Meine Freitätigkeit als Coach und Trainer habe ich 2024 beendet. Nun bin ich als Blogger bei WP und LinkedIn aktiv. Zudem kombiniere ich als Hobbyfotograf meine Bilder mit bekannten Sinnsprüchen zu sog. Zitatografien.
Anfangs dachte ich, die Kuriositäten dieser Welt erlebt man nur in der Horizontalen. Deshalb sind bisher zu diesem Thema fast alle Bilder im Landscape-Format aufgenommen. Aber dann entdeckte ich auch in der Vertikalen so manch Absurdes, Außergewöhnliches oder Skurriles. Für alle Motive gilt nach wie vor: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
Allee im Schlosspark von Plön (Schleswig-Holstein)
Wege haben etwas Mystisches. Vor allem dann, wenn wir sie das erste Mal gehen. Wir wissen nicht, was uns erwartet, was sich hinter der nächsten Biegung befindet und wo er enden wird – der Weg, auf dem wir gehen. Jeder Weg hat sein Geheimnis. Er wird es solange für sich behalten, bis wir uns ihm anvertrauen und ihn mutig bis zu einem gewissen Punkt oder seinem Ende beschreiten. So, wie wir einen natürlichen Weg entlanggehen, legen wir auch einen Lebensweg zurück. Und auch von ihm wissen wir nicht, was uns auf ihm erwartet. Was hinter uns, in der Vergangenheit liegt, können wir zurückverfolgen oder reflektieren, doch das Zukünftige, das vor uns Liegende, das müssen wir noch ergründen.
Eine Gartentür auf Garinish Island in der Republik Irland
„Man sagt, die Liebe öffnet eine Tür von einem Herzen zum andern; Doch wo es keine Mauer gibt, wo soll dann eine Türe sein?“ Rumi, Persischer Dichter und Mystiker
Abendstimmung am Scharmützelsee im Land Brandenburg
Der Betrachter sollte sich bei Anblick einer Landschaftsaufnahme in die Situation hineinversetzt fühlen, ohne je persönlich dort gewesen zu sein. Unterwegs mit großformatigen Plattenkameras und massiven Stativen versuchten die ersten Landschaftsfotografen unverfälschte Eindrücke der uns umgebenden Natur auf die lichtempfindlichen Fotoschichten zu bannen.
„Wie ein einziger Scherbenhaufen“, sagte vor zwei Jahren ein guter Freund, der bei mir zu Gast war. Und auch dieses Jahr lärmt es wieder verdächtig laut am Scharmützelsee: Die eisigen Nächte haben bereits für eine dünne Eisdecke auf dem See gesorgt. Der morgendliche Westwind hat das Eis gebrochen und schiebt die Platten und Plättchen an des Ostufer. So kann man dort wieder ein Phänomen erleben: „The Song of Ice“.
Die fensterglasdicken Eisplättchen schieben sich übereinander und werden durch den leichten Wind bewegt. Dadurch entsteht ein schepperndes oder manchmal auch klirrendes Geräusch – je nachdem, wie dick die Eisschicht war, die sich nun bei Wind hoch und runter bewegt. Das Geräusch ist bereits von Weitem zu hören und man kann es bei ein wenig Glück sogar an verschiedenen Uferbereichen erleben.
„The Song of Ice 2“
Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren Wolfgang Schiele
Spalierbäume in Penhurst Place and Garden (Südengland) – artgerecht angelegt oder unnatürlich vergewaltigt?
Ja, ich stelle diese Frage hier: Kann man auch mit Bäumen nicht-artgerecht umgehen? Kann man sie den menschlichen Vorstellungen von Schönheit unterwerfen und sie zwingen, so zu wachsen, wie sie es von Natur aus selbst nicht freiwillig tun würden? Und was hätte eine solche „unethische“ Vorgehensweise für Konsequenzen? Viele botanische Gärten, aber auch Parks, versuchen neue Sichtachsen zu entwerfen und originelle Gestaltungsformen mit Spaliergehölz zu kreieren. Ein legitimer Eingriff in die Natürlichkeit der Bäume? Oder eine Anmaßung gegenüber göttlicher Schöpfung? Übrigens verfügt z. B. die Hainbuche über die Fähigkeit, mit ihresgleichen zusammenzuwachsen. Auch Rotbuche, Platane und Feldahorn sollen über diese Eigenschaft verfügen.
Strandmotiv auf Praslin nach dem Sturm – nach der Anlandung von Tang sieht es nicht gerade paradiesisch aus …
Praslin ist bekannt für seinen einzigartigen Nationalpark mit endemischen Seychellenpalmen und den daran wachsenden größten Nüssen der Welt. Der Urwald wird sorgsam geschützt und gehütet. Als Fotograf besteht hier die Herausforderung, unter dem heftig abdunkelnden Palmendach und auf große Entfernung in der Höhe – z. B. bei der Coco de Mer – noch passable Fotos zu machen. Und all das in der Eile einer Führung, auf schmalen Wegen und mit einer größeren Gruppe. Hoffentlich ist es nicht auch noch glatt …
Kuriositäten – das ist etwas, was merkwürdig ist, das vom Üblichen, Normalen abweicht – und deshalb Aufsehen erregt. Manchmal übersehen wir sie, weil sie nicht in den Rahmen passen, aus dem heraus wir gerade die Welt sehen. Doch manchmal sind wir jedoch bereit, den Rahmen, unsere Haltung und unsere Sichtweise zu wechseln. Dann erkennen wir das Humorige, das Andersartige oder Schelmische hinter dem scheinbar Alltäglichen …