Foto: Wolfgang Schiele

Zum Jahresende 2021 habe ich auf einem Resilienz-Kongress des Vereins „Prävention und Gesundheit im Saarland e. V.“ (PuGiS) einen Onlinevortrag zu Thema „Altersresilienz – wie man psychische Stärke für den Ruhestand entwickelt“ gehalten. In der Vorbereitung dazu fiel mir auf, dass ich den Begriff der Altersresilienz noch nicht wirklich klar und prägnant beschrieben hatte. Eine Definition musste her!

Was es mit dem allgemeinen Begriff der Resilienz aus psychologischer Sicht auf sich hat, das beschreibt die einschlägige Literatur sehr umfassend, aber auch sehr differenziert. Resilienz aus psychologischer Sicht ist schon aus ihrem Selbstverständnis heraus nichts felsenfest Unumstößliches, sondern in ständiger zeitlicher und kontextueller Veränderung. Und die Interpreten der Resilienz passen ihre Faktoren und Kriterien in Abhängigkeit vom jeweiligen Umfeld permanent an. So macht es einen Unterschied, ob wir von gesamtgesellschaftlicher, organisationeller oder persönlicher Resilienz sprechen. Ich selbst orientiere mich bei meiner Interpretation nicht so sehr an Eigenschaften und Inhaltsbeschreibungen, sondern am Zweck und an den Auswirkungen der Resilienz in einer Zeit des Übergangs von einer „VUKA“- in die „BANI“-Welt (siehe hierzu auch meine Beiträge unter https://wp.me/p7Pnay-3Kr und https://wp.me/p7Pnay-3M5):

Grafik und Bild: Wolfgang Schiele

Auch meinem aktuellen Buch „Selbstmanagement im Ruhestand – Coachingmodelle für mehr Resilienz und Gelassenheit im Alter“ fehlt – wie ich gerade merke – eine angemessene Kurzbeschreibung für den Begriff der Altersresilienz. Und so ist es in der Tat an der Zeit, eine geeignete Definition nachzuliefern. Und hier ist sie:

Grafik und Foto: Wolfgang Schiele

Was meinen Sie als meine geschätzten Leser dazu?

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!

Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

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