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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Die raffinierten Tricks unserer Psyche (3): Psychosoziale Abwehr und Reaktionsbildung

Wenn man vom „Drei-Instanzen-Modell“ der Psyche von Siegmund Freud ausgeht, dann befindet sich das ICH, unser Verstand, im Spannungsfeld unseres ES, das dem Lustprinzip folgt, und unseres ÜBER-ICHs, das als moralische Instanz arbeitet. Um in diesem Zwiespalt, diesem Kontrast, eine reelle Überlebenschance zu haben, hat sich unser Gehirn Kompensations- und Bewältigungsmechanismen zugelegt, die innerseelische und zwischenmenschliche Konflikte verarbeiten können. Es ist wohl Anna Freud, der Tochter des großen Psychoanalytikers zu verdanken, dass wir heute über eine umfangreiche Vielfalt von gut beschriebenen und alltagstauglichen Abwehrmechanismen verfügen, die verständlich und einleuchtend sind.

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Kunst am Klo – trotz Krise!

Foto: Wolfgang Schiele

Bad Saarow, mein Heimatort, ist um eine Attraktion reicher: Ein Klohäuschen an einer der vielen Badestellen am hiesigen Scharmützelsees hat sich nach einer Woche künstlerischer Betätigung der Firma art efx aus Potsdam in einen Pavillon nach Zille´schem Vorbild verwandelt!

Foto: Wolfgang Schiele

Wollen wir hoffen, dass die einladende Wirkung der Kunstlatrine auch tatsächlich Toilettengängern zur bedürflichen Nutzung zur Verfügung stehen wird – denn aus Gründen der Corona-Pandemie sind bis auf Weiteres die Türen erst einmal verschlossen.

Foto: Wolfgang Schiele

Hoffen wir also das Beste – sonst müssen die Badenden sich womöglich wieder in die Büsche schlagen:

Foto: Wolfgang Schiele

„Jibt dir det Leben een Puff,
denn weine keene Träne!
Lach dir’n Ast und setz dir druff
und baumle mit de Beene.“
(Heinrich Zille)

Foto: Wolfgang Schiele

In diesem Sinne vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße

Wolfgang Schiele
(Vor-)Ruhestandscoach und Resilienztrainer für Senioren

© Wolfgang Schiele 2020 | Coaching50plus | https://www.coachingfiftyplus.de

Die raffinierten Tricks unserer Psyche (2): Projektion und Verdrängung

Grafik: Wolfgang Schiele + Pixabay

Wenn man vom „Drei-Instanzen-Modell“ der Psyche von Siegmund Freud ausgeht, dann befindet sich das ICH, unser Verstand, im Spannungsfeld unseres ES, das dem Lustprinzip folgt, und unseres ÜBER-ICHs, das als moralische Instanz arbeitet. Um in diesem Zwiespalt, diesem Kontrast, eine reelle Überlebenschance zu haben, hat sich unser Gehirn Kompensations- und Bewältigungsmechanismen zugelegt, die innerseelische und zwischenmenschliche Konflikte verarbeiten können. Es ist wohl Anna Freud, der Tochter des großen Psychoanalytikers zu verdanken, dass wir heute über eine umfangreiche Vielfalt von gut beschriebenen und alltagstauglichen Abwehrmechanismen verfügen, die verständlich und einleuchtend sind.

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Abwehrmechanismen – oder: Die raffinierten Tricks unserer Psyche (1)

Grafik: Wikipedia/Wolfgang Schiele

Wenn man vom „Drei-Instanzen-Modell“ der Psyche von Siegmund Freud ausgeht, dann befindet sich das ICH, unser Verstand, im Spannungsfeld unseres ES, das dem Lustprinzip folgt, und unseres ÜBER-ICHs, das als moralische Instanz arbeitet. Um in diesem Zwiespalt, diesem Kontrast, eine reelle Überlebenschance zu haben, hat sich unser Gehirn Kompensations- und Bewältigungsmechanismen zugelegt, die innerseelische und zwischenmenschliche Konflikte verarbeiten können. Es ist wohl Anna Freud, der Tochter des großen Psychoanalytikers zu verdanken, dass wir heute über eine umfangreiche Vielfalt von gut beschriebenen und alltagstauglichen Abwehrmechanismen verfügen, die verständlich und einleuchtend sind.

