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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Prüfung

Der Stein der Weisen – oder: „Wie ich meine Heilerlaubnis doch noch erhielt …“ (1)

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Neue Herausforderungen mit 60

Es sind mittlerweile fast fünf Jahre ins Land gegangen, seit ich mich ernsthaft dazu durchringen konnte, mich auf meine Heilpraktikerprüfung („eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie“ – wie die korrekte beamtendeutsch-brandenburgische Bezeichnung heißt …) vorzubereiten. Auf Anraten meines Weiterbildungsinstitutes, das mich schon erfolgreich zum Coach ausgebildet hatte. Und aus eigenem Antrieb, um mein eigenes Verhalten und das meiner Coachees noch besser zu verstehen. Sowie aus juristischen Gründen: Um eine klare Grenze erkennen zu können zwischen dem Coachen zur Entwicklung persönlicher Kompetenzen meiner Klienten und der Heilung von psychischen Störungen mit Krankheitswert.

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Trainer-Resilienz … oder Resilienztrainer?

Ampelmännchen

Ich hatte mir nach meiner HP-Psych-Prüfung vor vier Jahren geschworen, keine ernsthafte Prüfung mehr abzulegen. Also keine echte, so mit theoretischen Wissensanforderungen, mit knallhartem Realitätsbezug und Blick auf die eigene Praxis, ohne Abgucken und Hilfsmittel, mit viel zu vielen komplexen Fragen, die in kürzester Zeit – und auch noch HANDSCHRIFTLICH – beantwortet werden müssen …

Vor gut drei Wochen blieb mir keine Wahl (oder ich hätte wohl eine dreistellige Summe Geldes in den Sand gesetzt) … und ich quälte mich 90 Minuten durch die 15 Fragen zur Resilienz, von denen ich mindestens acht (Minuten!) verschenkte, weil ich erst eine mentale Blockade überwinden musste. Noch nie in den vergangenen Jahren mussten Hirn und Finger so verzweifelt wie verkrampft einen Antworttext auf (meiner Meinung nach) gehirn-un-gerechte Fragen zu Papier bringen. Die letzten Zeilen vor dem großen Abschlussgong konnte ich bei der Abgabe selbst nicht mehr entziffern …

Und all das, nach dem alle Anwärter auf den Resilienztrainerschein schon eine anspruchsvolle Präsentationsstunde vor 15 geschulten Augenpaaren hinter sich hatten.

Mit einer Gruppe von Mitbetroffenen ging es am Abend zur etwas feuchteren Manöverauswertung auf die Dachterrasse des Seminarhotels. Die soziale Klagemauer war breit und hoch gemauert, so dass alle die Möglichkeit hatten, ihren Ärger und Unmut über die ach so schwere und ungerechte Prüfung flächendeckend abzulassen. Die Mehrzahl der Anwesenden – allesamt gestandene Trainer und Coaches – ließen ihrem Frust über die „Dreistigkeit des Ausbilders“, der die Prüfung als fair und angemessen angekündigt hatte, freien Lauf.

Am Folgetag kam die Entwarnung. Alle Teilnehmer hatten bestanden. Die Ergebnisse streuten zwar erheblich – aber: so long! Das Seminar und die Prüfung zum zertifizierten Resilienztrainer (SMA) hat uns alle in die Lage versetzt, sowohl in kürzester Zeit eine Ausbildung füt Unternehmen und Einzelpersonen zu konzipieren, als auch selbst mit Stress (dagegen/dafür wird ja u. a. Resilienz geschult!) umzugehen und andere Menschen dagegen unempfindlicher zu machen. Die bewusst mit der Prüfung herbeigeführte Belastungssituation war ein lebensnaher Test, der uns jederzeit und in allen Situationen im Alltag widerfahren kann. Und uns im wahrsten Sinne auch selbst widerstandsfähiger gegen die Wechselfälle des Lebens macht!

Fazit: Resilienztrainer, August 2017. Passt!

Ihr (Vor)Ruhestandscoach Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2017 | Coaching50plus | http://www.coachingfiftyplus.de

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