
„Deutsch zu denken“ – das war das Motto von Ludwig Roselius – und er meinte damit die Umsetzung des amerikanischen Funktionalismus unter Nutzung der gewachsenen historischen Bedingungen und Befindlichkeiten in Deutschland. Und er wollte die Reformideale der Vorkriegszeit propagieren und diese Ideale gerade den Fremden nahe bringen: Bewahrung alter Architekturformen, Wiederbelebung der Handwerkstraditionen, Propagierung gesunder Lebensformen, Förderung einer heimatlichen Kunst.
Roselius wollte den neu aufkommenden Städtetourismus mit der an der Weser entstandenen Industrielandschaft, die er selbst im Sinne des Taylorismus rasant vorangetrieben hatte (u. a. Kaffee HAG), verbinden. So schuf er eine aus Ruinen neu gestaltete Straße, die Historisches mit der industriellen Moderne zusammenbrachte. Einer seiner größten Unterstützer war Bernhard Hoetger, der als Architekt und Bildhauer die Straße künstlerisch ausgestaltete.









Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Demnächst folgt abschließend Teil 3 – seien Sie gespannt auf weitere Details und Kunstwerke der Bremer Böttcherstraße!
Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele
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