Meine Freitätigkeit als Coach und Trainer habe ich 2024 beendet. Nun bin ich als Blogger bei WP und LinkedIn aktiv. Zudem kombiniere ich als Hobbyfotograf meine Bilder mit bekannten Sinnsprüchen zu sog. Zitatografien.
Vor einigen Jahren im Kübel gepflanzt und über Jahre geradezu unscheinbar hat sich ein rosa Strauch in diesem Jahr zu einer prächtigen Blühpflanze entwickelt: eine weitschlundige Bignonie (Podranea ricasoliana), im Volksmund auch unter „Rosa Trompetenwein“ bekannt.
Ihre ursprüngliche Heimat ist wohl Südafrika, wo sie als endemisch eingestuft wird. Dann aber hat sie die Karibik und die Kanarischen Inseln sowie Madeira und nicht zuletzt auch die Gärtnereien Mitteleuropas erobert. Sie versprüht einen zarten, aber eindrucksvollen Duft und lockt damit eine Reihe von Liebhaberinsekten an.
Obwohl immer noch von einem Kübel umschlossen, hat sie für die Wurzeln nach unten hin reichlich Platz: Wir haben vor ein paar Jahren den Boden des Behältnisses entfernt und seitdem hat sie genug freie vertikale Entfaltungsmöglichkeiten. Und weil die Kälte im Frühjahr dem Trompetenwein zusetzte, bekam er einen Verschnitt: Und siehe – die Pracht entfaltet sich …
Wenn man den botanischen Angaben trauen kann, dann soll sie im ausgewachsenen Zustand bis zu 5 m Höhe erreichen können. Dann wird sie auch kein Spaziergänger vom Straßenrand mehr übersehen können. Aber auf der Terrasse wird es dann auch langsam eng.
Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse Wolfgang Schiele
Leben in der „VUKA-Welt“ – einer Welt voller Veränderungen
Kommt Ihnen das bekannt vor: Sie sitzen an Ihrem Arbeitsplatz 1.0, sind über das Web 2.0 mit Ihren Kollegen vernetzt und hypermoderne Begriffe der Industrie 4.0 prasseln täglich auf Sie ein. Straßenbahn und ICE fahren Sie mit einem Ticket auf Ihrem Smartphone. Das Skypen und Facetimen mit den Büros Ihres Unternehmens in aller Welt gehört zur gewohnten Routine. Ebenso die Zusammenarbeit mit Menschen verschiedenster Kulturen und Sprachen. Sie verständigen sich verbal in Englisch und nonverbal über festgelegte Algorithmen hinter der Tastatur. Es vergeht kein Tag, an dem sich nicht neue Veränderungen ankündigen. Sie benötigen weniger Fachwissen, Sie vertrauen auf die Antworten, die Ihnen Google & Co. auf Ihre Fragen geben und auf die im Blockchain hinterlegten und für Sie freigegebenen Daten. Die Aufgaben, die Sie zu lösen haben, verlangen Ihnen einen hohen Grad an Selbstständigkeit, Flexibilität und Kreativität ab. Kaum haben Sie sich in einem Fachgebiet umgeschaut und meinen, es zu beherrschen, steht eine neue berufliche Herausforderung an. Sie befinden sich geistig und körperlich in permanenter Bewegung, müssen immer wieder Ihre Arbeitsmethoden und Lösungsansätze anpassen, um die Ihnen gestellten Anforderungen erfüllen zu können. Wandel und Veränderung beherrschen nicht nur Ihr Arbeitsleben, auch der Alltag verlangt von Ihnen ständige Anpassungsbereitschaft und Verwandlungsvermögen …
Willkommen in der „VUKA-Welt“!
„Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel“ sagte bereits Charles Darwin, nur konnte er sich noch nicht vorstellen, dass er an Heftigkeit und Rasanz so zunehmen wird, wie wir ihn heute aktuell erleben in dieser turbulenten und schnelllebigen Zeit. Was aber versteht man unter dieser neuen Welt, die da „vuka“ sein soll? Und wie viel davon kann uns gerade noch recht sein, ohne uns dauerhaft zu schaden?
VUCA ist ein Akronym (Kunstwort) und steht für die Anfangsbuchstaben der englischen Worte
Volatility Uncertainty Complexity Ambiguity. (Für die bessere Verständlichkeit benutze ich die Eindeutschung „VUKA“.)
VUKA war die Antwort des US Army War Collage auf den Zusammenbruch der UdSSR Anfang der 1990er Jahre. Plötzlich gab es nicht mehr den Feind an sich, nach dem man seine Sicht- und Reaktionsweisen ausrichten konnte – die Welt wurde plötzlich differenzierter und uneindeutiger. Doch nicht nur auf politischem Gebiet kam es zu immer schnelleren Veränderungen: die rasante Entwicklung der Elektronik und des Internets, die neuen Kommunikationsmöglichkeiten und der exponentielle Anstieg von Daten und Wissen trieben Wirtschaft und Gesellschaft in nie gekanntem Tempo an.
