

Die Resilienzforschung kennt verschiedene Modelle zu den Säulen und Einstellungen, die den Menschen gegen die verschiedenen Wechselfälle des Lebens, gegen Stress und Transformationsängste psychologisch widerstandsfähiger machen können. Mein Favorit ist auf der vorangehenden Abbildung zu sehen: sieben Resilienzfaktoren und drei lebensbedeutsame Grundeinstellungen. Gestartet bin ich mit der Akzeptanz: https://wp.me/p7Pnay-2Ta, darauf folgte die Eigenverantwortung unter https://wp.me/p7Pnay-2V2.
Fortsetzen möchte ich mit der dritten Säule: der Kreativität.

Noch nie so bedrückt durch die Natur gegangen.
Noch nie so deprimiert zurückgekehrt vom Spaziergang.
Noch nie so nachdenklich über die Welt angekommen, wie heute …
Und all das nicht wegen dieser coronal-viralen Epidemie, Pandemie. Dagegen wird es einen Impfstoff geben.
Vielleicht zu meiner Zeit, vielleicht danach. Wer weiß …
Aber gegen das Grauen der sich zum Schlechten wandelnden Natur?
Das eine, das heutige Grauen, wird noch weitaus zukünftiger.
Für unsere Kinder und Kindeskinder ein Horrorszenario, das schon mir kaum erspart bleibt.
Das Waldbaden wird demnächst ein Ende haben.
Denn Baden ohne Wald – wie soll das gehen?
Fast alle Birken sind tot.
Fast alle Eichen in meiner Umgebung kämpfen mit ihm, dem Tod. Aussichtslos.
Bereits die Hälfte aller Akazien hat irreversible Schäden.
Den Buchen geht es nicht viel besser.
Und ich, im Osten der Republik, im „Naturpark Oderland“ wähnte mich in einer noch halbwegs funktionierenden Welt …
Wolfgang Schiele

Corona ist nur ein Vorgeschmack
Wenn man davon ausgeht, dass all die Hilfsprogramme zur Belebung der Wirtschaft, zur Rettung von Unternehmen, zur Suche nach Medikamenten und Impfstoffen gegen das Virus, zur Finanzierung von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit usw. aktuell und weltweit vielleicht mit 10 Billionen Euro finanziert werden, und wir mit einer Million Toten weltweit rechnen müssen, dann ist das pro Kopf die an sich schon ungeheure Summe von 10 Millionen Euro! (Ist das der Preis für ein Menschenleben? Was muss man herausrechnen, was fehlt in dieser Rechnung? …)

Nun, da dem Auslandsurlaub einige Schikanen innewohnen könnten, bleiben wir doch lieber im eigenen Land. Und so reifte der Entschluss, mal wieder ein technisches Denkmal deutscher Ingenieurbaukunst zu bestaunen: das Schiffshebewerk Niederfinow. Auch in der leisen Hoffnung, an einem Wochentag im August dort etwas Entspannung und Ruhe zu finden …
Weiterlesen „Ferien in Brandenburg: Das Schiffshebewerk Niederfinow“
In der Sinnforschung – u. a. an der Uni Innsbruck durch Prof. Tatjana Schnell – wird seit längerer Zeit akademisch darüber nachgedacht, welche Lebensbereiche, Motivatoren und Kompetenzen als Sinnquellen für uns Menschen bedeutsam sein könnten. Vor gut zehn Jahren hatte man die wichtigsten zusammengetragen: Insgesamt 26 „Lebensbedeutungen“, die je nach Intensität und Präsenz sinnstiftend oder sinnneutral sind. Anders gesagt: „Was gibt meinem Leben einen Sinn?“ oder: „Was macht mich trotzdem glücklich?“ Ich will versuchen, die einzelnen Bedeutungen auf die reife, vor dem (oder auch schon im) Ruhestand stehende Generation der Babyboomer zu adaptieren …
Weiterlesen „Sinnquellen für´s Alter(n) – Teil 1 – Selbstverwirklichung“
Sie kennen das, glaube ich, alle: Wir nehmen einen bestimmten Geruch wahr und befinden uns plötzlich in der Küche unserer Großmutter, die das Lieblingsgericht unserer Kindheit zubereitet …
Weiterlesen „Forgotten memories – Was wir am besten erinnern …“

