„Je kaputter die Welt da draußen, desto heiler muss sie zuhause sein.
(Reinhard Mey)

Viele Jahre lang, während der Zeit der Rauhnächte – das ist bei uns etwa die Periode zwischen dem Thomastag am 21.12. und Neujahr – veranstaltete mein langjähriges Ausbildungsinstitut, das spectrum Kommunikationstraining in Berlin, ein ganz besonderes Abendevent. Es stand unter dem Motto „Altes verabschieden, Neues begrüßen“. Im Jahre 2012 war ich auch dabei. Es war ein ritueller Abend, an dem sich viele Absolventen und Auszubildende trafen, um gemeinsam auf die vergangene Zeit zurückzublicken und sich aufs neue Jahr einzustimmen.
Weiterlesen „Ritual in den Rauhnächten“
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Wolfgang Schiele
(Vor-)Ruhestandscoach und Resilienztrainer für Senioren

Vor einiger Zeit rief mich ein junger Mann an und bat mich um ein Interview. Es war der Kreativkopf des Online-Magazins „FÜNFZIG+ life“, Michael Seiler. Neben dem Internetauftritt gibt es auch das passende Printmedium dazu, das in und um Göttigen herum offensichtlich eine gute Verbreitung findet.
Weiterlesen „„Tschüss Arbeitsleben – Hallo Unruhestand!““
Was würden wir im Leben nicht alles dafür geben, uns wohlzufühlen! Und dennoch haben wir oftmals das Gefühl, dass es mit dem eigenen Wohlbefinden nicht all zu weit her ist – zu genervt, zu aufgeregt, zu flüchtig und zu unstet eilen und hasten wir durch die Welt und die Zeit. Und verpassen die Momente des persönlichen Aufblühens, auch „Flourishing“ genannt, um einen Begriff der Positiven Psychologie zu verwenden. Letztere hat sich zum Ziel gesetzt, alles dafür zu tun, dass Menschen nicht verkümmern, sondern aufblühen können. Doch dafür müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein. Denn Studien zeigen, dass nur etwa 20% aller Menschen aufblühen, sich als „liebes-, arbeits- und genussfähig“ – also in jederlei Hinsicht als voll leistungsfähig – betrachten. Sollte es Ihnen im beruflichen Leben nicht beschieden gewesen sein, aufzublühen, dann holen Sie das doch einfach im Ruhestand nach!
Weiterlesen „Vom Aufblühen im Alter – mit PERMAnenz in die dritte Lebensphase“
Vor einigen Wochen stand ich im Präsenzseminar mit Langzeitarbeitslosen des Jobcenters und Rekonvaleszenten der Rentenversicherung. Wir sprachen über unsere familiäre Herkunft, über die eigene Biografie, über Geschwisterfolgen und unsere Position in Mehrgeschwisterfamilien. Und was wir von unseren Eltern gehört hatten, wahrgenommen haben, gelehrt und eingeredet bekamen. Mit den besten Absichten natürlich, um gefahrfrei und behütet aufwachsen zu können …
Weiterlesen „Die innere familiäre Anbindung“
Was, bitte, ist Adaptabilität? —
Das ist nicht mehr und nicht weniger als unsere Anpassungsfähigkeit an die Veränderungen um uns (Umwelt, Beruf, Freundeskreis …) und in uns (Gesundheit, Lebenssinn, Lebenszufriedenheit …).
Dass diese Fähigkeit jetzt immer mehr in den Fokus von wissenschaftlichen Untersuchungen rückt, z. B. im Zuge der Resilienzforschung, muss uns nicht wundern. Denn neben zwei anderen Intelligenzen, der intellektuellen Leistungsfähigkeit, die sich mit dem IQ messen lässt, und der emotionalen Intelligenz EQ, die u. a. über Persönlichkeitsdimensionen (Stichwort: „Big Five“) gemessen werden kann, ist es für den persönlichen und beruflichen Erfolg, für das Wohlergehen und die körperliche und geistige Balance wichtig und an der Zeit, sich an die Unvorhersehbarkeit, die Flüchtigkeit, die Unsicherheit und Mehrdeutigkeit, ja an den steten und schnellen Wandel der Welt, anzupassen.

Auch wenn wir mit zunehmendem Alter ein paar Zipperlein mehr in und an uns spüren, wenn wir merken, Körper und Geist entschleunigen unsere Lebensweise und setzen spürbare Handlungsgrenzen: Die Freude über das Leben, unseren Optimismus sollten wir uns nicht nehmen lassen! Doch wie kann man seine bisherige positive Erwartungshaltung, seine Zuversicht auch in der dritten Lebensetappe noch aufrechterhalten, wo wir doch z. B. gesundheitlichen Einschränkungen unterliegen (werden)?
Weiterlesen „Krisenabwehr für die Psyche – Resilienz im Alter – gesunder Optimismus (7)“
Meine neue Xing-Gruppe, in der ich neben fünf weiteren Moderatoren mitbetreue, verständigt sich jeden Monat auf ein neues Zielthema. Für den Monat November hat sich die Gruppe die „Innere Anbindung“ zum Thema gemacht.
Innere Anbindung? Als Monatsthema der Gruppe? Hm – was muss ich mir darunter vorstellen?
Weiterlesen „Der wichtigste Wert“







