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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Resilienz

Krisenabwehr für die Psyche – Resilienz im Alter – gesunder Optimismus (7)

Grafik: Wolfgang Schiele

Auch wenn wir mit zunehmendem Alter ein paar Zipperlein mehr in und an uns spüren, wenn wir merken, Körper und Geist entschleunigen unsere Lebensweise und setzen spürbare Handlungsgrenzen: die Freude über das Leben, unseren Optimismus sollten wir uns nicht nehmen lassen! Doch wie kann man seine bisherige positive Erwartungshaltung, seine Zuversicht auch in der dritten Lebensetappe noch aufrechterhelten, wo wir doch z. B. gesundheitlichen Einschränkungen unterliegen (werden)?

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Krisenabwehr für die Psyche – Resilienz im Alter – Zukunftsorientierung (6)

Das Leben ist von Anfang an begrenzt. Auch wenn wir es in unseren jungen Jahren nicht bewusst reflektieren und uns noch in sicherem Abstand zum Abschied wähnen. Doch bereits mit der Geburt beginnt der Count-Down. Und egal, in welchem Lebensalter wir uns befinden – eine Gewissheit über die Länge der noch vor uns liegenden Zeit gibt es nicht. Gerade deshalb sollte uns jede Stunde und jeder Augenblick gleich wertvoll sein. Auch und erst recht an der Schwelle vom Beruf zum Ruhestand.

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Krisenabwehr für die Psyche – Resilienz im Alter – Netzwerkaufbau und -pflege (5)

Grafik: Wolfgang Schiele

Die Resilienzforschung kennt verschiedene Ansätze zu den Säulen und Einstellungen, die den Menschen gegen die verschiedenen Wechselfälle des Lebens, gegen Stress und Transformationsängste psychologisch widerstandsfähiger machen können. Mein Favorit ist auf der vorangehenden Abbildung zu sehen: sieben Resilienzfaktoren und drei lebensbedeutsame Grundeinstellungen.

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Krisenabwehr für die Psyche – Resilienz im Alter – Die Lösungsorientierung (4)

Grafik: Wolfgang Schiele
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Krisenabwehr für die Psyche – Resilienz im Alter – Die Kreativität (3)

Grafik: Wolfgang Schiele

Die Resilienzforschung kennt verschiedene Modelle zu den Säulen und Einstellungen, die den Menschen gegen die verschiedenen Wechselfälle des Lebens, gegen Stress und Transformationsängste psychologisch widerstandsfähiger machen können. Mein Favorit ist auf der vorangehenden Abbildung zu sehen: sieben Resilienzfaktoren und drei lebensbedeutsame Grundeinstellungen. Gestartet bin ich mit der Akzeptanz: https://wp.me/p7Pnay-2Ta, darauf folgte die Eigenverantwortung unter https://wp.me/p7Pnay-2V2.
Fortsetzen möchte ich mit der dritten Säule: der Kreativität.

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Von der Wirkkraft der Positiven Psychologie

Obwohl die Positive Psychologie noch nicht überall die nötige Anerkennung erlangt hat und teilweise von den Schulpsychologen belächelt wird, sind ihre Interventionen bei Menschen in Krisen und Problemsituationen nachweislich wirksam und – was äußerst angenehm und sehr willkommen ist – leicht erlernbar. Sie eignen sich als Selbstmanagementübungen und bedürfen schon nach kurzer Zeit keiner externen Anleitung mehr. Hier sind sieben nachhaltige Beispiele für verlässliche Interventionen der Positiven Psychologie, die unser Wohlbefinden und persönliches Glück steigern können …

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Krisenabwehr für die Psyche – Resilienz im Alter – Die Eigenverantwortung (2)

Die Resilienzforschung kennt verschiedene Ansätze zu den Säulen und Einstellungen, die den Menschen gegen die verschiedenen Wechselfälle des Lebens, gegen Stress und Transformationsängste psychologisch widerstandsfähiger machen können. Mein Favorit ist auf der vorangehenden Abbildung zu sehen: sieben Resilienzfaktoren und drei lebensbedeutsame Grundeinstellungen. Gestartet bin ich mit der Akzeptanz: https://wp.me/p7Pnay-2Ta.

Fortsetzen möchte ich mit der zweiten Säule: der Eigenverantwortung.

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Krisenabwehr für die Psyche – Resilienz im Alter – Die Akzeptanz (1)

Grafik: Wolfgang Schiele

Die Resilienzforschung kennt verschiedene Ansätze zu den Säulen und Einstellungen, die den Menschen gegen die verschiedenen Wechselfälle des Lebens, gegen Stress und Transformationsängste psychologisch widerstandsfähiger machen können. Mein Favorit ist auf der vorangehenden Abbildung zu sehen: sieben Resilienzfaktoren und drei lebensbedeutsame Grundeinstellungen.

Beginnen möchte ich bei den sieben Säulen, und hier mit der Akzeptanz.

