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Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Wolkenwelt

Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns … (Teil 10)

Sonnenuntergang vor der Insel La Reunion im Indischen Ozean Ende Oktober 2019

Ich beschließe vorerst die Reihe „Wolkenweit“ und hoffe, dass es ein wenig Spaß gemacht hat, in die verschieden-bewolkten Himmel zu schauen. Und als Bonus gibt es heute statt der bisherigen acht ganze elf Motive zu sehen und zu bewundern (weil es – leider, leider – keine elfte Wolkenfrei-Episode mehr geben wird). In den nächsten Wochen werde ich mein Fotoarchiv weiter durchforsten und versuchen, weitere thematisch anspruchsvolle Serien zusammenzustellen. Ich würde mich freuen, Sie wieder als Besucher meines Blogs begrüßen zu dürfen .

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Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns … (Teil 9)

Himmel mit „Wolkensonne“ über einer Raffinerie in Norwegen

Himmelsaufnahmen haben es manches Mal schwer. Vor allem bei Motiven, die einen leisen, weichen Farbübergang aufweisen. Weil der Kontrast zwischen den Bildpunkten fehlt, kann man die Aufnahme im Nachhinein nicht wirklich scharfstellen. Wenn man es trotzdem erzwingen will, geht oftmals die Faszination der Aufnahme verloren. Der Betrachter meint, dass man hier hätte nachregulieren können oder müssen. Ich persönlich finde, dass es einen besonderen Reiz ausmacht, wenn das Motiv aquarellhaft daherkommt und einen etwas verschwommenen Eindruck macht. Da können und dürfen dann auch ein paar romantische Gefühle aufkommen …

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Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns … (Teil 8)

Abendstimmung mit Seevögeln in Bad Saarow

Wenn wir in einen Himmel voller Wolken schauen, dann bleibt uns der Blick in den Kosmos versperrt. Dafür erleben wir das Schauspiel einer großen Reihe von Wolkenformen, die die Wissenschaftler grundsätzlich in 10 Arten unterteilen: Cirrus-Wolken, Cirrocumulus-Wolken, Cirrostratus-Wolken, Altocumulus-Wolken, Altostratus-Wolken, Stratocumulus-Wolken, Stratus-Wolken, Nimbostratus-Wolken, Cumulus-Wolken und Cumulonimbus-Wolken. Ich für meinen Teil habe mich nie gefragt, um welchen Wolkentyp es sich bei meinem Motiv handelt – wenn ich abgedrückt habe, war ich immer nur begeistert von der Vielfalt, Struktur und Farbenfülle sowie von der vergänglichen Pracht der Naturwunder am Himmel. Ohne Wolken wäre der Himmel nur gleichmäßig hellblau und langweilig; die Sterne würden wir wegen der Sonnenhelligkeit auch nicht sehen.

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Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns … (Teil 7)

Zwei Tage vor dem Jahreswechsel 2019/2020: Auf dem Seeterrassen in Diensdorf-Radlow leuchtet der Himmel mit den Lampen um die Wette. Man glaubt fast, eine feste Decke über dem Kopf zu haben …

Jeder kennt den Moment: Es geschieht etwas Wunderbares – wie hier am Himmel – aber man hat sein professionelles Werkzeug (die gute Profikamera) nicht dabei … Was soll´s – da muss das Handy herhalten, denn dieser Augenblick wird so nicht wiederkommen, ist nicht reproduzierbar. Die Faszination der Wolkenformation mit den leuchtenden Farben, die der Sonnenuntergang produziert, lässt uns demütig werden. Das Spiel der Natur, aufgenommen durch unsere Sinne und übersetzt durch unsere Neuronen, schmeichelt der Seele und gibt uns Kraft, Mut und Zuversicht für zukünftige Vorhaben.

