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Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Engagement

Vom Aufblühen im Alter – mit PERMAnenz in die dritte Lebensphase

Foto: Wolfgang Schiele

Was würden wir im Leben nicht alles dafür geben, uns wohlzufühlen! Und dennoch haben wir oftmals das Gefühl, dass es mit dem eigenen Wohlbefinden nicht all zu weit her ist – zu genervt, zu aufgeregt, zu flüchtig und zu unstet eilen und hasten wir durch die Welt und die Zeit. Und verpassen die Momente des persönlichen Aufblühens, auch „Flourishing“ genannt, um einen Begriff der Positiven Psychologie zu verwenden. Letztere hat sich zum Ziel gesetzt, alles dafür zu tun, dass Menschen nicht verkümmern, sondern aufblühen können. Doch dafür müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein. Denn Studien zeigen, dass nur etwa 20% aller Menschen aufblühen, sich als „liebes-, arbeits- und genussfähig“ – also in jederlei Hinsicht als voll leistungsfähig – betrachten. Sollte es Ihnen im beruflichen Leben nicht beschieden gewesen sein, aufzublühen, dann holen Sie das doch einfach im Ruhestand nach!

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Gruppen bereichern unser Leben

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Beim Durchsehen alter Bilder habe ich mich gerade inspirieren lassen vom Gruppenthema. Auch wenn beispielhaft die etwas aus der Zeit geratenen Nussknacker als Trigger gedient haben (übrigens aus dem Nussknackermuseum in Neuhausen/Erzgebirge – es ist außerordentlich sehenswert!) …

Sie und ich haben es gut. Wir leben gesund. Und sind besser vor Depressionen und Krankheiten geschützt, als viele andere Zeitgenossen. Und das einfach nur deshalb, weil wie einer Gruppe angehören. Dieser Gruppe zum Beispiel, in der Sie Mitglied sind.

Gruppen entfalten nämlich außerordentlich positive Effekte. Menschen, die einer oder mehreren Gruppen angehören und sich mit ihnen identifizieren, leben nicht nur besser, sondern reduzieren ihr Risiko für Depressionen, Schlaganfall und Krankheiten aller Art erheblich. Freundschaften seien zwar okay, können aber ein reichhaltiges Gruppenleben nicht wirklich ersetzen. Es käme nicht auf die Zahl der Kontakte und Begegnungen an, sondern auf das Gefühl der Gemeinschaft und Zugehörigkeit. So der Tenior vieler wissenschaftlicher Untersuchungen.

Für die Lebensphase der Generationen im fortgeschrittenen Lebensalter gilt: intensives Engagement in einem gemeinnützigen Verein oder in der Nachbarschaft bremst nachweislich das Nachlassen der Gedächtnisleistung. Viele körperliche und psychische Probleme besitzen eine nicht zu unterschätzende soziale Funktion. Netzwerke können gesundheitliche Störungen nachhaltig lindern und selbst wenn der Mensch bereits ernsthaft erkrankt ist, ist der Effekt aus einer intensiven Gruppenzugehörigkeit ein wirksames Mittel gegen Krankheiten.

Experten halten überdies auch die virtuellen Netzwerke für genauso wirkungsvoll wie reale Gemeinschaften. Zum einen ermöglichen sie z. B. Behinderten erst die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, zum anderen bergen sie ein riesiges Potenzial für zukünftig knüpfbare Kontakte und geistige Beziehungen. Gerade älteren Menschen können sie ein Mittel gegen die Vereinsamung sein und ein spätes Zugehörigkeitsgefühl vermitteln.

Nehmen Sie diesen Impuls vielleicht auch zum Anlass, Kollegen, Verwandte und Freunde in Ihre ganz persönliche und vielleicht sogar weitere Gruppen einzuladen. Im idealen Fall in diese, unsere Gruppe bei Xing: „Perspektiven Ruhestand – die Zukunft der Generation 50plus“ >>> https://www.xing.com/communities/groups/perspektiven-ruhestand-zukunft-der-generation-50plus-bc6f-1006345

Ich freue mich auf Ihre Mitgliedschaft!

Ihr (Vor)Ruhestandscoach Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2018 | Coaching50plus | http://www.coachingfiftyplus.de

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