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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Es scheppert und klimpert wieder: „The Song of Ice“

„The Song of Ice 1“ – aufgenommen am 25.12.2022

„Wie ein einziger Scherbenhaufen“, sagte vor zwei Jahren ein guter Freund, der bei mir zu Gast war. Und auch dieses Jahr lärmt es wieder verdächtig laut am Scharmützelsee: Die eisigen Nächte haben bereits für eine dünne Eisdecke auf dem See gesorgt. Der morgendliche Westwind hat das Eis gebrochen und schiebt die Platten und Plättchen an des Ostufer. So kann man dort wieder ein Phänomen erleben: „The Song of Ice“.


Die fensterglasdicken Eisplättchen schieben sich übereinander und werden durch den leichten Wind bewegt. Dadurch entsteht ein schepperndes oder manchmal auch klirrendes Geräusch – je nachdem, wie dick die Eisschicht war, die sich nun bei Wind hoch und runter bewegt. Das Geräusch ist bereits von Weitem zu hören und man kann es bei ein wenig Glück sogar an verschiedenen Uferbereichen erleben.

„The Song of Ice 2“

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!

Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2022 | Coaching50plus | http://www.coachingfiftyplus.de

Wunderbare Welt der Bäume 4

Spalierbäume in Penhurst Place and Garden (Südengland) – artgerecht angelegt oder unnatürlich vergewaltigt?

Ja, ich stelle diese Frage hier: Kann man auch mit Bäumen nicht-artgerecht umgehen? Kann man sie den menschlichen Vorstellungen von Schönheit unterwerfen und sie zwingen, so zu wachsen, wie sie es von Natur aus selbst nicht freiwillig tun würden? Und was hätte eine solche „unethische“ Vorgehensweise für Konsequenzen? Viele botanische Gärten, aber auch Parks, versuchen neue Sichtachsen zu entwerfen und originelle Gestaltungsformen mit Spaliergehölz zu kreieren. Ein legitimer Eingriff in die Natürlichkeit der Bäume? Oder eine Anmaßung gegenüber göttlicher Schöpfung? Übrigens verfügt z. B. die Hainbuche über die Fähigkeit, mit ihresgleichen zusammenzuwachsen. Auch Rotbuche, Platane und Feldahorn sollen über diese Eigenschaft verfügen.

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Herausforderung Reisefotografie – Teil 3 Seychellen, die Insel Praslin

Strandmotiv auf Praslin nach dem Sturm – nach der Anlandung von Tang sieht es nicht gerade paradiesisch aus …

Praslin ist bekannt für seinen einzigartigen Nationalpark mit endemischen Seychellenpalmen und den daran wachsenden größten Nüssen der Welt. Der Urwald wird sorgsam geschützt und gehütet. Als Fotograf besteht hier die Herausforderung, unter dem heftig abdunkelnden Palmendach und auf große Entfernung in der Höhe – z. B. bei der Coco de Mer – noch passable Fotos zu machen. Und all das in der Eile einer Führung, auf schmalen Wegen und mit einer größeren Gruppe. Hoffentlich ist es nicht auch noch glatt …

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Kurioses vor der Fotolinse (4)

Die (Baum-)Sphinx vom Scharmützelsee

Kuriositäten – das ist etwas, was merkwürdig ist, das vom Üblichen, Normalen abweicht – und deshalb Aufsehen erregt. Manchmal übersehen wir sie, weil sie nicht in den Rahmen passen, aus dem heraus wir gerade die Welt sehen. Doch manchmal sind wir jedoch bereit, den Rahmen, unsere Haltung und unsere Sichtweise zu wechseln. Dann erkennen wir das Humorige, das Andersartige oder Schelmische hinter dem scheinbar Alltäglichen …

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Impressionen aus Landschaft und Natur (1)

Landschaftliche Idylle auf den Lofoten

Ursprünglich wollte die Landschaftsfotografie die Natur möglichst wirklichkeitsnah abbilden. Im Mittelpunkt stand die authentische Flora, die sich ungestört in der Geografie der Welt ausgebreitet hatte und deren Abbildung auf einem Foto die Sehnsucht nach unseren menschlichen Anfängen auslösen konnte. Der Einfluss der Romantiker war unübersehbar. Dabei hatte es der Landschaftsfotograf schon etwas schwieriger als der Maler: Musste er doch das, was tatsächlich war, ohne verbrämte oder verfeinerte Zutaten ablichten.

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Wunderbare Welt der Bäume 3

Windflüchtende Mastixbäume auf Korsika

Bäume gelten als Inbegriff der Stärke und Widerstandskraft, weil sie allen Wettern scheinbar schutzlos ausgeliefert sind und ihnen dennoch trotzen. Aufbauend auf der Außenwirkung, die ein ausgewachsener Baum auf uns hat, wurde die sog. „Baumübung“ entwickelt – eine Imaginationsübung zum Tanken frischer geistiger und körperlicher Energie und zur Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts:

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Der „Nocebo-Effekt“ – oder die Macht der Worte

Foto: Wolfgang Schiele

Wir werden nicht jünger – zumindest nicht biologisch. Und mit dem langsamen organischen Rückbau unseres Körpers gehen vermehrt Krankheiten einher, die behandelt werden müssen und auch sollten. Dafür braucht es Mediziner, meist sind die Hausärzte gefragt. Schließlich wird ein Arzt-Patienten-Gespräch geführt. Und dessen Inhalt und Form kann neben den verschriebenen Medikamenten und Therapien zu erheblichen Komplikationen und Nebenwirkungen führen …

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Von Tür zu Tor (3)

Das schmiedeeiserne Eingangstor zum Botanischen Garten in Pamplemousses auf der Insel Mauritius

Gehen wir mutig und furchtlos durch Tore oder Türen – und neue Welten tun sich für uns auf. Manches Mal stehen wir vor verschlossenen Türen und Toren und meinen, genau diese müssten sich für uns öffnen. Und im Bedauern darüber, dass sie uns partout keinen Zugang gewähren wollen, übersehen wir die vielen anderen Türen und Tore, die uns offenstehen. – Hier ist Teil drei einer kleinen Sammlung aus der Rubrik „Türe und Tore“.

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Bitte setzen! – Zwischen Gestühl und Gebänk 2

In Anlehnung an … na, Sie wissen schon! Womöglich eine Allegorie für den aktuellen Zustand unserer Gesellschaft?

„Glück ist ein Stuhl, der plötzlich dasteht, wenn man sich zwischen zwei andere setzen will.“
So zitieren wir heute George Bernard Shaw. Der schien schon gewusst zu haben, wozu ein Stuhl im Fall aller Fälle gut ist. Also lassen Sie uns sehen, was wir uns unter unser wertes Hinterteil stellen sollten. Auf geht´s!

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