Volatility (Volatilität) … … bezeichnet die Unberechenbarkeit und Unbeständigkeit (Flüchtigkeit) von Abläufen, Denkweisen, Situationen, politischen Entwicklungen, Marktkräften … Es ist nicht abzusehen, wann sich eine Situation verändern wird, wie schnell das passiert und in welche Richtung sie verlaufen wird. Dinge und Vorgänge, die bisher stabil waren, können sich plötzlich ändern, auch drastisch und mit unvorhersehbaren Konsequenzen. Aus Sicht der Wirtschaft lässt sich nicht mehr vorherbestimmen, welche Produkte und Dienstleistungen zukünftig nachgefragt werden, wer Kunde oder Wettbewerber sein wird, wie sich die Märkte und Preise entwickeln – und was mit den Arbeitsplätzen geschieht.
Uncertainty (Ungewissheit) … … besagt: Mit Überraschungen ist zu rechnen! Vorhersagbarkeit und Prognostizierbarkeit bleiben auf der Strecke, unsere Regeln und die Ziele unserer Vergangenheit sind nicht mehr das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen. Um Investitionen, Wachstum und Gewinn zu planen, reichen die altbekannten Methoden nicht aus. Entwicklungstrends sind immer schwieriger vorauszusehen, Planungen von heute müssen morgen bereits wieder überdacht werden. Die unausweichlichen Auswirkungen auf den Wohlstandsstaat und seine Sozialsysteme sind unkalkulierbar.
Complexity (Komplexität) … … beschreibt den extrem hohen Grad der Verknüpfung von Dingen, Ereignissen und Abläufen. Es ist nicht mehr nachvollziehbar, was die Ursache und was die Wirkung war. Die Kausalitätsgesetze greifen nicht mehr. Probleme werden immer vielschichtiger, undurchdringlicher und unverständlich. Es kommt zu einer mannigfaltigen Vermischung von hierarchischen Ebenen und Begriffsinhalten. Selbst für spezialisierte Gruppen von Menschen sind Verläufe nicht mehr nachvollziehbar oder gar steuerbar. Aktion und Reaktion sind nicht mehr auseinanderzuhalten. Entscheidungen zu treffen wird zu einer Lotterie, weil niemand weiß, welche Methode oder welcher Weg „richtig“ ist.
Ambiguity (Mehrdeutigkeit, Ambiguität) … … heißt: nichts ist mehr eindeutig und exakt bestimmbar. Zwischen einem Ja und einem Nein gibt es unendlich viele Zwischentöne. Grau und nicht schwarz oder weiß herrscht vor. Das bekannte Wertesystem der Vergangenheit wird komplett in Frage gestellt. Hierarchien verblassen: der Mitarbeiter selbst muss sich die Aufgaben stellen und sie gleichzeitig lösen. Entscheidungen müssen schnell getroffen werden, ohne ausreichend genaue Informationen über die Ausgangsgrößen zu haben. Für die Konsequenzen aus Beschlüssen, Entscheidungen und Vorhaben bedarf es einer völlig neuen Fehlerkultur.
Es wird ganze Volkswirtschaften (be-)treffen
In der VUKA-Welt von heute bleiben weder Unternehmen noch Organisationen und schon gar nicht Mitarbeiter und Führungskräfte verschont. All unsere bisher gemachten Erfahrungen, Glaubenssätze und Überzeugungen kommen auf den Prüfstand. Was gestern noch wahr und richtig war, muss heute angezweifelt werden. Konnten wir uns während der dritten industriellen Revolution relativ sicher sein, unser Arbeitsleben in einem Unternehmen zu verbringen, ist es jetzt und zukünftig überlebensnotwendig, in der sich wandelnden Welt berufsfähig zu bleiben, sich permanent fortzubilden und sich den stets verändernden Rahmenbedingungen radikal anzupassen.
Kurz: Wir müssen bei Strafe des eigenen Untergangs zu einem großen Teil die uns vertraute „SSEE-Welt“ verlassen, die uns Stabilität, Sicherheit, Eindeutigkeit und Einfachheit geboten hat. Und damit befinden wir uns in einem neuen Spannungsfeld zwischen
Veränderlichkeit und Stabilität, Ungewissheit und Sicherheit, Komplexität und Einfachheit und Ambiguität und Eindeutigkeit.
