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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Verfasser

coaching50plus

Meine Freitätigkeit als Coach und Trainer habe ich 2024 beendet. Nun bin ich als Blogger bei WP und LinkedIn aktiv. Zudem kombiniere ich als Hobbyfotograf meine Bilder mit bekannten Sinnsprüchen zu sog. Zitatografien.

Die dritte (Alters-)Regression – Die Macht der frühen Bilder

Sage niemand, es gäbe keine Zeitreisen …

Über keine meiner Lebensphasen habe ich so viele Bilder über mich selbst als aus der Zeitspanne zwischen meinem 17. und 25. Lebensjahr. Vielleicht, weil ich in meiner Jugend nach mir selbst suchte, nach meiner Mission, nach meinem Bild von der Welt. Vielleicht, weil im testenden und tastenden (Erst-)Kontakt mit den Mädels meiner Zeit auch immer gedruckte Fotos ausgetauscht wurden (nein, es gab noch kein Handy, noch kein Internet, kein Instagram …!). Und sich auf den Rückseiten kurze Notizen, Stories oder Anmerkungen zur Situation befanden, was die heutige Einordnung und Datierung erleichtert. Bilder aus dieser Zeit sind die wohl wirkmächtigsten Regressionsauslöser …

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SINN-ergien 3: Sinnphasen im Auf und Ab des Lebens

Foto: Wolfgang Schiele

Haben Sie schon einmal über Ihre Sinnentwicklung nachgedacht? Oder anders gefragt: Wie und in welcher Lebensphase hat sich bei oder in Ihnen ein Lebenssinn entwickelt, und wann ist er womöglich auch wieder verlorengegangen? Denn eines ist klar: Wir werden von der Natur weder mit einem Sinn-Such-Auftrag ausgestattet noch mit einem Sinn-Haft-Anhänger ins Leben entlassen. Wenn wir sinnvoll – also „voll mit Sinn“ – leben wollen, müssen wir uns schon selbst einige Gedanken darüber machen.

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Die zweite (Alters-)Regression – Im Spannungsfeld zwischen Pubertät und Poesie

Sage niemand, es gäbe keine Zeitreisen …

Tagebücher sind wie Zauberstäbe – und wenn man sie nach 50 Jahren beim Aufräumen findet, dann lösen sie schlagartig einen gedanklich und körperlich deutlich spürbaren Rückfall in die beschriebenen früheren Lebensabschnitte aus. Und wenn man darüber hinaus noch eine Gedichtsammlung aus dieser Zeit findet, ist all das Sehnen und Leiden, das Bangen und Hoffen, das Lieben und Verachten der Jugendzeit in komprimierter Form wieder omnipräsent.

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Ohne Irrationalität wäre das Leben unerträglich

Foto: Wolfgang Schiele

Mit der Aufklärung kam die moderne Wissenschaft und sagte einer Welt der Religion und der Spiritualität den Kampf an. Sie wollte ein für alle Mal aufräumen mit esoterischen, theologischen, irrationalen und spirituellen Welterklärungen. Nach den vermeintlich dunklen Zeiten des Mittelalters sorgte die Aufklärung für eine wissenschaftliche Betrachtung der Welt. Sie legte sich ein Handwerkszeug zu, das die den Menschen umgebenden Dinge der Welt beobachtete und registrierte, analysierte und synthetisierte, hypothesierte und methodizierte, kausalisierte, korrelierte, ordnete – und vor allem rationalisierte: im Sinne von wohlbegründet, nachvollziehbar und vernünftig. Man kann auch sagen, die moderne Wissenschaft machte dem Menschen die Welt verständlich und nachvollziehbar – ohne sie durch eine allesbeherrschende Gotteskraft zu begründen. Sie nahm der Welt allerdings auch einen Teil ihrer Magie und ihres Zaubers. Und sie stahl vielen Menschen den Sinn, den sie bisher ausschließlich mit einer transzendenten Macht in Verbindung gebracht hatten. Mit zunehmenden Erkundungen, Erfahrungen und Erkenntnissen setzte die Wissenschaft die Vernunft an die erste Stelle menschlichen Strebens und begann mehr und mehr die „Unvernunft“ der Vergangenheit durch Erklärungsmodelle außerhalb eines religiösen oder spirituellen Geistesrahmens zu ersetzen.

