© Wolfgang Schiele

Die Landesgartenschau in Wittstock/Dosse 2019 war und ist für viele BrandenburgerInnen Anlass, eine Auszeit in der Natur zu nehmen und zu schauen, was ihnen vor der Haustür so blüht …

Zugegeben: Eine Pflanz- und Unterhaltungsshow der Superlative ist sie nun nicht. Eher sieht alles ein wenig provinziell und der Haushaltslage des Landes entsprechend aus. Da das ganz große Terraforming ausgeblieben ist, besteht auf der anderen Seite ein wenig Hoffnung, dass der Erhaltungsaufwand nach dem Ende im Oktober überschaubar bleibt und Wittstock für nachfolgende Jahrgänge zwei pflegbare Parks hinterlässt.

© Wolfgang Schiele

Den besonderen Reiz macht die auenartige Landschaft um die beiden Flüsschen Dosse und Glinze aus, deren Ursprünglichkeit und Natürlichkeit durch den behutsamen Eingriff der Landschaftsgärtner nur noch unterstrichen wurde. Sie sind für mich die unbestrittenen Highlights des Events und ziehen die Blicke der Besucher mit ihren Unterwasserwäldern magisch an …
(Alle folgenden Bilder: © Wolfgang Schiele)

Symptomatisch für derartige Veranstaltungen ist der Besucherkreis, der durch die Anlagen wandelt: Gefühlter Altersdurchschnitt = 70 Jahre. Die Handvoll Gäste zwischen 20 und 50 muss man mit der Lupe suchen. Schade, dass derartige Events nur die Seniorenklasse ins Freie lockt. Nun ja: Am vergangenen Wochenende gab es gerade keine musikalische Freiluftveranstaltung, die genug Zugkraft gehabt hätte, um die „friday-for-future“- oder die Generationen Y und Z in die Natur zu ziehen …

Viel Spaß beim Schauen und danke für Ihr Interesse!
Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

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