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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Alltägliches und Wunderbares

Tulpen? – kommen gar nicht aus Amsterdam … (1)

Ursprünglich stammt die Tulpe gar nicht aus Holland. Ihre Heimat liegt in Persien und hat ihren Namen deshalb bekommen, weil die klassische Tulpe die Form eines Turbans hat, der in dieser Region weit verbreitet war und ist. Als ich 2008 das erste Mal im niederländischen Tulpengarten Keukenhof („Küchenhof“ auf deutsch) war, konnte ich mir lediglich Kataloge anschauen und eine Zwiebelbestellung für den Herbst aufgeben. Im Frühjahr werden die Zwiebeln eher nicht gehandelt, denn da ist keine Pflanzzeit und man müsste die Zwiebeln bis zum Herbst fachgerecht lagern.

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„Der umbaute Raum“ – Baukunst und Kunstwerk (6)

Jugendstilbild in einem Treppenaufgang in Berlin-Köpenick

Heute habe ich eine kleine Auswahl von Architekturbildern aus zwei Kunstepochen zusammengetragen: zwei kleine Galerien zum Jugendstil und eine zum Bauhaus. Die Bilder entstammen zum einen der mallorquinischen Jugendstilzeit in Palma de Mallorca und zum anderen aus dem Stadtzentrum in Görlitz (Kaufhaus und Bahnhof). Obwohl die beiden Stilepochen zeitlich eng aufeinander folgen, sind sie von der künstlerischen Herangehensweise und Ästhetik grundverschieden.

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Impressionen aus Landschaft und Natur (8)

Die „Siebenfarbenen Erden“ – ein Naturschauspiel und Besuchermagnet auf Mauritius

Während der Schulzeit hatten wir im Fach Deutsch bei Klassenarbeiten fast immer die Wahl, eine Buchinterpretation zu schreiben oder uns für eine Bildbeschreibung zu entscheiden. So weit ich mich erinnern kann, habe ich immer die visuelle Variante bevorzugt: Beschreiben was ich sehen und emotionalisieren kann, und nicht, was ich gerade gelesen (oder als Pflichtliteratur auch nicht gelesen …) habe. Eine Buchrezension ist fast immer stringent und unzweideutig, weil Sprache sehr exakt ist und der Kontext eines Buches kaum abweichende Wertungen offenlässt.

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Zwischen Kunst, Kitsch und Keramik – Ein Bummel auf Märkten und durch Museen (Teil 3)

Auf einer Keramikverkaufsmesse im Spreewald

Es macht Spaß, sich von der visuellen Vielfalt der ausgestellten Ware begeistern zu lassen. Immer wieder werden unsere Blicke vom nächsten Gegenstand, vom danebenstehenden Objekt abgelenkt und schweifen ruhelos umher. Ein Eindruck wird vom nächsten überlagert – es fällt uns schwer, sich auf ein bestimmtes Element zu konzentrieren, um sich ganz dem Reiz und der Aussage desselben hinzugeben.

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„Der umbaute Raum“ – Baukunst und Kunstwerk (5)

Der „Sonnenanbeter“ vor dem Schloss Ekberg in Dresden

„In die Höhe gebaut“ – so lautet der Slogan der Architektur-Blog-Blätter, die in dieser Ausgabe zu sehen sind. Mal sind es ungewöhnliche Standorte, mal extreme Perspektiven, die zu den Fotos geführt haben. Im Gegensatz zur Landschaftsfotografie, wo fast ausschließlich mit dem Landscape-Format gearbeitet wird, fordern die Bauwerke sehr oft das Hochformat, um einen möglichst kompletten und beeindruckenden Blick vom Motiv zu erhalten. Das Querformat kann man nicht beliebig in der Horizontalen strecken – mit der Sicht von unten nach oben gelingt das in vielen Situationen ganz gut.

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Geheimnisvolle Treppen, Wege und Alleen (4)

Wanderpfad auf Lanzarote – dicht am Ufer des Atlantik entlang

Alles, was wir uns nicht (wissenschaftlich) erklären können, verbannen wir gern ins Reich der Sagen und Mythen. Mythen erheben den Anspruch wahr zu sein, ohne dass man nachvollziehbare Beweise vorlegen kann. Viele Mythen stehen in religiösen Zusammenhängen, einige haben ihren Ausgangspunkt auch in der Natur. Und wieder andere stehen in enger Verbindung zu den sog. Archetypen, die in der Psychologie eines Carl Gustav Jung große Bedeutung erlangten. Es sind kollektiv ererbte, im Unterbewusstsein verankerte menschliche Vorstellungs- und Handlungsmuster, die sich zu jeder Zeit in Form von Symbolen manifestieren können. Auch am Ende eines Weges, hinter eine Biegung, nach einem Aufstieg.

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„Der umbaute Raum“ – Baukunst und Kunstwerk (4)

Blick auf die alten Lübecker Salzspeicher

Architektur in Deutschland. In diesem Blogbeitrage habe ich einige Bauten zusammengestellt, die ich im Laufe der Jahre bei Reisen und Ausflügen vor die Kamera bekommen habe. Sie zeigen die Kreativität der Architekten und die damit verbundene Vielfalt der Bauwerke, die die Zeit und die jeweilige Kulturepoche hervorgebracht hat.

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Impressionen aus Landschaft und Natur (7)

Im Trollfjord mit der „Nordnorge“ unterwegs

In meinem Verständnis ist die Landschaftsfotografie nicht das ausschließliche Ablichten unberührter Natur in Panoramamanier oder als ding- und menschenleeres Stillleben. Wenn sich einzelne künstliche Bauten oder auch Einzelpersonen in die Bildkomposition einpassen oder unvermeidbar sind, dann gehen diese Aufnahmen für mich genauso als Natur- und Landschaftsfotografie durch. Mit dieser Art von Fotografie verhält es sich zudem auch so, dass man die vorgefundenen Landschaften, ihre Anordnungen, Charakteristika und Farbenwelt nicht einfach umbauen kann, um Bildgestaltungsregeln einzuhalten oder ästhetischen Prinzipien zu entsprechen. Die Möglichkeiten sind beschränkt und der eine oder andere Tabubruch muss – und darf – erlaubt sein.

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Zwischen Kunst, Kitsch und Keramik – Ein Bummel auf Märkten und in Museen (Teil 2)

In der Villa dei Viscovi in Torreglia (Provinz Padua)

Kunst kann faszinierend sein, aber auch sehr verstörend wirken. Was sie wohl immer tut: Sie regt uns zum Nachdenken an und zur inneren Auseinandersetzung mit dem Kunstgegenstand. Was aber sind die Kriterien, die wir anlegen, wenn wir uns zwischen Kunst und Kitsch entscheiden? Welche Gefühle spielen eine Rolle dabei und wie gelangt der Verstand zu einem Ergebnis? Und stimmen sich beide auch ab? Oder bleibt die Pro- oder Kontraaussage eine eher einseitige Entscheidung des Kopfes, des Herzens oder des Bauches?

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