Foto: Wolfgang Schiele – Kleine Eiszeit am Scharmützelsee 2009/2010
Die letzten, wirklich sehr kalten Winter hatten wir 2009/2010 und 2011/2012 – das war der komplette See binnen einer Woche zugefroren und die Anlieger mussten ihre Anleger und Bootsstege schützen und Eisrinnen schaffen, damit diese nicht zerstört wurden.
Begleiten Sie mich auf einem kleinen Spaziergang durch die „Ostereierei“ der zurückliegenden Jahre. Die Vorbereitung auf das Frühlingsfest ist manchmal aufwendiger und intensiver als die für Weihnachten. Viele kreative Künstler sind in den Wintermonaten damit beschäftigt, für Ostern kleine Kunstwerke zu fertigen, die dann zwei, drei Wochen vor dem Fest die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erfahren dürfen.
Seit einigen Wochen stehe ich wieder vor Seminaristen und vermittle ihnen Basiskenntnisse zur angewandten Psychologie. Ich nenne es „Psychologisches Minimum“. Unsere Schulbildung hat es nämlich sträflich versäumt, uns Grundlagenwissen über unsere Psyche mitzugeben. Also leiste ich im Rahmen der Erwachsenenbildung Nachhilfearbeit, um Menschen im reifen Erwachsenenalter das eine oder andere Werkzeug an die Hand zu geben, um besser mit Problemen, Stress und Krisen umgehen zu können …
Die Scharmützelseeregion verfügt über eine Reihe von Marinas und Anlegestellen für kleinere und größere Boote. Hier eine für Sportboote im westlichen Teil der Ortschaft, unweit des Ortszentrums.
Foto: Wolfgang Schiele – der Hafen und das Seebad von Bad Saarow
Seit 15 Jahren ist die Region um den Scharmützelsee im Brandenburgischen meine Heimat. Der Name klingt martialisch, hat aber nichts mit kriegerischen Auseinandersetzungen zu tun. Die Bezeichnung soll aus dem slawischen Wort für Faulbaum hergeleitet sein.
Der Begriff der Resilienz ist in aller Munde. Und wenn wir über die RESILIENZ an sich reden, dann beziehen wir uns oftmals nur auf den Grad der persönlichen psychischen Widerstandsfähigkeit, die wir dem Alltagsstress, den persönlichen Problemen oder den vielfältigsten Umweltkrisen entgegensetzen. Aber Resilienz endet nicht in unseren Köpfen, sie ist gleichzeitig auch eine Schlüsselkompetenz in Unternehmungen und Organisationen, um die Herausforderungen der ökonomischen und sozialen Veränderungen abzufedern und sich zu adaptieren. Und sie erlangt eine immer größere Bedeutung im gesamtgesellschaftlichen Kontext. Eine neue, weltumspannende, gesellschaftsübergreifende Resilienz muss sich entwickeln. Eine, die in der Lage ist, die Zukunft der einzelnen Völker und der Menschheit zu sichern …
Im Teil 3 der „Magie der Fotografie“ habe ich die Quelle der hier veröffentlichten Bilder etwas näher beschrieben (https://wp.me/p7Pnay-3Xo): Es ist der Berggarten gegenüber den Herrenhäuser Gärten in Hannover – eine der umfangreichsten Sammlungen und Züchtungen von Orchideen weltweit.
Es gibt nur ganz wenige Orte auf der Welt, an denen ich tiefe Demut verspürt habe. Demut vor der Natur und Dankbarkeit für die Wunder, die sie hervorbringt. Dieser Ort befindet sich unweit der Herrenhäuser Gärten in Hannover. Es ist das Orchideenhaus im dortigen Berggarten. Eine Oase für die Sinne und ein Ort zum andächtigen Verweilen. Zum Glück gibt es allen Unkenrufen zum Trotz eine Zeitmaschine, die uns – wann wir es wollen – an den Sehnsuchtsort der Vergangenheit zurückbringen kann …