
Die Böttcherstraße in Bremen: Ein klassisches Beispiel für die Architektur des Expressionismus zwischen 1905 und 1925. Es ist ein Gegenentwurf zum Naturalismus und soll das menschliche Innenleben mit seinen starken Gefühlen künstlerisch widerspiegeln. Das Erleben des Künstlers wird uns in appellativen und sachlichen Ausdrucksformen zugänglich gemacht.
Auf etwas mehr als 100 Metern Länge hat der Kaffeemagnat Ludwig Roselius („Kaffee HAG“) zwischen 1922 und 1931 ein Gesamtkunstwerk aus Backstein hinterlassen, das ursprünglich eine „neue deutsche Zeit“ einläuten sollte. Insbesondere der Bildhauer und Architekt Bernhard Hoetger prägte mit seinen expressionistischen Werken diese mehrmals restaurierte Straße, um ein neues deutsches Kulturverständnis zu vermitteln.









Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Demnächst folgt Teil 2 – seien Sie gespannt auf weitere Details und Kunstwerke der Bremer Böttcherstraße!
Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele
© Wolfgang Schiele 2026 | Coaching50plus | info@coachingfiftyplus.de

22. Januar 2026 at 18:18
„Der/die Klügere gibt nach“.
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22. Januar 2026 at 16:54
Und trotzdem wird der Rest immer nur kleiner … leider!
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22. Januar 2026 at 11:39
Danke, es gibt also noch einiges zu interpretieren….
„Restwoche“? Allein der heutige Tag hat noch viele Stunden, – und manchmal zählt eine einzige Sekunde.
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22. Januar 2026 at 11:15
Danke sehr für den ausführlichen Deutungsversuch und die Verbindung zu Worpswede! Es ist schon spannend, was uns die Expressionisten hiterlassen haben – auf jeden Fall eine Menge persönlichen Interpretationsraum! Eine schöne Restwoche noch!
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22. Januar 2026 at 11:07
Es gibt da noch eine Inschrift und einige kleinere Figuren, zudenen man auch noch etwas sagen könnte. Und dann kann man noch versuchen, das „Gesamtkunstwerk“ auf seine Intentionen hin zu interpretieren.
Ich fühle mich aber unabhängig zu dieser Künstlervereinigung in Worpswede hingezogen. Es war, glaube ich, zu Beginn ein wirklich starker guter Impuls. Und davon spürt man auch heute noch viel. Und diesen reinen starlen Impuls möchte ich weiterhin unterstützen und mich von politischem Tauziehen nicht verwirren lassen.
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22. Januar 2026 at 11:00
Ich habe nur versucht, das Kunstwerk zu interpretieren. Aber damit ist man ja nie zuende.
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22. Januar 2026 at 9:28
Eine sehr gute Interpretation – das entspricht auch meinen Intentionen.
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21. Januar 2026 at 19:15
Dadurch erscheint alles in einem etwas anderen Licht.
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21. Januar 2026 at 19:14
In diesem Falle scheint nun die Frau die „Mächtigere“ zu sein, der sich der Mann ausgeliefert fühlt.
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21. Januar 2026 at 19:12
Inzwischen erkenne ich sogar drei (3) Drachenköpfe an dem einen Tier. Nun wirkt das Schwert eher wie eine Grenzlinie.
Und der unbekleidete Mann hält dem Ungeheuer nur eine Hand abwehrend entgegen.
Jetzt erscheint er mir gar nicht mehr gefährlich – sondern sogar etwas hilflos.
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21. Januar 2026 at 19:05
Es bringt zumindest einen Konflikt zum Ausdruck. Und ich verstehe, daß man es auch als Erzengel Michael deuten kann.
Der Drache mit aufgerissenem Rachen ist ja deutlich zu erkennen.
Zwischen der liegenden männlichen Figur und dem Drachen befindet sich das ausdrucksstarke Schwert.
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21. Januar 2026 at 19:00
So ist also klar, daß nicht der Erzengel Michael damit gemeint war.
Als Kunstwerk ist es ja gut getroffen.
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21. Januar 2026 at 11:47
Die Vorgängerfassade zierte wohl bis dahin ein Backsteinrelief, das nicht der damaligen nationalsozialistischen Kunstauffassung entsprach, Der Künstler und der Bauherr der Böttcherstraße biederten sich daher an bei den Nazis an und „widmeten“ die Figur, die der nordisch-romantischen Gedankenwelt entsprang, Adolf Hitler. Der seinerseits prangerte die Kunst der Böttcherstraße als entartete Kunst an und benutzte sie wohl als abschreckendes Beispiel vornazistischer Machart. Nach dem 2. WK wurde die Figur umgedeutet und als Heiliger Michael ausgegeben – also eher als Satansbezwinger als Luzifer selbst.
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21. Januar 2026 at 11:26
„Der Lichtbringer“ – „Luzifer“
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21. Januar 2026 at 11:25
Bringt er wirklich Licht? Oder bringt er Zweifel, Spaltung, Kampf, Leid, Verführung über Eitelkeiten usw.?
Beeindruckend ist es irgendwie. Aber begeistern kann es mich nicht.
Obwohl ich Paula Modersohn-Becker als Künstlerin schätze und liebe.
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