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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Kategorie

Alltägliches und Wunderbares

Die „Heldenreise“ – Ein E-Book

Im zu Ende gehenden Jahr habe ich ein Essay geschrieben und in diesem Blog auf 15 verschiedene Beiträge verteilt.

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Das „Riemann-Thomann-Kreuz“ und seine Bedeutung für den Ruhestand

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Dieses Modell beruht ursprünglich auf den Erkenntnissen von Fritz Riemann, der in seinem Psychiatrieklassiker „Grundformen der Angst“ (1961) die unterschiedlichen Persönlichkeitstypen ausführlich beschrieben hat: den schizoiden (1), den depressiven (2), den zwanghaften (3) und den hysterischen (3) (oder wie man ihn heute bezeichnet: histrionischen) Charaktertyp …

… damit werden Typen beschrieben, die – sehr vereinfacht gesprochen –

* Angst vor Bindung und Abhängigkeit (1),

* Angst vor Eigenständigkeit und Liebesentzug (2),

* Angst vor Veränderung und Vergänglichkeit (3) sowie

* Angst vor Endgültigem und Freiheitsentzug (4)

haben.

Die neuen Wertequalitäten

Der Schweizer Psychologe Christoph Thomann entschärfte die eingangs genannten, allzu pathologisch-psychiatrischen Begriffe und ersetzte sie durch die Grundstrebungen oder Wertebegriffe von Distanz, Nähe, Dauer und Wechsel. Für die beiden letzteren benutze ich gern die Synonyme Konstanz und Veränderung. So, wie sich unsere Psyche im Spannungsfeld zwischen diesen verschiedenen Ängsten bewegen kann, so sollte sich auch unser Verhältnis zum Partner in einem ständigen Hin und Her zwischen den verschiedenen Grundstrebungen bewegen.

Ein anderer Lebensmittelpunkt im Ruhestand

Meiner Erfahrung nach tritt mit dem Einstieg in den Ruhestand eine komplette Verschiebung des persönlichen Daseinsmittelpunktes ein: Wir verbringen den größten Teil unseres Lebens nicht mehr im beruflichen Kontext oder auf dem Weg zu oder von ihm, sondern im selbst geschaffenen oder gemieteten Wohnumfeld. Und dieser neue Verbleibenszeitraum dauert in der Regel 24 Stunden am Tag, 30 Tage im Monat, 12 Monate im Jahr …  – von einzelnen Unterbrechungen mal abgesehen. Das Wohnumfeld ist im Vergleich zum früheren beruflichen Tätigkeitsbereich in der Regel eher begrenzt – gut, wer über ein Grundstück, einen Garten oder einen Zweitwohnsitz verfügt, um der räumlichen Enge mehr Spiel-Raum und Flexibilität zu verleihen.

BILD Wohnumfeld

Im Gleichgewicht zwischen Distanz und Nähe sein

Nach dem Ausstieg aus einem sach- und zwangorientierten Berufsleben wartet auf viele von uns eine neue Welt struktureller und inhaltlicher Unschärfen. Die neue Situation bedarf einer kommunikativen Anpassung und einer neuen Kultur im Umgang miteinander. Räumen Sie sich gegenseitig die Möglichkeit ein, ihren ureigenen Wünschen, Sehnsüchten und Interessen nachzugehen. Wechseln Sie den Ort des individuellen Geschehens und verlagern Sie einige Ihrer Tätigkeiten in Vereine, Sportstätten oder/und die Natur. Gehen Sie von Zeit zu Zeit auf Distanz zueinander. Nehmen Sie sich Raum zum Atmen, wechseln Sie an Ihren ganz persönlichen Erlebensort. Tolerieren Sie auch die Interessen Ihres Partners und geben Sie ihm die Freiheit, genau das zu machen, was er wirklich will. Suchen Sie dann wieder die Nähe zu ihm. Sie ermöglicht es Ihnen, sich mit dem anderen intensiv auszutauschen über die jeweils gemachten Erlebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen und den eigenen Wissenshorizont zu erweitern. Sorgen Sie in angemessenen Abständen dann wieder für gemeinsame Erkundungen, Zeiten innigen Zusammenseins und den emotionalen Austausch.

Riemann-Thomannsches Modell

Neue Balancen zwischen Kontinuität und Konfusion

Schwingen Sie sich im Ruhestand ein zwischen dem Festhalten an Bekanntem und der Lust nach Umgestaltung. Bleiben Sie neugierig und offen für Veränderung. Unternehmen Sie von Zeit zu Zeit etwas Abenteurliches und Außergewöhnliches. Kehren Sie danach wieder an einen Ort fester Regeln und Muster zurück und erleben Sie Sicherheit und Konstanz. Stellen Sie einmal alles auf den Kopf und drehen Sie noch einmal richtig am Rad! Begeben Sie sich dann wieder in das ruhige Fahrwasser der neugeschaffenen Alltagsstruktur. Renovieren Sie noch einmal aufwendig Ihr Heim und freuen Sie sich dann viele Jahre darüber, in veränderten, aber geordneten Verhältnissen zu leben. Der Königsweg liegt in einer ausgewogenen Relation der Extreme.