Nicht die Welt muss sich uns anpassen – wir müssen uns der Welt anpassen
Da wir die „schöne neue VUKA-Welt“ nicht oder nur unwesentlich ändern können, bleibt uns nur eines: Wir müssen uns ändern, anpassen, adaptieren an die veränderten Bedingungen. Unsere Ratio, unseren Geist und erst recht unsere Psyche auf die veränderten Bedingungen einstellen. Uns resilienter machen gegen die „immateriellen Verletzungen“ durch die Transformationen, auf die unser biologisches Ich noch gar nicht wirklich vorbereitet ist. Auch deshalb habe ich ein zweitägiges Seminar entwickelt, um Menschen mit alltagstauglichen Mitteln auszustatten, die es ihnen erlauben, den Herausforderungen dieser Welt gelassener und resilienter entgegenzutreten. Ich würde mich freuen, wenn auch Sie sich dafür interessieren würden. Hier finden Sie die Inhalte und den „roten Faden“, an dem wir uns voranarbeiten werden: https://wp.me/P7Pnay-FL.
Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren Wolfgang Schiele
Doch, ich stehe dazu: Meine diversen, psychologisch geprägten Aus- und Fortbildungen der vergangenen 10 Jahre haben bei mir eine nachhaltige Wirkung hinterlassen. Sie haben meine innere Haltung zu mir selbst und im Außen zur Welt grundlegend verändert. Auch wenn meine individuelle Transformation nicht so schnell vonstatten ging, wie ich mir das selbst vorgestellt hatte: Nach einem ersten AHA-Effekt folgte irgendwann auch immer ein OHO-Effekt! Und damit war für mich klar: All das, was ich selbst an mir erprobt hatte und für mich in positiver Hinsicht „funktionierte“, wollte ich auch praxisnah und zielgruppenorientiert an meinen Seminarteilnehmern ausprobieren. Und wenn es im Einzelfall in mir nichts auslöste, dann kam es eben in die Mülltüte – als persönliche Erfahrung mit Lerneffekt!
Das Seminarpaket ist geschnürt, die Übungs- und Begleitmaterialien stehen als fertige Dateien zur Verfügung und der Beta-Test von 13 der insgesamt 15 Workshop- und Trainingsbausteine ist erfolgreich verlaufen! Zudem liegen eine Vielzahl von Hintergrundinfos bereit, die als „Tonspur“ zu den Folien, Bildern und Flipcharts vermittelt werden können. Damit haben die langjährige Zusammenarbeit, der immer wieder erweiterte Auftrag des Kompetenzcenters AMVG und mein Wissen, meine Erfahrungen und Ideen für eine kompakte Lebenshilfe-Seminarreihe ihren vorläufigen Abschluss gefunden.
Sind Sie bereit für Ihr späteres ICH? Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, was es brauchen oder was ihm zukünftig überflüssig sein könnte?Dann könnte ein kleines Coaching für Ihr späteres ICH durchaus angesagt sein …
Zum wiederholten Male wurde der Scharmützelsee in Brandenburg ausgezeichnet: zum „Lieblingssee“ der Deutschen! Bereits 2018 berichtete ich in einem Fotoblogartikel über die Ehre, die den Bad Saarowern und den Einwohnern von Wendisch-Rietz zuteil wurde! Nämlich an einem der attraktivsten Seen Deutschlands zu wohnen: https://wp.me/p7Pnay-1aE!
Ach ja: Wie wäre es mit einer Kombination aus Urlaub und Seminarerlebnis? Es gibt viele interessante locations und Hotels, die den Aufenthalt in unserem Kurort sehr angenehm machen! Wie wäre es z. B. mit dem Hotel „Esplanade“? Dort bin ich u. a. gelistet als Coach und Trainer für Menschen im Übergang vom Beruf in den Ruhestand, als Resilienztrainer und Buchautor (https://www.esplanade-resort.de/tagung/seminare-workshops-hotel.html). Aber die Auswahl ist riesig – es gibt eine große Auswahl an möglichen Plätzen für Workshops, Coachings und Lesungen in Bad Saarow und Umgebung!
Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren Wolfgang Schiele
Die FAM AG, die allgegenwärtigen Fünf (Facebook, Amazon, Microsoft, Apple und Google) rühmen sich, auf dem besten Wege zur künstlichen Intelligenz zu sein. Aber manchmal schaffen sie es nicht einmal, mich mit halbwegs intelligenten Angeboten für zweifelhafte Einkäufe zu ködern …
Am Freitag vor Pfingsten: Ausflug in den Spreewald! Aber nicht in die Zentren des oberen Spreewaldes, wie Burg, Lübben oder Lübbenau, sondern in den Süden, in den mir bis dahin unbekannten, aber nicht weniger romantischen und sehr ursprünglichen Unterspreewald.
Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass mit zunehmendem Alter die Gedanken an unser Ableben immer weiter in den Mittelpunkt rücken werden. Nunmehr von der als unendlich lang empfundenen Alltagszeit befreit, wird uns immer bewusster, dass unsere „Restlaufzeit“ kürzer und endlicher wird. Der Abstand von Existenz sichernder Tätigkeit und die bedingungslose Freiheit unseres Denkens und Handelns lassen uns auch immer weiter vordringen in ungekannte mentale, transzendente und spirituelle Welten …