Schon bei der Vorbeifahrt fällt er durch ein großes Torhaus auf – der Park von Valsanzibio, mit dem sog. „Diana-Tor“. Und lockt uns irgendwann hinein, in sein verwunschenes Innere. Neben den barocken Bauten und dem durch den Venezianer Antonio Barbarigo gestalteten Anlage finden wir hier einige seltene schwarze Schwäne, die in dem Ruf stehen, symbolhaft für seltene, unvorhersehbare, massive und weltverändernde Ereignisse zu stehen, die sich erst im Rückblick logisch erklären lassen. Kleiner Wermutstropfen: Das Herrenhaus war in den 10er Jahren leider nicht zu besichtigen …

Die Anlage in en Eugäneischen Hügeln bietet einen Kosmos aus Fontänen, Skulpturen und landschaftlich hergerichteten Episoden, die immer wieder Spannung erzeugen und hinter jeder Ecke mit einer Überraschung auf uns lauern. Die mystische Symbolik soll den Menschen aus der Dunkelheit ins Licht führen und uns so aus der Unwissenheit in die Offenbarung leiten. Immer wieder muss man verweilen, denn erst dann erschließt sich die grandiose Idee der tiefen Spiritualität und des religiösen Erschauerns in diesem Park. Drei Mal war ich in Venetien – aber in jedem dieser drei Jahre zog es mich immer wieder dorthin zurück …

Der vorletzte Garten, den ich in dieser Reihe vorstellen möchte, ist der Botanische Garten von Madeira, hoch in den Bergen über der Hauptstadt Funchal, leicht zu erreichen über eine Seilbahn.

Bleiben Sie neugierig!

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!

Ihr freiwillig „emeritierter“ (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

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