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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

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Was versteht man eigentlich unter „Altersresilienz“?

Foto: Wolfgang Schiele

Zum Jahresende 2021 hatte ich auf einem Resilienz-Kongress des Vereins „Prävention und Gesundheit im Saarland e. V.“ (PuGiS) einen Onlinevortrag zu Thema „Altersresilienz – wie man psychische Stärke für den Ruhestand entwickelt“ gehalten. In der Vorbereitung dazu fiel mir auf, dass ich den Begriff der Altersresilienz noch nicht wirklich klar und prägnant beschrieben hatte. Eine Definition musste her!

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Über die Magie der Fotografie (2)

Foto: Wolfgang Schiele

Ich bin auf der Suche nach dem Zweckmaß für das, was mit meinen Fotografien geschehen soll und welche Wirkung sie nach außen haben könnten. Habe ich sie allein für zu meiner Erbauung geschossen und vielleicht noch für den engsten Familienkreis? Möchte ich mich von Zeit zu Zeit daran erfreuen, positive oder nachdenkliche oder absurde oder traurige Gefühle in mir auslösen? Finden die Bilder dadurch ihre Bestimmung, dass ich sie großzügig in meine Vorträge, Seminare und Workshops einbaue, um bei den Teilnehmern Bewunderung zu erzeugen und Anerkennung zu erzielen? Bin ich auf die breite öffentliche Meinung und die Rückmeldung von professionellen Fotografen scharf, um mein Ego zu stärken und meine Selbstwirksamkeit zu bestätigen? Was tun mit den geschätzt weit über 10.000 Fotos, die in den vergangenen 10, 12 Jahren entstanden sind …?

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Selbstmanagement im Ruhestand – Coachingmodelle für mehr Resilienz und Gelassenheit im Alter

Bild: Springer Verlag/Wolfgang Schiele

Unternehmen Sie mit dem (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotsen Wolfgang Schiele einen Spaziergang durch die Welt der Formate und Interventionen, die geeignet sind, unsere psychische Widerstandsfähigkeit gegen Probleme, Stress und Krisen zu stärken.

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Freiheit und Verantwortung

Foto: Wolfgang Schiele

Freiheit ist ursprünglich keine regulative Idee. Freiheit ist eine natürliche Gabe – sie wurde uns als Individuen von der Schöpfung mitgegeben. Und nicht als Habe oder als Besitztum durch eine Rechtsordnung. Mit der Entstehung von Gesellschaftssystemen wurde die elementar-biologische Freiheit des Einzelnen immer wieder durch soziale und moralische Vorschriften der Mehrheiten eingeschränkt, damit sich stabile Mehrpersonensysteme überhaupt entwickeln konnten. Zum einen, um das Individuum in seiner archaischen und egoistischen Ausprägung zu zügeln. Zum anderen, um die Gruppe vor ihm zu schützen und gleichzeitig ihr Überleben als Ganzes zu garantieren. Gerade weil dem Einzelnen Freiheitsbeschneidungen auferlegt wurden, konnte er sich im Ernstfall auf die Schutzwirkung der Gemeinschaft verlassen. Der partielle individuelle Freiheitsverzicht wurde zum Baustein für die Gruppensicherheit, in der der Einzelne überleben konnte und das Ganze sich entfalten durfte. Oder anders gesagt: Das Individuum musste einen Teil seiner persönlichen Freiheit abtreten, um einen Teil des vereinten Gruppenschutzes zu erhalten.

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Über die Magie der Fotografie (1)

Foto: Wolfgang Schiele

Sie entstehen in milliardenfacher Ausfertigung, und das wahrscheinlich sogar täglich – Fotos. Insbesondere mit unseren Smartphones (von denen es mehr gibt als Menschen die Erde bevölkern). Weniger mit den professionellen Kameras, deren Verkaufszahlen (leider) rasant abstürzen. Ist ja auch nachzuvollziehen – mit dem Fotoapparat kann man nicht telefonieren, mit dem Smartphone wohl – und eben auch fotografieren. Obwohl ich fast meine, dass sein ursprünglicher Zweck (ähnlich wie bei der Fotokamera) langsam, aber sicher, verlorengeht. Es wird – wenn ich meine Umgebung beobachte – weniger telefoniert als fotografiert (pardon: eher geknipst), zumindest was die Datenvolumina angeht 😉

