
Ende der 90er Jahre war der Garten der meistbesuchte in ganz England. Er wurde zwischen 1780 und 1790 auf ca. 400 ha Fläche zum Anwesen der Tremayne-Familie gestaltet. Im 19. Jahrhundert erlebte der parkartige Garten seinen Höhepunkt – mehr als 20 Gärtner waren mit seiner Pflege befasst. Als nach dem 1. Weltkrieg, währenddessen das Anwesen als Erholungsheim für Offiziere diente, das Geld zur Bewirtschaftung fehlte, verkam die Anlage und der Garten wucherte vollständig zu.
Um 1990 erbte ein Tremayne-Nachkomme den Garten. Gemeinsam mit Freunden und vielen freiwilligen Helfern wurde die Anlage in den Zustand des einstigen viktorianischen Gartens zurückversetzt, bis er 1998 wiedereröffnet wurde. Der Garten ist ein typischer Schluchtengarten. In der natürlichen Klamm herrscht ein fast tropisches Klima, das subtropische und exotische Gewächse gut gedeihen lässt. Im Zentrum der Felsenschlucht kann man die prächtigen Rhododendren, die um 1848 aus dem Himalaja eingeführt wurden, heute in voller Pracht bewundern. Mit 60 m Durchmesser zählen sie zu den weltweit größten ihrer Art.













Wir wechseln, was den Gartentyp anbelangt, den Kontinent – und schauen uns einen chinesischen Garten an. Genauer gesagt den in Berlin.
Bleiben Sie neugierig!
Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele
© Wolfgang Schiele 2026 | Coaching50plus | info@coachingfiftyplus.de

12. April 2026 at 20:21
Das sind natürlich alles ganz ideale Bedingungen dafür, daß so etwas gedeihen kann. Das ist nicht zu bestreiten.
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12. April 2026 at 16:36
Sehr interessant der Garten – vor allem, weil durch den Golfstromeinfluss in diesem sog. Schluchtengarten fast ganzjährig ein subtropisches Klima herrscht …
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12. April 2026 at 14:19
Das ist natürlich ein Traumgarten, ohne Zweifel. Und daß es ihn noch/wieder gibt, ist eine enorme Leistung.
Ein „Lost Place“ ist es keineswegs mehr, ganz im Gegenteil.
Nur vom Himmel aus betrachtet, von ganz hoher Sicht -könnte es schon ein „Lost Paradise“ sein.
Da suche ich lieber den noch offenen Weg zum Paradies, für den ein MANN am Kreuze starb.
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