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Die weisen Männer – ein Coaching durch die Neurologischen Ebenen von R. Dilts

Nach langer Zeit habe ich sie wiedergefunden – die wunderbare Lehrgeschichte, die Alexa Mohl in ihrem Werk „Metaphern-Lernbuch“ von 1998 niedergeschrieben hat. Sie ist ein Paradebeispiel dafür, wie man anhand der Neurologischen Ebenen von Robert Dilts, auch „Diltssche Pyramide“ genannt, Problemlösungen angehen kann, die oftmals auch zu Verhaltensänderungen führen. Die Hauptfigur, ein Kaufmann, wird auf dem „Hinweg“ über die verschiedenen Ebenen (Verhalten, Fähigkeiten, Werte, Identität und Sinn) erst nach oben an die Pyramidenspitze geführt, um dann – ausgehend vom WOZU in dieser Welt – bei seinem Abstieg von der Pyramide selbst zu neuen Erkenntnissen und Verhalten zu gelangen.

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Es lebe die Unsterblichkeit!

Foto: Wolfgang Schiele

Unsere westliche Gesellschaft kultiviert und pflegt kontinuierlich und mit matrahafter Gleichförmigkeit den Gedanken der steten und beinahe beliebigen Lebensverlängerung. Fast schien es so, als ob wir von der sehnlichst erhofften Unsterblichkeit nur noch ein paar Schritte entfernt seien. Doch aus heiterem Himmel platzt in unsere selbstherrlich überzogenen Unsterblichkeitüberlegungen eine Störgröße hinein. In der Überzeugung, dass wir uns in einer perfekten und wie am Schnürchen wachsenden Welt der unbegrenzten Möglichkeiten bewegen, haben wir bewusst und sehr erfolgreich unliebsame Szenarien verdrängt; so u. a. jederzeit mögliche, mikro- oder makrokosmische Ereignisse mit verheerenden Auswirkungen auf das Leben auf dieser Erde, in dieser Welt …

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(M)eine unendliche Geschichte …

Foto: Wolfgang Schiele

Oftmals, wenn es uns seelisch schlecht geht, sind wir in einer sich mantraartig wiederholenden Denkschleife gefangen. Wir sind unzufrieden mit uns selbst, scheinbar erfolglos und neiden anderen ihre Fortschritte im Leben. Die Ursache ist:
Wir erzählen uns und anderen immer wieder dieselbe Geschichte. Sie klingt so (oder so ähnlich):
„Ich kann es nicht. Es geht nicht. Ich habe es nicht verdient.“
…

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Die Bedeutung des „Wertequadrats“ in beispiellosen Zeiten (3)

Das Wertequadrat (nach N. Hartmann, F. Schulz von Thun und M. Varga v. Kibed)

In meinen beiden Blogbeiträgen aus dem Jahre 2018 habe ich gezeigt, dass das sog. „Wertequadrat“ (nach N. Hartmann, F. Schulz von Thun, M. Varga von Kibed u. a.) eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für Menschen im Übergang vom Beruf in den Ruhestand haben kann. An zwei Beispielen habe ich versucht, aus einschränkenden Werten oder Mängeln über dialektische Gegensätze, entwertende Übertreibungen und Überkompensationen zu einem ausbalancierten, möglichst optimalen Verhaltens-Zielwert zu gelangen. Zum einen begann der Entwicklungsweg beim Thema EINSAMKEIT, zum anderen beim AKTIONISMUS – beides Werteextreme, die einer erfüllten und selbstbestimmten Ruhestandszeit im Wege stehen dürften (siehe auch https://wp.me/p7Pnay-1cl und https://wp.me/p7Pnay-1dc).

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Und nein, ich gebe (jetzt) keine Webinare!

Grafik: Pixabay

Das Netz ist voll von Angeboten an Online-Seminaren, geradezu viral verseucht, möchte man meinen. Jeder, der nur halbwegs meint, sein Wissen in diesen Zeiten verbreiten zu müssen, wird zum Anbieter von digitalem Sendungs-Wissen. In einer Krisensituation, die wenig oder keinen unmittelbaren Kontakt zwischen Mentoren und Teilnehmern zulässt, gerät die Übertragung via Bildschirm zu einer Art Allheilmittel. Die weitgehend erzwungene Isolation, die analoge Vereinsamung, greift auf das letzte Hilfsmittel zurück, das uns geblieben ist zur zwischenmenschlichen Kommunikation. Manch Anbieter von Zahlen Daten Fakten hofft, die coronaverkeimte Zeit überbrücken zu können mit den technischen Diensten der digitalen Welt. Dahinter verbirgt sich natürlich auch der Zwang, das weggebrochene Präsenzgeschäft zumindest partiell auszugleichen und einen gewissen Deckungsbeitrag zu erwirtschaften.

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