
Der Koigarten in Burg im Spreewald ist sehr unauffällig. Man muss schon den Ortsplan genauer lesen, um das idyllische und Entspannung bringende Kleinod in den Spreeauen zu finden. Geboren wurde die Idee eines Koigartens durch den Arzt Eckhardt Albert, der nach der Wende damit begann, ein Wochenendgrundstück mit angeschlossenem Garten zu errichten. Durch die Liebe zur Natur entstanden in den Folgejahren ein Koiteich und eine parkähnliche Landschaft, die sich an asiatische Vorbilder anlehnte. Daneben entstand ein kleinerer preußischer Garten, diverse Wasserspiele und ein Teehaus für die gastronomische Stärkung unmittelbar am Koiteich.
Der Garten wurde ständig erweitert, um Bachläufe und einen kleinen Wasserfall ergänzt. 2011 entschloss sich der Besitzer, den Park der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auf nunmehr gut 8000 m² kann man jetzt u. a. einen japanischen Gartenteil, einen Klanggarten und den Yin-Yang-Garten besuchen. Ganz besonders einladend zeigt sich die Anlage insbesondere im Mai, wenn hunderte von Rhododendren und Azaleen für ein prachtvolles Farbenspiel sorgen und den Besucher in ihren Bann ziehen. Immer, wenn wir Burg besuchen, ist ein Besuch obligatorisch. Und obwohl wir den Garten bereits vier Mal besucht haben, begeistern wir uns immer wieder für neue Details und Sichtachsen in der schönen Anlage.























Als nächstes möchte ich ein Naturparadies vorstellen – eher keinen angelegten Garten. Es ist das Weltnaturerbe „Vallee de Mai“ auf der Insel Praslin, einem Eiland, das zur Republik der Seychellen gehört.
Bleiben Sie neugierig!
Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele
© Wolfgang Schiele 2026 | Coaching50plus | info@coachingfiftyplus.de

22. März 2026 at 10:51
Ich bin immer wieder gern in diesem Garten – und finde ihn wunderschön. Und bin immer wieder erstaunt, was fremde Kulturen so alles hervorbringen.
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22. März 2026 at 9:26
Ich gehe lieber in Richtung „Preußengarten“
oder auch zum „Teehaus“.
Schrecklich, was Menschen sich alles ausdenken!
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