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Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns … (Teil 6)

Im Nordosten von Korsika – Himmel, Wasser und Erde scheinen ineinander überzugehen – eine Symphonie in Blau

Auch wenn er permanent zu sehen ist, der Himmel – wir schenken ihm meist nur dann Aufmerksamkeit, wenn er mit seiner Faszination und Schönheit Schlechtwetterbotschaften zu verkünden scheint. Wie reimte schon Rainer Maria Rilke in seiner ersten Elegie: „… denn das Schöne ist nichts als des Schrecklichen Anfang, den wir noch grade ertragen, und wir bewundern es so, weil es gelassen verschmäht, uns zu zerstören …“ Das trifft allzu oft auch auf die Wolkenbilder zu, die uns zu einem schnelleren Schritt nach Hause anmahnen … Lassen Sie sich aber hier nicht drängen, auch wenn die eine oder andere Bedrohlichkeit von den Wolken auszugehen scheint – es sind nur Projektionen, nicht die Realität; die ist bereits Vergangenheit.

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Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns … (Teil 5)

Blick durch eine durchbrochene Kuppel in den sommerlichen Wolkenhimmel …

Ich mag es, in den Himmel „hineinzuträumen“ – auf dem Rücken liegend und beobachtend, wie sich Wolken nähern und wie sie vorbeiziehen, wie sie ihre Form und Struktur verändern, plötzlich auftauchen und jäh auflösen. Ihre Existenz währt in der Regel nur wenige Sekunden bis Minuten. Unbelehrbare halten es auch länger als eine halbe Stunde aus, ohne dass sie sich umformen oder zerfallen. Kein Wolkengebilde gleicht dem anderen, und dennoch haben die Wissenschaftler Wolken klassifiziert, um aus ihnen Rückschlüsse über die vorangegangenen oder die nachfolgenden Wetterereignisse ziehen zu können. Manche Formationen habe ich nur einmal gesehen, wie z. B. die in der Vierergruppe aus Teil 4 meiner Reihe.

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Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns … (Teil 4)

Eine wolkige Feuersbrunst zeigte sich am Himmel über dem Ortsteil Bad Saarow-Pieskow am 15. Dezember 2020 – es scheint wie der Vorhof zur Hölle

Bilder müssen für mich ehrlich und authentisch sein. Ich experimentiere zwar auch gern, aber es muss sich in gewissen Grenzen halten. Die Bilder, die ich unter meiner Rubrik „Wolkenweit“ in die Öffentlichkeit entlasse, sind nur dann bearbeitet, wenn die Ausgangsqualität der Motive zu wünschen übrig ließ oder ich absichtlich einen Ausnahmeeffekt erzeugen wollte. Die Natur selbst ist in der Lage, uns ein Feuerwerk an Impressionen zu bieten, das man als Fotograf gar nicht mehr steigern kann oder muss. Heute präsentiere ich drei Kleingruppen, die als Minifotoserien zusammenpassen, weil sie auch zeitlich eng zueinander gehören.

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Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns … (Teil 3)

Abendhimmel in der Republik Irland im Frühjahr 2016

Es muss die Sehnsucht sein, die uns beim Anblick der untergehenden Sonne einfängt. Aber wonach sehnen wir uns? Nach Idylle, nach immerwährender Ruhe und Gelassenheit, nach Harmonie und Stressfreiheit? Wir könnten den Moment stundenlang genießen, doch macht er keine Anstalten „einzufrieren“ und zu bleiben. Immer ist er in formatfüllender Größe dabei sich zu verändern, um danach langsam in der Schwärze der Nacht zu versinken. Die Vergänglichkeit der abendlichen Augenblicke wird viele Stunden später belohnt mit einem Sonnenaufgang, der völlig neue Farben hervorzubringen vermag …

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Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns … (Teil 2)

Von der Potsdamer Schlössernacht 2014 – ein abendlicher Blick auf das Neue Palais

Mit den Jahren fiel mir auf, dass die Wolkenbilder, die ich in den Monaten August und Dezember gemacht hatte, die beeindruckendsten waren. Dabei kam es auch immer auf das korrekte Timing an – wenn sich ein imposantes Himmelsbild durch Wolken und Wind ankündigte, dann musste ich etwa fünf Minuten einplanen, um einen halbwegs offenen Ort zu erreichen, der nicht durch Bäume oder Häuser verstellt war und weitgehend freie Sicht bot. Denn auch wenn es verhältnismäßig einfach erscheint, Wolkenformationen zu fotografieren – sie verändern sich rasant schnell und es bleibt oft nur wenig Zeit, den richtigen Moment für eine Aufnahme zu erwischen.

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