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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Nachdenkliches aus Seminaren und Coachings

„Die Welt ist eine Scheibe“ … und sie braucht einen Online-Knigge

Grafik: Pixabay

In diesen merkwürdigen, exemplarischen Zeiten, in denen ein Eiweißkonvolut unser Verhalten zu diktieren scheint, hat sich die Arbeitswelt radikal verändert. Das als Social Distancing bekannte Herauslösen von Menschen aus vielen Arbeitskontexten und Lebensgemeinschaften hat sie zu Telearbeitern in einer humanentfremdeten Welt gemacht. Kommunikation war und ist weitgehend nur noch über Maschinen und den Äther möglich und die Protagonisten saßen sich noch nie so weit entfernt, und dennoch so nah, gegenüber. Welch Sarkasmus der Geschichte: Die Welt ist (wieder) eine Scheibe!

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Der „Elevator Pitch“ – Karriereaufzug oder virale Herausforderung?

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Der Elevator Pitch als forcierte Seminareröffnung
Für das Opening meiner Seminare bemühe ich sehr oft die Metapher vom „Elevator Pitch“. Für US-Amerikaner ist es eine Routine, in der Fahrzeit eines Wolkenkratzer-Lifts von etwa einer Minute einem Unbekannten prägnant zu erklären, wer man ist, was man tut und was man im Leben noch erreichen will. Ich nutze den E. P. immer dann, wenn sehr viele Seminaristen an meinen Workshops teilnehmen, um einen zeitlich effektiven Einstieg zu haben. Denn wenn man Menschen auffordert, über ihr Leben zu sprechen, dann werden sie oftmals sehr, sehr ausführlich … So bleibt jedem Teilnehmenden eine Minute, und wenn die abgelaufen ist, aber der Redner noch nicht zu Ende gekommen, dann klatschen alle anderen auf mein Zeichen hin wertschätzend Beifall …

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Und nein, ich gebe (jetzt) keine Webinare!

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Das Netz ist voll von Angeboten an Online-Seminaren, geradezu viral verseucht, möchte man meinen. Jeder, der nur halbwegs meint, sein Wissen in diesen Zeiten verbreiten zu müssen, wird zum Anbieter von digitalem Sendungs-Wissen. In einer Krisensituation, die wenig oder keinen unmittelbaren Kontakt zwischen Mentoren und Teilnehmern zulässt, gerät die Übertragung via Bildschirm zu einer Art Allheilmittel. Die weitgehend erzwungene Isolation, die analoge Vereinsamung, greift auf das letzte Hilfsmittel zurück, das uns geblieben ist zur zwischenmenschlichen Kommunikation. Manch Anbieter von Zahlen Daten Fakten hofft, die coronaverkeimte Zeit überbrücken zu können mit den technischen Diensten der digitalen Welt. Dahinter verbirgt sich natürlich auch der Zwang, das weggebrochene Präsenzgeschäft zumindest partiell auszugleichen und einen gewissen Deckungsbeitrag zu erwirtschaften.

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Wie lebensecht sind Online-Seminare?

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Das fragte ich mich, als ich über meine Trainerzukunft nachdachte. Ist es sinnvoll, sich neues know-how anzueignen, sich mit bisher nicht bekannten technischen Hilfsmitteln anzufreunden, eine spezielle E-Marketingstrategie zu entwickeln und die Lerninhalte an die neuen Medien anzupassen?

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Stille Vermächtnisse – Oder: Im Auftrag der Eltern!

Foto: Wolfgang Schiele

Viele Menschen leiden im fortschreitenden Alter an einer seelischen Störung mit Krankheitswert. In fast allen Fällen schreiben sie das dem Alterungsprozess zu. Die Ursachen und Zusammenhänge für das Auftreten einer psychischen Erkrankung sind zweifellos sehr multifunktional. An einen wichtigen, weil sehr häufigen Auslöser, denken aber die wenigsten der Betroffenen im ersten Moment: An seelische Verletzungen aus der Kindheit und Jugend, die jetzt aufbrechen können.

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Ich. Hier. Jetzt.

In einem meiner Seminare habe ich 2018 erstmals Fragen nach der komplexen Präsenz von Teilnehmern im laufenden Event gestellt. Auf meinem Flipchart standen drei Fragen …

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„Es kann sein, dass …“ – Eine kurze Einführung in das IntrovisionCoaching

Foto: Wolfgang Schiele

Anfang des Jahres befand ich mich in einer selbstgewählten Weiterbildung zum „Introvision-Coaching“. Was das ist, I n t r o v i s i o n ? Und kann man damit jemanden coachen, ja gar therapieren?

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Was unseren Abschied so schwer macht …

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In meinen dreitägigen Workshops zum Übergang vom Beruf in den Ruhestand biete ich neben feststehenden Inhalten auch regelmäßig zwei Themen zur freien Auswahl an: „Altersgerechtes Lernen“ und „Existenzielle Grundsatzfragen“. Nach nunmehr weit über 20 Veranstaltungen hat sich statistisch gesehen ein klarer Favorit herauskristallisiert: die existenziellen Fragen nach Irvin Yalom, u. a. zum Tod. Warum ist das so?

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Fit, gesund und resilient in den Ruhestand

Foto: Wolfgang Schiele

Wenn es auf das Ende der Berufsphase zugeht, kommt es auf zwei Dinge ganz besonders an: In den verbleibenden Arbeitsjahren agil und leistungsfähig im Job zu bleiben (was wohl vorrangig für den Arbeitgeber wichtig ist) und dann seinen Ruhestand seelisch und physisch möglichst fit zu erreichen (was wohl am wichtigsten für den Arbeitnehmer sein dürfte). Diese beiden „Dinge“ sind von besonders hohem Stellenwert in einer Zeit, die von Unbeständigkeit, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geprägt ist. Denn auf diese „VUKA-Welt“ werden wir als reife erwachsene Menschen regelmäßig nicht oder nur sehr unzureichend vorbereitet.

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