Wir sind in Burg (im Spreewald) zu Gast – das kleine Resort zum „Schlangenkönig“ hat uns aufgenommen. Der (gekreuzte) Schlangenkönig an den Häusergiebeln ist nach alter Überlieferung eine Art Schutzpatron und Glücksbringer, der an keinem Haus in Burg fehlen darf.
Foto: Wolfgang Schiele – Langes Ährengras und bunte Blätter – ein toller Kontrast!
Und da sind wir schon beim vierten und letzten Teil der Feld- und Wiesenwanderung, die uns einen kleinen Einblick in die Wunderwelt der Gräser und Pflanzen um uns herum gestattet hat. Es lohnt sich, seine Aufmerksamkeit einfach über eine Wiese oder ein Feld streifen zu lassen – um dann in seinem Inneren diese unbewusste, aber tiefe Verbundenheit mit der Natur zu spüren. Immer wieder zieht es mich nach draußen und in Anbetracht der teils kaputten, teils ernsthaft bedrohten Welt genieße ich den Anblick des Schönen, Wahren und des Guten …
Die Kahnfahrt wird in einigen Minuten am Kahnhafen „Weidendom“ starten. Wir bereiten uns auf eine gut zweistündige Reise durch die Spreearme und Kanäle des Unterspreewaldes, wie der nordwestliche Teil genannt wird, vor, indem wir uns die Füße vertreten.
Foto: Wolfgang Schiele – Feldmotiv unter sengender Sonne
Der dritte Teil meiner fotografischen Feld- und Wiesenwanderungen. Auch dieses Mal habe ich meine Archive gezielt nach Aufnahmen durchsucht, die uns mit der Natur, und ganz besonders mit der Flora am Boden, verbinden sollen. Einfach schweigen und genießen!
Alle Jahre wieder besuchen wir den Spreewald – sei es, für eine zweistündige Kahnfahrt mit nachfolgender Einkehr oder aber für einen Kurzurlaub mit dem Fahrrad. Denn die Gegend ist weitgehend eben und fahrradfreundlich gestaltet; dort, wo das Wasser für Fahrradstraßen etwas Platz gelassen hat, wurden befestigte Wege gebaut. Hier einige Bilder aus Lübben, die gleichzeitig „Hauptstadt“ des Landkreises Dahme-Spreewald ist.
Auf geht´s zur zweiten Kurzreise durch Feld und Wiese. Ich habe wieder einmal Motive aus den vergangenen zehn Jahren zusammengestellt, die vorrangig in meiner näheren Heimat im Brandenburgischen um Bad Saarow herum entstanden sind. Viel Freude beim Betrachten und Reflektieren!
Der (vorerst) letzte Teil der „Rosentetralogie“ stammt von der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt. Der der ständigen EGA-Ausstellung angeschlossene Rosengarten wurde aus diesem Anlass offensichtlich etwas aufgehübscht und zeigte sich bei bestem Gartenwetter in seiner ganzen Pracht.
Foto: Wolfgang Schiele – „Pusteblume“ am Wegesrand
Auf geht´s mit einer Kleinserie an Feld- und Wiesenmotiven, die ich vornehmlich in der freien Natur – und ausnahmsweise auch auf Gartenschauen – erspäht, bewundert und fotografiert habe. Aktuell habe ich drei Teile zu je 10 Fotos zusammengestellt. Sollte ich beim Sichten meines Bildarchives weitere ansprechende Motive finden, dann können es auch mehr Serienteile werden. Da es mir nur ums Betrachten, Genießen und Reflektieren geht, habe ich auf detaillierte Bildunterschriften weitestgehend verzichtet. Viel Spaß beim Schauen!
Viele unserer digitalen Bilder sind in clouds, in Datenbanken oder auf mobilen Datenträgern nicht nur einmal, sondern mehrmals abgespeichert, verarbeitet oder veröffentlicht. Auch wenn die Welt, wie wir sie kennen, untergeht, werden viele Abbildungen unserer Umwelt erhalten bleiben. All die Trilliarden von Motiven könnten wieder zusammengesetzt werden. Ob sich daraus ein Bild der realen Welt synthetisieren ließe? Würden die Informationen, die wir gesammelt und gespeichert haben, ausreichen, um eine vollständige Rekonstruktion einer beseelten Welt herbeizuführen?