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Der „Dunning-Kruger-Effekt“ oder: Unwissenheit führt zu mehr Selbstvertrauen

Grafik: Pixabay

Krisenhafte Zeiten sind auch Zeiten, in den sich Menschen gern als Vordenker, Wegbereiter oder Heilsbringer ins Gespräch bringen. Je lauter, desto besser. Dann wittern sie die Chance, ihre Präsenz, ihre Wirkung und ihr Charisma durch eine einfache, verführerische oder unwiderstehliche Argumentation an die Frau oder den Mann bringen zu können. Und dann sind wir als (oft ungefragte) Empfänger der Botschaften in einer sogenannten „BANI-Welt“ (ein Akronym aus brüchig, angsteinflößend, nichtlinear und inkohärent, siehe auch meine Beiträge unter „Dem Chaos ins Auge blicken“; https://wp.me/p7Pnay-3Kr und https://wp.me/p7Pnay-3M5) kaum noch in der Lage, Fakten von Fakes zu unterscheiden …

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Dem Chaos ins Auge blicken – „Facing the Age of Chaos“ (BANI 2)

Grafik: Pixabay

Hier nun Teil 2 meiner Gedanken zum aktuellen Weltmodell.

Halten wir fest: Die Beschreibung der aktuellen Welt mit dem Akronym BANI ist passgenauer als die frühere mit dem Akronym VUCA. Denn je genauer wir das, was um uns herum passiert, beschreiben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir damit besser umgehen können. Deshalb benötigen wir auch neue und exaktere Worte und Begrifflichkeiten, um uns das ganze Ausmaß der Veränderungen bewusst und begreifbar zu machen. Erst dann verstehen wir, welche globalen Strömungen für uns eine echte Gefahr werden können.
Wenn wir z. B. wissen, wie es um die Belastungsgrenzen unserer Lebenswelt steht, dann können wir versuchen, die Biosphäre, in der wir leben, mit den uns zur Verfügung stehenden materiellen und technischen Möglichkeiten wieder in einen stabilen Zustand zurückzuführen (Untersuchungen zeigen z. B., dass bei der chemischen Belastung, den biogeochemischen Kreisläufen und der genetischen Biodiversität die irreversiblen Kipppunkte bereits erreicht, wenn nicht sogar schon überschritten sind. Für andere wiederum haben wir noch keine Grenze bestimmen können, wie z. B. zu Landnutzungsänderungen und zur Aerosolbelastung der Erde – F. Habekuss, in DIE ZEIT N.° 5 2022). Das hat etwas mit dem „Konzept der planetaren Grenzen“ zu tun, die W. Steffen und J. Rockström vom Bundesumweltamt entworfen und beschrieben haben …

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Was für ein Datum: 22.2.22! – Und noch eine fünfte (Alters-)Regression!

Wie es der Zufall (?) so will …

Foto: Pixabay – Kiew, Denkmal für Bogdan Chmelnitzky

Ich stöbere zurzeit – da ich meine Prokrastination vor einiger Zeit überwunden hatte und ans Aufräumen ging – in den wiederaufgefundenen Tagebüchern meiner Jugend- und Studienzeit herum. Die Sammlung der bis zu 50 Jahre alten Aufzeichnungen umfasst die Zeit ab 1971 bis in die frühen Achtziger. Und irgendwie kommen die Erinnerungen zu dem Zeitpunkt zusammen, der in Europa nichts Gutes erahnen lässt.

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Weg vom Job oder hin zur Rente?

Foto: Wolfgang Schiele

Der Trend zum frühen Ausstieg aus dem Berufsleben hält unvermindert an. Auch wenn viele der Ruhestandsanwärter mit Strafabgaben von über 10% ihrer Rente rechnen müssen, weil sie wegen fehlender Anrechnungsjahre nicht abschlagfrei davonkommen, gehen mehr Menschen als die Rentenversicherung jemals geplant hatte, zum rechtlich frühestmöglichen Termin in die Rente. Woran mag das wohl liegen …?

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