Foto: Wolfgang Schiele

Die Hauptattraktion der Insel Praslin bildet das Vallee de Mai, ein Naturpark der besonderen Art. Denn hier wächst die umfangreichste Population der größten Nuss der Welt: der Coco de Mer (die im Übrigen nur noch auf einer weiteren kleineren Insel der Seychellen vorkommt, also quasiendemisch ist). Nicht umsonst ist das Gebiet als Weltnaturerbe unter UN-Schutz gestellt.

Foto: Wolfgang Schiele

Es grenzt an ein Wunder, dass frühere Generationen den Urwald, so wie er vor einigen Millionen Jahren noch war, nicht „urbar“ gemacht und als Anbaufläche für gewinnbringende Nutzpflanzen kultiviert wurde. Ein geführter Spaziergang durch diesen fantastischen Palmenwald offenbart uns die geheimnisvolle Kraft der Natur. Es ist bis heute nicht gelungen, wissenschaftlich nachzuweisen, wie sich die Coco de Mer fortpflanzt.

Foto: Wolfgang Schiele

Nach einiger Zeit kann man im Halbdunkel des Urwaldes die männlichen und die weiblichen Pflanzen ganz gut unterscheiden. Für diese einmalige Fotogelegenheit sollte man schon eine etwas bessere Kamera dabeihaben. Die Wege sind gut ausgebaut – allerdings verfügen sie über ein nicht zu unterschätzendes Unfallpotenzial, nämlich genau dann, wenn sich gerade ein ergiebiger Tropenregen auf den Besucher ergießt.

Foto: Wolfgang Schiele

Die Coco de Mer kann – wenn man ein Zertifikat erwirbt – auch exportiert/importiert werden. Doch man sollte sich schon überlegen, ob man die Nuss der Nüsse wirklich noch über die nächsten Inseln mitschleppt … Und das böse Erwachen kommt spätestens dann, wenn die Fluglinie einen saftigen Aufschlag auf die Gepäckkosten verlangt …

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Dass es außer der Monster-Zaubernuss auch noch andere blumige Schönheiten gibt, zeigt das nächste Bild …

Foto: Wolfgang Schiele

Praslin verfügt über eine schier unendliche Anzahl typischer Tropenstrände. Die Palmen wuchern bis nah ans Wasser heran und verleihen dem Strand einen einmaligen Reiz. Allerdings muss man nach der Flut auch damit rechnen, dass sich Tang, kantige Muscheln und abgestorbene Korallen auf dem Sand befinden. Hineintreten ist nicht empfohlen: Abhilfe schaffen Badeschuhe, die auch haiabwehrend wirken sollen 😉

Foto: Wolfgang Schiele

Wenn man Glück hat, kann man einen tropischen Sonnenuntergang genießen. Wichtig zu wissen, dass die Sonne sehr schnell im Meer versinkt und die blaue Stunde etwas kürzer ist, als in unseren Breiten gewohnt. Sie, die Sonne, platscht gewissermaßen plötzlich und unerwartet ins Meer. Wie gesagt: nicht beim Drink verpassen.

Foto: Wolfgang Schiele

Der nächste Ausflug auf die „Perlen des Indischen Ozeans“ folgt mit Sicherheit. Wer Bilder und Kurzkommentare der beiden vorangehenden Teile 1 und 2 anschauen möchte – hier die Links dazu:
https://wp.me/p7Pnay-1R9 (die Insel La Digue) und
https://wp.me/p7Pnay-1Sq (die Insel Mahé).

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße
Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2019 | Coaching50plus | https://www.coachingfiftyplus.de