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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Alltägliches und Wunderbares

Wolkenweit – der zauberhafte Himmel über uns (12)

Ein Blick in den Himmel von St. Michael Mount in Südengland

Es ist in der Tat schon über drei Monate her, da ich meine Reihe der „zauberhaften Himmelsbilder“ veröffentlicht habe und meinte, sie sei abgeschlossen. (Elf Vorläufer sind verfügbar – am Ende dieses Beitrags sind die Links vermerkt.) Doch da sich mittlerweile wieder ein paar passende Fotos gefunden haben, möchte ich diese hier auch noch veröffentlichen. Denn sie reißen nicht ab – die Momente, in denen wir mit dem Himmel auch deshalb visuell in Verbindung kommen, weil er gern das ganze Motiv dominiert. Man muss nur ein wenig nach oben schauen …

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Impressionen aus Landschaft und Natur (6)

Herbststimmung am Madlitzer See

Hat man Zeit und gute Motiv- und Gestaltungsideen, dann ist die Natur- und Landschaftsfotografie eine dankbare Angelegenheit. Das Objekt verändert sich in der Regel nicht so schnell (Ausnahmen bilden z. B. Wolkenbilder oder Meereswellen), man kann sich psychisch einstimmen, den genauen Standort sorgfältig auswählen und die Technik ausgiebig justieren. Das Landschaftsmotiv hat (fast) alle Zeit der Welt, verhält sich nicht wie eine Diva und wird nicht mürrisch, wenn´s mal wieder etwas länger dauert beim Fotografen. Will man allerdings neue Sichten auf das Fotoobjekt erschließen, muss man nicht selten weite Wege zurücklegen, weil sich die Natur nicht so einfach zurechtrücken lässt.

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Dahlien – oder noch klangvoller: Georginen! (Teil 1)

Benannt sind die Blumen nach dem schwedischen Botaniker Anders Dahl; allerdings ist auch der Name Georginen sehr gebräuchlich. Die Dahlie stammt ursprünglich aus den Hochebenen Mexikos und Guatemalas. Die ersten Berichte und Aufzeichnungen über diese – wahrscheinlich schon vorher in Mittelamerika domestizierten Pflanzen – stammen aus dem 16. Jahrhundert. Die Gattung Dahlien teilt sich botanisch in vier Sektionen und 35 Arten.

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Impressionen aus Landschaft und Natur (5)

Fast 600 m hoch ist die höchste Klippe der EU – die Cabo Girao auf Madeira – und sie verlangte noch vor Jahren vom Fotografen schon etwas Mut beim Vortreten, um die Felder am Boden abzulichten …

Für die Landschaftsfotografie empfiehlt sich in den allermeisten Fällen ein Weitwinkelobjektiv. Der für die menschliche Wahrnehmung perspektivische Sichtwinkel beträgt zwischen 40 und 50°. Ein extremes Weitwinkelobjektiv (WWO) mit 12 mm Brennweite vergrößert diesen Sichtwinkel bis auf 122°. Ein moderates WWO arbeitet mit Brennweiten zwischen 28 und 25 mm. Durch die geringere Brennweite gegenüber den Normalobjektiven werden weit entfernte Gegenstände kleiner abgebildet, d. h., der Bildmaßstab verringert sich.

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Geheimnisvolle Treppen, Wege und Alleen (3)

Eine Baumallee im Morgennebel …

Gerade das Nebulöse, das Verschwommene, das nicht Fassbare, das, was durch den Verstand nicht dechiffrierbar ist, lässt uns einen Schauer über den Rücken laufen. Die Emotionen gewinnen die Oberhand und unsere Verteidigungsmechanismen werden aktiviert: der Blutdruck steigt, der Adrenalinspiegel ebenso, Schweiß beginnt sich auf der Stirn zu bilden. Angst als Schutzfunktion vor dem Ungewissen, dem Nichtalltäglichen, übernimmt die Körper- und Gedankensteuerung …

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Impressionen aus Landschaft und Natur (4)

Sonnenuntergang am Scharmützelsee

Glückliche Fotografen: Sie erleben zwei Gegenwartsebenen. Auf der einen Ebene vollzieht sich die visuelle Auseinandersetzung mit dem Motiv, die Komposition des Bildes im Ergebnis einer kreativen Lösungssuche. Hier scheint die Zeit wie eingefroren. Auf einer anderen Ebene wird der technische Part realisiert: Standort, Betrachtungswinkel, Kameraeinstellungen und vieles andere mehr muss abgeglichen werden. Hier läuft die Zeit davon, weil der nächste Moment schon nicht mehr dem vorangegangenen gleicht.

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Herausforderung Reisefotografie – Teil 4, die Insel La Reunion im Indischen Ozean

Das Hotel & Spa Le Saint Alexis auf La Reunion – französisch geführt und sehr originell gestaltet – mit hotelumlaufenden Pool und großzügig ausgestatteten Zimmern

La Reunion – der südlichste Ausleger der Europäischen Union, ein französisches Übersee-Departement im Indischen Ozean. Bis 1794 hieß die Insel Ile Bourbon – daraus leitet sich auch der geschützte Begriff der Bourbon-Vanille ab, die hier vielerorten kultiviert und in alle Herren Länder exportiert wird. Die Insel ist vor etwa 3 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität entstanden und vergrößert sich im Süden ständig auch weitere tektonische Dynamik. So findet man hier die höchste Erhebung des Indischen Ozeans – den Piton de Neiges („Schneegipfel“) mit 3070 m Höhe und den noch immer sehr aktiven Piton de la Fournaise, mit dem wir uns auf 2354 m Höhe in Augenhöhe befanden. Baden ist hier wegen der Haie nur in mit Netzen geschützten „Becken“ gestattet.

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„Der umbaute Raum“ – Baukunst und Kunstwerk (1)

Rotunde über der Eingangshalle des Belfaster Rathauses

Seit mehreren Monaten durchforste ich mein digitales Fotoarchiv auf der Suche nach Bildern, die mich persönlich auch noch nach 5 oder 10 oder gar 15 Jahren emotional ansprechen. Im Grunde ist mir ja die Natur- und Landschaftsfotografie ans Herz gewachsen – hier fühle ich mich in meinem Element. Doch mit der Zeit entdeckte ich eine Reihe von Architektur- und Kunstmotiven, die mich in der Realität wohl auch immer wieder ansprachen – sonst würde ich sie nicht so oft fotografiert haben.

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Geheimnisvolle Treppen, Wege und Alleen (2)

Zwischen übermannsgroßer Gunnera geht es einen mystischen Pfad entlang …

Was faszinierend ist, ist immer wieder die Perspektive: Beschreiten wir einen Weg, dann sehen wir an seinem Ende einen Punkt, der hell oder dunkel sein kann. Diese perspektivische Sicht kann ihn abenteuerlicher oder magischer, nebulöser oder diffuser, konspirativer oder gar verdächtiger machen.
Und dann erst die Treppen, vor allem, wenn sie sich nach links oder rechts winden und von unserem aktuellen Standort nicht einsehbar ist, wohin sie uns leiten. Manchmal verlieren sich Steige und Stufen in einer ahnungslosen dunklen, grauen Ferne, ein andermal eröffnen sich helle, sonnige Horizonte. Es bleibt in jedem Fall spannend und aufregend …

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