Akzeptanz ist etwas, das wir nicht bekommen oder lediglich dulden. Akzeptanz ist eine aktive Positionierung, die auf Freiwilligkeit beruht. Es ist ein zustimmendes Werturteil, eine klare Parteinahme für einen Vorgang, eine Person oder eine Sache. Um seine Existenz, seinen Lebensweg zu akzeptieren, muss man sich mit der widersprüchlichen Umgebung, seinen persönlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten und den immer komplexeren Sachverhalten auseinandersetzen.

Akzeptanz beginnt u. a. mit der Einsicht, dass Vergangenes, so wie es verlaufen ist, unveränderbar bleibt. Diese oftmals von Zweifeln begleitete Erkenntnis verunsichert uns zwar, kann uns aber auch die Stärke verleihen, das bisherige Leben im Rückblick als geradlinig, stabil und wertbeständig zu verstehen. Es gab und gibt keinen Vergleich mit einem Weg B, den wir uns manchmal wünschen, weil wir ihn nicht gleichzeitig in einer parallelen Welt durchschreiten können. Was nicht mehr korrigiert werden kann, soll nicht beschämen, schuldbewusst und reumütig werden lassen, sondern uns Mut machen und Hoffnung geben, dass die Zukunft in der „Späten Freiheit“ weiterhin stimmig und schlüssig auf dem kausalen Prinzip von Ursache und Wirkung beruht – und damit verlässlich und beeinflussbar bleibt.

Grafik: Pixabay

Reinhold Niebuhr, einem US-amerikanischen Theologen, wird folgendes Zitat zugeschrieben, das die Qualität der Akzeptanz im Sinne einer Resilienzstärkung sehr gut widergibt:
„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Wenn Sie Ihre Akzeptanzfähigkeit weiter verbessern wollen, dann kann ich Ihnen folgende Übung vorschlagen: Finden Sie für sich in Situationen, die Sie nicht selbst beeinflussen oder verändern können, eine positive Selbstzuschreibung, einen individuellen Kraftsatz, eine Affirmation, die Ihnen als Mensch, als Persönlichkeit, als einzigartiges Individuum weiterhin Lebensmut, Optimismus und Selbstwertstärkung verleiht. Eine solche Satzaussage könnte vielleicht sein: „Auch wenn ich nicht die Macht habe, den Lauf der Dinge aufzuhalten und tatenlos zuschauen muss, wie Menschen sich gegenseitig ausbeuten und erniedrigen, bleibe ich in meiner persönlichen Kraft und Dynamik und liebe und schätze mich so, wie ich bin.“

Affirmationen sind eine große therapeutische Unterstützung beim Akzeptieren und Überwinden von Wechselfällen des Lebens. Vielleicht fällt es Ihnen mit dieser Art von Selbstbestätigung auch leichter, das Ableben des Partners, den Tod eines nahen Verwandten oder langjährigen Weggefährten besser zu verkraften und wieder mehr Lust auf´s Leben zu bekommen. Oder Sie kommen mit einer geeigneten Selbstzuschreibung leichter mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen als Begleiter des reifen Alters zurecht, ohne gleich an Ihrem Gebrechen verzweifeln zu müssen. Die Palette der Möglichkeiten reicht weit …

Im nächsten Beitrag geht es um die Eigenverantwortung als zweite Säule der Resilienz. Bleiben Sie gespannt!

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße

Wolfgang Schiele
(Vor-)Ruhestandscoach und Resilienztrainer für Senioren

© Wolfgang Schiele 2020 | Coaching50plus | https://www.coachingfiftyplus.de

Resilienz als persönliche Metakompetenz in krisenhaften Zeiten und „The Big Five“ (4)

Grafik: Pixabay

Wenn wir aus psychischer Sicht den Begriff der „Resilienz“ recht klar abgrenzen können, so ist der Terminus der „Big Five“ mehrfach besetzt.

Meine ersten „Big Five“ habe ich durch meine Kontercoach, die in Südafrika als weiblicher Scout u. a. mit der Beobachtung, Hege, Umsiedlung und Beobachtung von Wildtieren beschäftigt ist, kennengelernt. Es sind die fünf typischen Großtiere des südlichen Afrika, denen man auf Safaris regelmäßig begegnen kann: der afrikanische Elefant, das Spitzmaulnashorn, der afrikanische Büffel, der Löwe und der Leopard.

Daneben bin ich mit weiteren „Großen Fünf“ im Kontext zu meiner Fortbildung zum „PEPologen“ (PEP® = Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie nach Dr. Michael Bohne) in Berührung gekommen – genauer gesagt den „Big-Five-Lösungsblockaden“: dem Selbstvorwurf, dem Fremdvorwurf, den Erwartungen an andere, das innere Schrumpfen und die parafunktionalen Loyalitäten.

Im allgemeinen psychologischen Kontext stellen die „Big Five“ ein sprachenübergreifendes diagnostisches System der Persönlichkeitspsychologie dar. Darum soll es hier in erster Linie gehen.

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