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Die erste (Alters-)Regression – Begegnung mit meinem jüngeren Ich

Foto: Wolfgang Schiele

Sage niemand, es gäbe keine Zeitreisen …

Es fängt ganz harmlos und unaufgeregt an – aber dann! Seit sechs Tagen sortiere ich mein Büro neu. Schon nach kurzer Zeit gestaltete sich der Plan, die mich umgebende Arbeitswelt nach meiner Zeit als Trainer und Coach neu zu ordnen, zu einer unerwarteten Sisyphosaufgabe. Ich kam mir vor wie bei einer vorgezogenen Nachlasssichtung (und kann nunmehr gut nachempfinden, was Menschen nach meinem Ableben für Arbeit mit meinen Hinterlassenschaften haben werden). Im untersten Fach meines langjährigen Büroschrankes stieß ich auf zwei Pakete zusammengeknoteter Hefte, Kladden und Notizbücher. Ihre Existenz war mir zwar noch bewusst, aber die Inhalte waren gedanklich längst zur Unkenntlichkeit verblasst. Ich knotete das erste Bündel auf, nahm das oberste Heft in die Hand, blätterte in einem meiner ersten Tagebücher …

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SINN-ergien 2: Was die Sinnfindung so schwer macht …

Foto: Pixabay

Für den Weiterbestand der Menschheit bedarf es nicht wirklich einer Sinnfindung – sie wird als Spezies auch überleben, wenn deren Individuen keinen Lebenszweck verfolgen, keine Mission in sich spüren oder sich keinem abstrakten Großen und Ganzen unterwerfen. Das Universum hat für uns nicht wirklich Verwendung. Es gibt uns keine Sinnbestimmung vor, drängt uns nicht zur Sinnsuche. Die Welt verhält sich uns gegenüber völlig gleichgültig. Außerhalb unseres Bewusstseins macht sie keinen Sinn. Unser Treiben ist für die Natur ohne existenziellen Informations- oder Entwicklungswert – sie, die Natur, wird es in irgendeiner bedeutungsfreien und ergebnisoffenen Form immer geben, ohne auf eine spezielle Lebensform angewiesen zu sein oder deren Einfluss als bedrohlich betrachten zu müssen.

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And the winner 2021 is …

Foto: Wolfgang Schiele

… ein Beitrag, der schon längere Zeit im Netz ist – mit 8,35% aller geteilten, themenbezogenen Beiträge hat es eines meiner Lieblingsgebiete wieder einmal geschafft, auf´s oberste Treppchen zu kommen:
„Von Klagenden, Besuchern, Co-Moderatoren und anderen Kunden“ – eine Hommage an einen Altmeister der Lösungsfokussierten Kurztherapie, Steve de Shazer.

Auf Platz zwei folgt der Blogartikel „Stille Vermächtnisse – Oder: Im Auftrag der Eltern“, der insgesamt 6,04% der Zugriffe auf sich vereinen konnte.

Und den bronzenen Ehrenplatz belegt der Beitrag „Das 4-Mat-Modell und die VUKA-Welt“, auf den 5,23% entfielen.

Einen herzlichen Applaus für die Siegergruppe!

Allen, die sich gezielt mit diesem Blog identifizieren und ihn abonniert haben, aber auch jenen, die auf meine Beiträge rein zufällig oder im Ergebnis einer Recherche gestoßen sind, möchte ich ganz herzlich danken und noch ein gelingendes und gesundendes Jahr 2022 wünschen. Weiter so!

Vielen Dank für Ihr Interesse und beste Grüße!

Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2022 | Coaching50plus | https://www.coachingfiftyplus.de

Ist wirklich nur der Zufall gerecht?

Die drohende Überlastung unseres Gesundheitswesens und insbesondere der Krankenhäuser ist mittlerweile ein Dauerbrenner in den Medien. Auch die Wochenzeitung DIE ZEIT schaltet sich in ihrer Ausgabe N° 49 in die Diskussion ein. Um den Zusammenbruch eines der angeblich besten Gesundheitssysteme der Welt zu verhindern, waren die gravierendsten Eingriffe in die freiheitlichen Rechte der Deutschen erforderlich, die es seit dem 2. Weltkrieg gab. Man darf jedoch bei aller Kritik an den temporären (Un-)Verhältnismäßigkeiten der Maßnahmen nie vergessen, dass das höchste Ziel menschlicher Freiheit der Erhalt des Lebens ist. Dem sollte sich alles unterordnen. Und das ist keinesfalls nur eine Frage der Mediziner und des Gesundheitswesens an sich.

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SINN-ergien 1: „Ich glaub´, ich hab meinen Lebenssinn schon hinter mir …“

Foto: Wolfgang Schiele

Über den Zusammenhang von Lebensglück und Sinn im Leben habe ich bereits in meinem ersten Buch etwas geschrieben: „… Sinn bewegt sich auf einer höheren Abstraktionsstufe als Glück. Das Glück ist flüchtiger und drückt aus, was uns gegenwärtig wichtig ist und erfolgreich macht. Der Sinn beantwortet die Frage nach einer langfristigen, dem Großen und Ganzen untergeordneten, und dennoch individuellen Bestimmung …“ .

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