Bäume gelten als Inbegriff der Stärke und Widerstandskraft, weil sie allen Wettern scheinbar schutzlos ausgeliefert sind und ihnen dennoch trotzen. Aufbauend auf der Außenwirkung, die ein ausgewachsener Baum auf uns hat, wurde die sog. „Baumübung“ entwickelt – eine Imaginationsübung zum Tanken frischer geistiger und körperlicher Energie und zur Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts:
Das schmiedeeiserne Eingangstor zum Botanischen Garten in Pamplemousses auf der Insel Mauritius
Gehen wir mutig und furchtlos durch Tore oder Türen – und neue Welten tun sich für uns auf. Manches Mal stehen wir vor verschlossenen Türen und Toren und meinen, genau diese müssten sich für uns öffnen. Und im Bedauern darüber, dass sie uns partout keinen Zugang gewähren wollen, übersehen wir die vielen anderen Türen und Tore, die uns offenstehen. – Hier ist Teil drei einer kleinen Sammlung aus der Rubrik „Türe und Tore“.
In Anlehnung an … na, Sie wissen schon! Womöglich eine Allegorie für den aktuellen Zustand unserer Gesellschaft?
„Glück ist ein Stuhl, der plötzlich dasteht, wenn man sich zwischen zwei andere setzen will.“ So zitieren wir heute George Bernard Shaw. Der schien schon gewusst zu haben, wozu ein Stuhl im Fall aller Fälle gut ist. Also lassen Sie uns sehen, was wir uns unter unser wertes Hinterteil stellen sollten. Auf geht´s!
La Digue ist die Trauminsel der Seychellen (oder vielleicht der ganzen Welt?) schlechthin. Was aber macht den Reiz dieser kleinen, von Fahrzeugverkehr weitgehend befreiten Insel aus? Man muss es selbst erlebt haben: Das Zusammenspiel von türkisblauem Meer, einem pastellfarbenen Himmel und vom weiß-beigen Sand am Strand. Der Strand wird von einer nur leichten Dünung getroffen, deren Wellenhöhe abgebaut und deren Wellenlänge sehr groß ist. Das hat sie einer Kette von Korallenriffs rund um die Insel zu verdanken. Das, so könnte man einwerfen, findet sich auch anderswo auf der Welt. Was die Einmaligkeit der Insel – und besonders der Uferregionen rund um La Digue – ausmacht, sind die granitenen Felsen, die vor etwa 200 Millionen Jahren im Ergebnis der Kontinentaldrift als Inseln zurückblieben. Die inneren Seychellen sind die weltweit einzigen Inseln, die nicht korallinen oder vulkanischen Ursprungs, sondern aus den Resten einer frühen Kontinentalmasse (Gondwanaland) hervorgegangen sind.
Soll ich mir jetzt „forhohnebiblt“ vorkommen? Besser nicht! (mitten in Dresden fotografiert)
Manch Alltägliches und fast Übersehene erweist sich erst später als Kuriosum. Denn um es zu verstehen oder deuten zu können, brauchen wir entweder mehr Informationen oder die Fähigkeit, um die Ecke zu denken. Es ist wie bei einem Witz, den man als Letzter versteht, wo alle schon lachen. Aber es sind auch die optischen Eindrücke, die ganz und gar nicht in diese Welt hineinpassen wollen, weil sie skurril und bizarr sind. Oder uns die Möglichkeit lassen, Ungewohntes in sie hineinzuinterpretieren.
„Ich fühle mich total abgebrannt!“ – in den Lost Gardens of Heligan (Südengland) entdecktIn dieser Gasse … (übrigens in Görlitz, der östlichsten deutschen Stadt bemerkt)… sind vielleicht auch noch Autorowdys und Anrempler zugelassen (so sind die Schweizer)Typisch Harz – ach deshalb riechts hier vielleicht so komisch … (in der Weltkulturerbestadt Quedlinburg entdeckt)… wo doch fast überall das Personal gehalten werden sollte! (Nichts gegen das Personal – es gab lecker Essen hier auf der Insel Usedom …)Nicht wer hat, sondern wer nimmt den größten? (Die entscheidende Spatenfrage im „Eden Project“ in Südengland)Bregenzer Stadtaufreger Ende 2019 … Das „Museum der zerbrochenen Beziehungen in Zagreb“ – (Bringen Sie hin, was immer Sie an eine alte Liaison erinnert)
Eine uralte Olive auf der Insel Korsika – frei nach Van Gogh von der Natur nachempfunden
Die ersten Vorläufer der Bäume tauchten bereits im Karbon auf der Erde auf. Im Allgemeinen ist der Baum eine verholzte Pflanze, die aus einer Wurzel, dem emporsteigenden Stamm und (in der Regel) aus einer belaubten Krone besteht. Durch das jährliche Austreiben verlängern sich die Äste und Zweige und nehmen nach ihrem Verholzen an Umfang zu, wobei regelmäßig der Stamm die Stabilität und Robustheit des Baumes erhöht. Bäume unterscheiden sich von Sträuchern hauptsächlich dadurch, dass ihre Endknospen die seitenknospen dominieren, was zur Herausbildung eines überragenden Haupttriebes führt.
Bei der Durchsicht meiner Archivordner sind mir noch einige Fotos in die Hände gefallen, die sich gut in die Thematik „Wolkenweit“ einreihen – deshalb hier noch eine kleine Zugabe. Die meisten der Motive entstammen einer Fahrt mit der Hurtigrutenlinie – sie versteht sich selbst als die schönste Seereise der Welt. Dem kann ich nur bedingungslos beipflichten.
Blick vom Strand des Avani-Resorts und Spa auf Mahe
Wer unterwegs auf einer Städte- oder Studienreise ist und ein Faible für die Motive um sich herum entwickelt, möchte sie gern auch „mitnehmen“ – für die Zeit nach der Reise. Das kann durch die Speicherung der Motive im Gehirn geschehen oder aber durch Fotos, die man von ihnen macht. Ersteres hat den Nachteil, dass die Erinnerung mit den Jahren schwächer wird und sich oft selbst verfälscht. Letzteres bedarf eines gewissen Genussverzichts im Moment des Betrachtens, weil man sich regelmäßig auf das Objekt konzentrieren und auf die Kameraeinstellungen achten muss. Und gleichzeitig unter Zeitdruck steht, weil die Reisegruppe weiterzieht oder das Motiv sich – gerade jetzt wo ich hier bin! – nicht fotogen genug verhält …
Zugangstor zu einem Abteil im südenglischen Garten von Hever Castle
Ich lese gerade in der Zeitschrift „ZEIT WISSEN“, dass die Menschheit im Jahre 2020 1,2 Billionen Fotos geschossen hat. Eine Zahl, bestehend aus 13 Stellen! Sieben Jahre zuvor waren es gerade mal 1,2 Milliarden Aufnahmen, die in Apps oder sozialen Netzwerken auftauchten. In dieser kurzen Zeit hat sich die Aufnahmewut der Menschheit vertausendfacht! Und noch eine interessante Zahl: In ganzen 2 Minuten machen wir mehr Fotos, als im gesamten 19. Jahrhundert zusammen! – Wir müssen uns daher nicht wundern, dass uns die Bilderflut einfach überrollt und uns nur ganz wenig Zeit lässt, ein einzelnes Motiv visuell aufzunehmen, zu verarbeiten, es zu würdigen und zu reflektieren.