Foto: Wolfgang Schiele – Eine Aronstabstaude im aufkommenden Gras – früher waren es schon mal sehr viele mehr …
Bereits seit fotografisch belegbaren 15 Jahren sind wir ein- oder gar mehrmals im Jahr am wunderschönen Alt Madlitzer See. Was einst als Refugium derer von Finckenstein in der Nähe begann, hat sich zu einem Naturparadies mit angeschlossenem Gesundheitshotel – Natur Ressort Gut Klostermühle der Brune-Gruppe aus dem Rheinland – entwickelt.
Foto: Wolfgang Schiele – Ein „wehrhafter Hüter“ des Alt Madlitzer SeesFoto: Wolfgang Schiele – Idylle mit prächtigen Sumpfdotterblumen, im Hintergrund die Klostermühle mit Restaurant Foto: Wolfgang Schiele – Ein Sturmopfer hat ganze Maßarbeit geleistet!Foto: Wolfgang Schiele – Ein einzigartiges Naturbiotop mit seinen Vegetationsinselchen
Der Wanderweg um den See herum ist in gut einer Stunde zu schaffen – und ist leicht auch von älteren Menschen zu bewältigen. Die etwa 3,5 km lange Strecke bietet immer neue Ausblicke auf den See und fantastische Einblicke in eine fast unberührte und naturbelassene Umgebung.
Foto: Wolfgang Schiele – Waldboden entlang des Uferwanderweges Ende April 2022Foto: Wolfgang Schiele – Immer, wenn ein Baum fällt, wird der Wurzelballen zum fruchtbaren Träger einer neuen VegetationFoto: Wolfgang Schiele – Fleißige Biber am Werk – aber der mittlere Baum scheint noch nicht nach ihrem Geschmack zu sein …
Ja, die Biber sind zurück, aktiver denn je! Nach den Dürresommern gab es in Brandenburg dann doch wieder etwas mehr Regen und so haben sich die Tiere wohl wieder familiär zusammengetan. Auf Schritt und Tritt kann man vermehrt die Zeichen und Arbeitsspuren der scharfen Zähne sehen. Sie selbst blieben an diesem Nachmittag für uns unsichtbar.
Foto: Wolfgang Schiele – Am Scheitelpunkt des Rundgangs, im typischen Buchensumpf, haben die Biber wieder große Bauten errichtetFoto: Wolfgang Schiele – Fast einen Meter hoch haben die Biber Altholz gestapelt und so einen Damm errichtet, der eine geschätzte Breite von über 20 m aufweistFoto: Wolfgang Schiele – Erstaunlich, wie dicht und undurchlässig der Biberwall gearbeitet ist!Foto: Wolfgang Schiele – Auf der anderen Seite des Damms ist es eher unspektakulär; aber bekanntermaßen sind stille Wasser ja tief!Foto: Wolfgang Schiele – Hier ist ein Blitz eingeschlagen – aber der Baum steht!Foto: Wolfgang Schiele – Mit einem letzten Blick auf die „Halligen“, wie ich die Vegetationsinseln im See hier nenne, verabschieden wir uns vom Alt Madlitzer See – Bis zum nächsten Mal!
Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!
Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren Wolfgang Schiele
Der Park in Steinhöfel ist die erste im englischen Gartenbaustil gestaltete Anlage in der Mark Brandenburg. Das Schloss selbst ist ein spätklassizistischer Umbau eines alten Adelssitzes von etwa 1730.
Foto: Wolfgang Schiele – Kleine Eiszeit am Scharmützelsee 2009/2010
Die letzten, wirklich sehr kalten Winter hatten wir 2009/2010 und 2011/2012 – das war der komplette See binnen einer Woche zugefroren und die Anlieger mussten ihre Anleger und Bootsstege schützen und Eisrinnen schaffen, damit diese nicht zerstört wurden.
Begleiten Sie mich auf einem kleinen Spaziergang durch die „Ostereierei“ der zurückliegenden Jahre. Die Vorbereitung auf das Frühlingsfest ist manchmal aufwendiger und intensiver als die für Weihnachten. Viele kreative Künstler sind in den Wintermonaten damit beschäftigt, für Ostern kleine Kunstwerke zu fertigen, die dann zwei, drei Wochen vor dem Fest die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erfahren dürfen.
Die Scharmützelseeregion verfügt über eine Reihe von Marinas und Anlegestellen für kleinere und größere Boote. Hier eine für Sportboote im westlichen Teil der Ortschaft, unweit des Ortszentrums.
Foto: Wolfgang Schiele – der Hafen und das Seebad von Bad Saarow
Seit 15 Jahren ist die Region um den Scharmützelsee im Brandenburgischen meine Heimat. Der Name klingt martialisch, hat aber nichts mit kriegerischen Auseinandersetzungen zu tun. Die Bezeichnung soll aus dem slawischen Wort für Faulbaum hergeleitet sein.
Ich bin auf der Suche nach dem Zweckmaß für das, was mit meinen Fotografien geschehen soll und welche Wirkung sie nach außen haben könnten. Habe ich sie allein für zu meiner Erbauung geschossen und vielleicht noch für den engsten Familienkreis? Möchte ich mich von Zeit zu Zeit daran erfreuen, positive oder nachdenkliche oder absurde oder traurige Gefühle in mir auslösen? Finden die Bilder dadurch ihre Bestimmung, dass ich sie großzügig in meine Vorträge, Seminare und Workshops einbaue, um bei den Teilnehmern Bewunderung zu erzeugen und Anerkennung zu erzielen? Bin ich auf die breite öffentliche Meinung und die Rückmeldung von professionellen Fotografen scharf, um mein Ego zu stärken und meine Selbstwirksamkeit zu bestätigen? Was tun mit den geschätzt weit über 10.000 Fotos, die in den vergangenen 10, 12 Jahren entstanden sind …?
Sie entstehen in milliardenfacher Ausfertigung, und das wahrscheinlich sogar täglich – Fotos. Insbesondere mit unseren Smartphones (von denen es mehr gibt als Menschen die Erde bevölkern). Weniger mit den professionellen Kameras, deren Verkaufszahlen (leider) rasant abstürzen. Ist ja auch nachzuvollziehen – mit dem Fotoapparat kann man nicht telefonieren, mit dem Smartphone wohl – und eben auch fotografieren. Obwohl ich fast meine, dass sein ursprünglicher Zweck (ähnlich wie bei der Fotokamera) langsam, aber sicher, verlorengeht. Es wird – wenn ich meine Umgebung beobachte – weniger telefoniert als fotografiert (pardon: eher geknipst), zumindest was die Datenvolumina angeht 😉