Wie im „Wertequadrat“ liegt die Wahrhaftigkeit im Mittenkreuz

Damit Sie in der unruheständischen Zweisamkeit nicht der emotionalen Sprachlosigkeit erliegen, sollten Sie stets aktiv miteinander kommunizieren. Tauschen Sie sich aus über die persönlich gemachten Entdeckungen und Ereignisse des berufsbefreiten Ruhestandes. Kalibrieren Sie sich stets aufs Neue auf die Sichtweisen und Sehnsüchte Ihres Partners. Diskutieren, kritisieren und verreißen Sie vermeintliche Spinnereien als befremdliche Verhaltensweisen, aber akzeptieren Sie sich als reife Persönlichkeiten mit einer hochentwickelten Altersidentität. Entwickeln Sie – weil es die Gesellschaft noch nicht vollbracht hat – untereinander eine qualifizierte Ruhestandskultur. Und kreieren Sie Rituale: Sowohl im großen Rhythmus dieser dritten Lebensphase als auch für den Alltag. Begehen Sie zu wiederkehrenden Anlässen symbolische oder auch spirituelle Handlungen. Gestalten Sie sie attraktiv, abwechslungsreich und anregend. Verleihen Sie ihnen einen hohen Erinnerungswert und sorgen Sie für eine nachhaltige emotionale Komponente. Diese Leuchttürme der sinnlichen Erfahrung stärken die strukturellen Säulen Ihres Hauses Ruhestand ganz enorm.

Erfreuen Sie sich an den Symbolen von Nähe und Gemeinsamkeit.

Genießen Sie Ihre Freiheit, auf Distanz gehen zu dürfen, wenn es nötig ist.

Scheuen Sie nicht die späte Veränderung, das Abenteuerliche im Leben.

Und versichern Sie sich, dass Sie stets zurückkehren können an den Ort der Konstanz.

Anmerkung: Über das „Wertequadrat“ und seine Bedeutung für den (Un-)Ruhestand habe ich früher zwei Blogbeiträge geschrieben. Wer nachlesen möchte, findet die Beiträge unter https://wp.me/p7Pnay-1cl und https://wp.me/p7Pnay-1dc.

Ihr (Vor-)Ruhestandcoach Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2018 | Coaching50plus | http://www.coachingfiftyplus.de

Ein pyramidales Erlebnis

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Nun ist es endlich vollbracht – gerade noch rechtzeitig zum Beginn der Adventszeit! Die Selbstbaupyramide der erzgebirgischen Firma DAMASU mit Sitz in Neuhausen ist fertiggestellt und funktionsfähig. Es war schon eine kleine Herausforderung für mich, die vielen filigranen Einzelteile mit der entsprechenden Sorgfalt, Ruhe und Akribie in geschätzten 100 Arbeitsstunden zusammen zu setzen und zu leimen …

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Ja, ist denn heut` schon Weihnachten …?

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… nein, das noch nicht, aber ein paar Ideen für´s Fest sollte man schon vorrätig haben. Vor allem, was die Deko betrifft – hier ist Kreativität gefragt!

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Der letzte Zeuge

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Wie würde es Ihnen ergehen, wenn Sie nach fast 25 Jahren wieder auf Ihre früheren (oder jetzt schon besser gesagt „alten“ …) Klassenkameraden träfen?
Worüber dächten Sie im Vorfeld des Klassenenvents nach?
Wie würden Sie sich auf das Treffen „vorbereiten“ ?
Oder geht man einfach so hin und lässt es laufen, auf sich zukommen …?

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Herbst!!!

Herbsttag

Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr gross.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
Weiterlesen „Herbst!!!“

Der beliebteste See Deutschlands 2018 – der Scharmützelsee in Brandenburg

Bereits zum zweiten Mal wurde der Scharmützelsee in Brandenburg zum beliebtesten See Deutschlands auserkoren – https://www.seen.de/scharmuetzelsee/

Zitat der WEBsite http://www.seen.de:

„Der Scharmützelsee liegt eingebettet in das Saarower Hügelland etwa 60 km südöstlich von Berlin. Aus der Hauptstadt ist er innerhalb von etwa einer Stunde mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und wird gerne von Berlinern genutzt, die an seinem Ufer Auszeit und Erholung vom Alltag finden. Er ist sowohl in der Region als auch darüber hinaus sehr beliebt, was ihm als ersten See bereits zweimal (2013 und 2018) den Titel als „Lieblingssee Deutschland“ beim großen Seen.de-Voting „Dein Lieblingssee“ einbrachte.“

Theodor Fontane nannte den See bei seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg das „Märkische Meer“. In der Tat ist der Scharmützelsee mit seiner Länge von über 10 km und seiner Breite von 1,5 km der zweitgrößte See Brandenburgs. Jährlich tummeln sich hunderttausende Touristen im und am See und genießen die weitgehend noch intakte Natur der Umgebung. Die Gemeinde Bad Saarow, zu der die gesamte Seefläche gehört, ist sowohl eine kurze Ausflugs- als auch eine längere Ferienreise unbedingt wert. Gerade verändert der gut 100-jährige, durch das Moorbad bekanntgewordene und anerkannte staatliche Kurort sein Antlitz erneut mit dem Bau der Saarow-Kollonaden. Damit wird er noch attraktiver für Gäste aus allen Regionen Deutschlands und aller Welt. Herzlich willkommen in Bad Saarow am Scharmützelsee, meiner Wahlheimat! Vielleicht auch zu einem Vorruhestands-Coaching bei mir …

Ihr (Vor-)Ruhestandscoach Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2018 | Coaching50plus | http://www.coachingfiftyplus.de

Orchideenausstellung Berlin 2018

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Impressionen von der Berliner Orchideenausstellung vom 28. – 30. September 2018 – ohne Worte …

Die neue Art des Denkens – Blockaden lösen und neue Muster kreieren

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These: Wenn eine Situation, eine Person oder gar nur ein Wort eine negative Reaktion in mir auslöst, dann – so behaupte ich – kann dieselbe Situation, dieselbe Person oder gar dasselbe Wort auch eine positive Reaktion in uns hervorrufen! …

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