekannt.
Die Kirche aber wuchs an Macht.
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17. Januar 2026 at 22:30
Dies scheint mir eine sehr ambivalente Antwort zu sein, auf die ich so einfach nicht antworten kann.
Also irgendwie „verzwickt“, und auf „Zwickmühlen“ lasse ich mich nicht ein.
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17. Januar 2026 at 20:22
Es ist eine sehr ambivalente Situation: Pracht und Kunsthandwerk – doch nicht für´s Volk … Und ich überlege immer wieder: Was alles hätte die Menschheit an Fortschritt schon damals schaffen können, wäre sie nicht durch den Klerus und den fehlenden Glauben an sich selbst zu solch Leistungen gelangt?
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17. Januar 2026 at 17:09
Nun werde ich aber wieder stiller
und schaue und lese etwas mehr in Ruhe
und Innigkeit
und auch im stillen Gebet.
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17. Januar 2026 at 17:07
Daß wir aber all diese Schätze der Erde in solch wunderbarer Schönheit und in solchen Kunstwerken in Kirchen anschauen können, ist auch ein Grund,
dem Schöpfer dafür zu danken und sich weiterhin um den Frieden unter den Völkern zu bemühen.
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17. Januar 2026 at 17:03
Es sind aber nicht nur schöne Worte.
Ich empfinde ja bei all dieser Pracht auch Traurigkeit, weil oft so viel Leid damit verbunden war und ist und sich außerdem irdische Macht darauf gründete.
Wer beten möchte, braucht dies ja alles nicht.
Und das ersehnte GOTTESREICH braucht dies auch alles nicht.
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17. Januar 2026 at 16:58
Das glaube ich Ihnen. Und das ahnt man ja auch beim Anschauen dieser Meisterphotos und auch beim Lesen Ihrer Texte.
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17. Januar 2026 at 13:32
Danke für die schönen Worte! Und dennoch fehlen uns beim Betrachten der Kunstwerke die Worte, die auch nicht einmal annähernd ausdrücken könnten, was dort geschaffen wurde.
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17. Januar 2026 at 13:30
So ist es …
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17. Januar 2026 at 12:30
Wenn wir aber demütig werden im Betreten der Kirchen –
und das tun und taten Sie, lieber Herr Schiele, und beweisen es in Ihren Worten und in der Art der Aufnahmen – ,
dann ist das etwas wirklich Gutes, das auch ich bemerken sollte.
Es hat Auswirkungen und kann eine Art Wende zum Wahren, Guten und Schönen sein
und zu einem friedlichen und freundlichen Umgang der Völker miteinander führen.
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17. Januar 2026 at 12:24
Und die Marienkirchen mit den Schnitzereien und den hohen bunten Fenstern…
Das ist doch alles „zur Ehre Gottes“ gestaltet worden. Und das steht über allen Volks- und Landesgrenzen.
Wenn wir daran vor allem denken, spielt es keine Rolle, ob es deutsch oder polnisch genannt wird.
Die Künstler dachten sicher nicht in Volks- und Landesgrenzen.
und es ging doch nicht darum, Macht und Prunk zu zeigen.
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17. Januar 2026 at 12:17
..überirdisch
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17. Januar 2026 at 12:16
Der Bernsteinaltar in Danzig ist wirklich einmalig, überitdisch so scheint es.
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17. Januar 2026 at 12:14
Mächtig, prächtig!
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17. Januar 2026 at 9:27
Ist tatsächlich überwältigend -auch, weil 11 m hoch! Schönes Wochenende!
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17. Januar 2026 at 9:23
Großartig!
Der Bernsteinaltar in Danzig, so etwas habe ich noch nie gesehen!
Dankeschön
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